Ausgabe 
15.8.1840
 
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den bestellten Contradictor anzumelden, und ge- "hörig zn begründen, widrigenfalls aber zu er­warten, daß sie damit aus diesem Verfahren zu­rückgewiesen werden.

Marburg am 21. Juli 1840.

Kurfürst!. Landgericht.

Wilkens.

vt. Fleischmann.

Besondere Bekanntmachungen.

1033) Marktverlegmrg zn dtidda.

Der nach dem Kalender auf Mittwoch den 19- d. M. angezeigte Jahrmarkt soll, eingetre- tener Hindernisse wegen, nicht an diesem Tage, sondern

Donnerstag den. September L I. dahier abgchalteu werden, auf welchen Tag zu­gleich die diessäbrige Vieh-Preisverthcilung und Kirchweihe dahier fällt.

Nidda den 11. August 1840.

Der Großherzvgl. Bürgermeister Br. B o r b e r g.

Versteigerungen.

1049) Auf freiwilliges Ansuchen der Wil­helm Burkhards Ebefrau dahier, früher mit Philipp Petri verehelicht, soll

Dienstag den 18. l. M., Nachmittags 2 Uhr, das derselben zustehende Wohnhaus in der Schä­ferei neben Kaufmann Münch und Gärtner Schuppach gelegen, auf dahiesigem Nathhauö öf­fentlich meistbietend unter den zu eröffnenden Be­dingungen versteigert werden.

Gießen den 12. August 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1029) Montag den 17. d. M., Nachmit­tags 2 Uhr und die folgende Tage, sollen in der Wobnung des verstorbenen Burgers und Wirths Jacob Franz dahier, die zu dessen Nach­laß gehörenden Mobilien, in mehreren Wirths- Tischen und Bänken, einem Mehl- und andern Kasten, Bettstellen, Betten, Weißzeug, Küchen - und Hausgeräthe rc. bestehend, gegen 'baare Zah­lung versteigert werden.

Zugleich verbindet man hiermit die Aufforde­rung an alle diejenigen, welche Forderungen att

wissen Nachlaß begründen zu können glauben, solche innerhalb 14 ^.agen so gewiß anzuzeiaen, widrigenfalls darauf bei dessen Vertbeilung keine Rücksicht genommen werden wird.

Gießen den 10. August 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1048) Montag den 28. September d. I., soll der dem Bürger und Küfer Jacob Loos ba- hier gehörende Garten auf dem Heegstrauch 222 Klafter oder 65 Ruthen, giebt 6 fr. der Ren­tei, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen, im Zwangswege, meistbietend ver­steigert werden.

Gießen den 11. August 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1053) Donnerstag den 20ten und Freitag den 21ten August d. I., soll das Grnmmetgras von den städtischen Wiesen an den Meistbieten­den versteigert werden. Die Versteigerung be­ginnt den Donnerstag Mittags um 1 Uhr vor dem Neustädter Thor mit den um die Stadt ge­legenen Wiesen, die Fortsetzung erfolgt den Freitag Morgens auf den Ochsenwiesen. Gegen Bürgschciue wird Frist bis Martini d. I. be­willigt. Gießen den 12. August 1840.

Der Großh. Bürgermeister. Schneider.

1026) Mittwoch den 19. August, des Vor­mittags um 9 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Hausen, Schreinerarbeit an den Pfarrgebäu­den daselbst, veranschlagt zu 86 fL 4 fr., öffent­lich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Die Ueberschläge und Bedingungen fönnen auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier eingesehcn werden. Hausen den 11. August 1840.

Für den Kirchenvorstand der Bürgermeister D e r n.

1024) Künftigen Freitag den 21. August, des Morgens um 11 Uhr, soll das von Holz er­richtete Arbeitshäuschen, 20^ lang 14' breit u. 10' hoch, bei der katholischen Kirche an den Meistbietenden auf dem Platz selbst verkauft wer­den. Gießen den 12. August 1840.

Der Großh. Provinzialbaumeister Hofmann.

1028) Künftigen Montag, den 17. August, des Morgens um 10 Uhr, soll auf dem Ge-