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H443 Zwei möblirte Stuben sind zu vrrmie- then bet Ludwig Kämmerer,
auf dem Seltersweg.
1105) 3roc! Stuben mit einem Kabinet und Kammer sind, vom 1. Octvber an, in meinem Htnterhause zu »eimiethen.
Buchbinder Balser, auf der Mäusburg.
1182) Ein gewölbter Keller ist zu vermiethen. Bet wem? sagt Ausgeber?
1179) Zn meinem Hause ist die zweite Etage zu vermietben und ein Mackischer Kochofen zu verkaufen. Senner,
Uhrmacher.
1193) Zn meinem Hause, Lil. D M 173, ist ein Logts, bestebend aus einer Stube, Kamme», Küche, Keller und Holzplatz, zu vermiethen.
P h, Lenz.
1197) In Lit. D 158 in der Neustadt ist ein Logts, bestebend in zwei Stuben, Kammer, Küche, Holzplatz und Tbeil.am Keller, zu ver- nnethen, welches sogleich bezogen werden kann.
1191) In der Löwengasie ist ein Logis zu vermietben, dasselbe bestebt aus zwei Stuben nebst Kabtnet, verschließbarem Holzplatz und Theil am Keller, welches alsbald bezogen werden kann.
Gottlieb Strauch, Maurermeister.
1196) Ein Logis, bestebend aus zwei Stuben, wovon eine mit Kabinet versessen ist, Kammer, Küche :c., ist zu vermietben, welches alsbald bezogen werden kann bei
Balthasar Magnus.
Vermischte Nachrichten.
Dritter Rlc!)enschastsbcric!)t
1170) der
Berlinischen Lebens - BersrchernnÄs-
Gefellschaft.
Die nach der diesjährigen General-Versammlung der Aktionärs der Berlinischen Lebens-Versi- cherungs-Gesellschaft statutenmäßig veranlaßte Revision der von der unterzeichneten Direcrion für
das Verwaltungs-Jahr 1839 abgelegten Rechnung, hat durch das plötzliche Ableben eines der in jener Versammlung erwähnten Herren Revisoren erst jetzt beendigt werden können. Sie hat die unbedingte vollständige Decharge der Direction für das betreffende Jahr zur Folge gehabt.
Zur Vervollständigung der bereits im Januar d. I. vorläufig von uns veröffentlichten Resultate, welche durch die theilweise erst später eingegangenen Berichte der Herren Agenten kleine Abänderungen erlitten haben, bemerken wir folgendes:
Die Versicherungs-Anträge waren, sowohl der Zabl als dem Kapttalsbetrage nach, denen im Jahre 1838 ungefähr gleich. Sie beliefen sich auf 916 nach der Personenzahl und auf die Summe von 1,051,900 Thalern.
Die Anzahl der im Laufe des Jahres Verstorbenen und die Höhe des ihnen versicherten Kapitals blieb innerhalb der rechnungsmäßigen Grenzen. Es starben 32 Personen mit einem Kapitale von 36,400 Thalern. Rach Abrechnung derselben und der anderweitig Ausgeschiedenen ergab sich am Schluffe des Jahres ein reiner Zuwachs von 659 Personen mir 751,100 Thalern, so daß sich der Gesammtbrtrag aller damals bestehenden Versicherungen auf 3,023,200 Thaler und die Zahl der Versicherten sich auf 2644 belief.
Die PrämiewEinnahme der Gesellschaft betrug 123,382 Thaler, von welclwr sich, nach Abzug sämmtlichcr Ausgaben und des rechnungsmäßig zum Reserve-Fonds zurückgesetzten Betrags, die Summe von 33,227 Thaler, als ein nach dem Jahresschlüsse 1843 statutenmäßig zu verrechnender Ueberschuß herausstellt. Das Gesellschafts- Vermögen ist mit Einschluß eines bis auf 107,271 Thaler gestiegenen Reserve-Fonds auf 1,187,827 Thaler angewachsen.
Diese Resultate gewähren die Ueberzcugung, daß unser Institut in regelmäßigem Wachsthume fortschreitet. Sie beweisen, daß 'das Publikum die durch dasselbe ihm gebotenen Vortheile und die Wichtigkeit der Staats-Ober-Aufsicht, unter die es gestellt ist, anerkennt und zu würdigen weis, und berechtigen zu der Erwartung, daß namentlich Preußens Staats-Einwohner, welche den ausländischen Versicherungs-Anstalten die meisten Theilnehmer liefern, auch künftig vorzugsweise von diesem vaterländischen Institute Gebrauch machen werden. Sie widerlegen zugleich die hin und wieder laut gewordene Besorgniß, daß die unter dem deutschen Publikum mehr und mehr sich verbreitende Meinung zur Benutzung der sogenannten Renten-Versorgungs-Anstalten, dem Lebens, Versicherungs-Geschäfte überhaupt nachtheilig wer-


