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den dürfti, wenigstens in Beziehung aus unser Institut, welchem wegen der gerade hier in Berlin mit glücklichem Erfolge ins Leben getretenen derartigen Anstalt diese Befürchtung besonders nahe gelegen hätte.
Daß aber eine solche Besorgniß überhaupt jedes zureichenden Grundes ermangelt, ergiebt sich ohne Weiteres aus den ganz verschiedenen Zwecken beider Institute, von denen das eine der Sorge für das eigne Leben der Thcilnchmer gewidmet ist, während das andere sich die Versorgung der nach dem Tode ihrer Theilnehmer zurückbleibenden Familien zur Aufgabe stelle Beide widerstreben sich daher nicht nur nicht, sondern wirken, eines rote das andere, zur Befriedigung gleich dringender Bedürfniffe des Publikums.
Wer dem Geschäfts-Programm nuferer Gesellschaft, von welchem bei allen Agenten derselben, so wie hier im Kesckästs-Büreau in der Spandauerstraße M. 29 Exemplare unentgeltlich zu erhalten sind, einige Aufmerksamkeit schenken will, vird sich leicht überzeugen, daß die Benutzung unseres Instituts ihm das wohlfeilste und sicherste Mittel gewährt, die ©einigen nach seinem Ableben vor Roth und Mangel zu schützen. Dasselbe hat durch mäßige Prämien bei bequemen Zahlungsterminen und a jährlich) und kleinen Beisicherungssummen (von 100—10,000 Thalern) den Beitritt zur Versickerung möglichst erleichtert, und gewährt überdies den lebenslänglich Versicherten durch ihre Tbeiinahme au dem Gewinn der Gesellschaft auf Höhe von £tet Antheil, dip Aussicht auf die k nftige Rückgewähr eines nicht unbedeu- tendeii Theils der Prämien. Es ist daher dem Publikum mit Recht zur vorzugsweisen Benutzung zu empfehlen.
Berlin den 27. Juli 1840.
Direktion der Berlinischen Lebens - Kcrsicfierungs - Gesellschaft.
S. W. Brose. C. G. Brüstlein.
F. G. von Halle. M. Magnus, Directoren. Lob eck, General-Agent.
Indem ich obigen dritten Rechenschafts-Bericht der Berliner Lebens-Versicherungs-Gesellschaft zur allgemeinen Kenntniß bringe, lade ich zu Versicherungen ein und bin zu jeder möglichen Auskunft gerne bereit.
Gießen den 4. September 1840.
Die . Agentur Giessen
I. Balth. Noll.
1190) Die Samstagstafel im Busck'schen Garten besteht bei dem günstigen Wetter noch fort, und wird von nun an Punkt £8 Uhr servirt.
Kunstrmterrichts-AnzeigefürD<mren.
Weibliche Kleiber-Arbeiten betreffend.
1096) Unterzeichnete Lehrerin empfiehlt sich auch hier zu dem schon in sehr vielen großen Städten mit gutem Erfolg ertheilten zweckmäßigen Unterricht int Zuschneiden nack dem Maaße, sowie zur gründlichen Anweisung zur Garnirung und Zusammensetzung der Taille der verschiedenen Damen- kleider, sowie Oberröcke, Mäntel, Rachtjacken, Schnürleiber u. dgl. nach der neuesten Methode.
Damen, welchen daran liegt, diese Kunst in der kurzen Zeit von 6 — 8 Tagen erlernen zu wollen, werden ersucht, sich deßhalb sobald als möglich bei mir zu melden, da mein Aufenthalt nur von kurzer Dauer fein könnte Selbst denjenigen Damen, die dieser Kunst nicht benöthigt wären, würde doch die Erlernung derselben viel Vergnügen gewähren Tas Honorar dafür ist 4 Tbaler, welches jedoch dann erst bezahlt wird, wann sich jede Dame sagen kann, ich habe das Versprochene wirklich in diesem Zeiträume erlernt.
Friederike Bernstein, aus Quedlinburg, wohnhaft bei Heichelheims Wittwe auf dem Lindenplatz.
1192) Wer einen gelegentlich der Einweihung der katboliscken Kirche im Hose des russischen Hofes stehen gebliebenen gelben Stock mit schwarzem Knopf und Ouasten in Verwahrung genommen hat, beliebe denselben gegen eine gute Belohnung an die Redaclion dies. Bl. abzugeben.
1175) Eine silberne eingebäusige Taschenuhr ist auf dem Wege von Gießen bis auf den Windhof verloren gegangen; der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Expedition dies. Bl. abzugeben.
1178) Zur Auseinandersetzung mit meinen Kindern wünsche ich zu wissen, ob noch jemand eine Forderung an mich oder me nen verstorbenen Mann rechtlich machen kann, und fordere diejenigen hierdurch auf, dieses innerhalb 8 Tagen zu thun.
Gießen den 27. August 1840.
Rudolph Petri's Wittwe.
1198) Mein bisheriges Logis, dem Rappen gegenüber, habe ich verlassen und wohne jetzt in dem neuerbauten Möbelmagazin am Reichensand.
Das bisher inne gehabte Logis ist durch mich anderweit zu vermiethen.
Gießen im September 1840.
Eduard Strack,
Tapezierer und Dekorateur.


