Ausgabe 
5.9.1840
 
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1159) Nach erhaltener Benachrichtigung findet die diesjährige Preisvertbeilung des landwiith- schaftlicben Vereins der Provinz Oberhessen Statt:

Donnerstag den 17. Septbr. zu Grünberg, Donnerstag den 24. Septbr. zu Rieda, Montag den 28. September zu AffeiiHeim- Die dabei zur VertHeilung kommenden Preise sind: 5

a) für die besseren in Gemeinden dienenden Bullen, 9 Preise, zu 15 fl., 12 fL, 10 fl., 8 fl. und 6 fl;

b) für junge Bullen, zum Verkauf an Gemein­den tauglich, mindestens Jahr alt unss seit i Jahr EigentHnm des Besitzers, 4 Preise, zu 10 fl., 8 fl., 6fl. und 5 fl.;

c) für Kalbinnen, welche entweder frischmel» kend oder sichtbar trächtig und über 2 Jahr alt sein müssen, 1 Preis zu 12 fl , 1 zu 10 fl., 1 zu 8 fl., 2 zu 6 fl. und 4 zu 5 fl.

Außerdem wird an die mit dem ersten Preis gewürdigte Kalbin ein schöner Halsriemen mit Glocke abgegeben.

Gleichzeitig Hiermit werden auch die für das Jahr 1839 zuerkannten Preise für zweckmäßige Einrichtung der Dungstätte», für Wiesenverbes­serungen, Luzerne« und Baumschnl-Anlagen, öf­fentlich feierlich ausgetheilt, demzufolge sich die Preisträger zur Empfangnahme der Prämien auf der genannten Station nm 10 Uhr einzufinden haben.

Auch werden von den dem Verein gehörenden deutsch-englischen Böcken, welche bisher zu Heu­chelheim gehalten wurden, 9 Stück unter den bekannten Bedingungen, gegen gleich baare Zah­lung, zu Grünberg und 7 Stück zu Nidda verkauft.

Gießen am 22. August 1840.

Der Großh. Bürgermeister Schneider.

11 so) Marktverlegimg.

Der auf den 6. und 7. October dies. I. fallende Gießener Jahrmarkt ist wegen des auf den 7. October fallenden jüdischen Feiertags auf den 22. und 23. September d. I. verlegt wor­den, welches hierdurch zur allgemeinen Keuntniß gebracht wird.

Gießen den 3. September 1840.

Der Großh. Bürgermeister Schneider.

1148) Diejenigen, welche mit ihrer Schul­digkeit für ersteigtes Holz aus den städtischen Waldungen, von den am 29. Mai, 10 und 23. Juni, sowie 6. Juli abgehaltenen Versteigerungen

herrübrend, sich noch im Rückstände befinden, werden hierdurch aufgefordert, dieselbe innerhalb 8 Tagen an die Stadlkasse zu berichtigen.

Gießen den 2. September 1840.

Der Stadtrechner R e r n.

1057) Man bringt hiermit zur öffentliche» Keuntniß, daß künftig bei dem Großherzoglichen Postamte zu Gießen der Schalter für die Brief­ausgabe

Morgens von 7 bis. 12 Uhr und

Mittags von 3 bis 8 Uhr, der Schalter für die Aufgabe der Fabrpostsen- dungen dagegen

Morgens von 8 bis 12 Uhr und

Mittags von 3 bis 6 Uhr offen gehalten wird.

Darmstadt den 14. August 1840.

Großherzoglich Hess. Lber-Postarnt.

Zn Abwesenheit des Ober-Postmeisters G. Nebel.

vt. Voigt.

1139) Alle diejenigen, welche in Auftrag des Unterzeichneten Ai beiten oder Materialien zum katholischen Kirchenbau dahier geliefert haben, werden hiermit ausgefordert, binnen 14 Tagen ihre Rechnungen in duplo bei mir einzugeben, indem ich späterhin für die Zahlung nicht mehr sorgen kann.

Gießen den 3. September 1840.

Der Großh. Hess. Provinzialbaumeister Hofmann.

Versteigerungen.

1158) Montag den 14 September d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Behausung des Buchbinders Lüdeking am Kreuz, die zum Nachlaß des Factors der Heyer'schen Buchdrucke­rei, Ludolph Kieffer, gehörenden Mobilien, als: Gold und Silber, insbesondere zwei Ringe, mit Diamanten, Weißzeug, Kleidungsstücke und belle­tristische Bücher, meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Gieße» den 28. August 1840.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1160) Die in dem Wallpförter Felde aus den Gräben aufgeworfene Erde, soll künftigem Montag, den 7. September, Nachmittags 2 Uhr, an den Meistbietenden versteigert werden.

Der ?l »fing wird an der Schwarzlach ge­macht. Gießen den 4. September 1840.

Der Großh. Bürgermeister Schneider.