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513) Aachener und Münchener
Feuer-t)crsichcruntzS-G>escllsc!)üst
für das
Großherzogthum Hessen.
Zn Folge erhaltenen Auftrags erlaube ich mir, hierdurch den gegenwärtigen Geschäflsstand dieser Gesellschaft, wie solcher bei der stattgehabten jüngsten Generalversammlung befunden worden, öffentlich mitzutheilen. Es ist dieß nämlich der folgende:
Geschäftsstand am Itcn Januar 1840. 1) Das Sicherheitskapital beträgt fl. 2,100,000
2) Die Reserve für 1810 und die Freijahre ist gestiegen von
557,002 Gulden auf . . - 568,603
3) Die aus eingenommenen und einzunehmenden Prämien bestehende Reserve für 1840 u. spätere Jahre beträgt . . - 589,111
4) Für unregulirrc Brandschäden sind reservirt.....- 113,750
5) Mithin beträgt das ganze Gc- währleistungs - Kapital anstatt vorigjähriger 3,298,426 Gulden.......» 3,371,464
6) Die auf das Jahr 1839, gegen 349,655,735 fl. Versicherungen, sallende Netto- Prämien - Einnahme incl.
Nebenkosten beträgt ...» 602,033
9f , lausend am 31. De- \ cember 1839, gegen 2V15 I vorigjährige
7) siche- 299,151,818 Gulden - 326,509,592 rungen 1 im gaKfe des Jah-
toaren ' res 1839 in Kraft . - 503,350,652 8) An Brandschäden sind bezahlt
bis zum 31 Decbr. 1839 . ♦ 3,207,258
Gleichzeitig erlaube ich mir, dann auch bei dieser Gelegenheit noch ergebenst anzuführen, daß diese Gesellschaft, der durch allerhöchste Verordnung vom 22ten Decbr. 1835 die Rechte einer inländischen Anstalt für Mobiliar - Feuer - Ver- vcrsicherungen verliehen worden sind, mich als ihren Agenten für die Kreise Friedberg, Nidda und Büdingen und den Landrathsbezirk Hungen bestellt hat, daß die Statuten und allgemeinen Bersicherungs-Bedingungen bei mir zur Einsicht jeder Zeit zu haben sind, und daß ich stets zur Auskunsts-Ertheilung bereit bin, falls diese in der einen oder andern Beziehung noch gewünscht werden wollte.
Friedberg, den 20tcn April 1840.
G. F. Nau, Agent.
556) Einem geehrten hiesigen Publikum mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich, in dem von Herrn Heinrich Schneider erkauften Wohnhause auf dem Asterweg, eine Wirthschast errichtet habe. Ich verkaufe alle Sorten Wein, Liqueur, Bier und Brandwein. Durch die Güte meiner Waaren und reelle Bedienung werde ich mich meinen geehrten Gästen und Abnehmern bestens zu empfehlen suchen.
Gießen, den Iten Mai 1840.
Friedrich Wissig.
518) Es wird ein Lehrling von guter Erziehung, welcher die Gürtler- und Bronze-Arbeiten zu erlernen wünscht, unter annehmbaren Bedingungen in die Lehre gesucht. Das Nähere ist zu erfragen bei Herrn Uhrmacher Trapp dahier.
527) Ein guter Obcrknecht, welcher zu säen und mit den sonstigen bei der Oekonomie erforderlichen Arbeiten umzugehen versteht, kann sogleich in Dienst treten. Wo? sagt auf portofreie Anfra- gen die Redaction d. Bl.
526) Ein Mädchen, welches mit Kochen und den sonstigen häuslichen Arbeiten umzugehen versteht, kann sogleich in Dienst treten. Wo? sagt auf portofreie Anfragen die Redaction d. Bl.
519) In hiesiger Stadt wird ein junger Mensch, welcher die Schuhmacher-Profession zu erlernen wünscht, in die Lehre gesucht. Von wem? sagt Ausgeber dieses.
555) 3 bis 4 Wagen guten Kuhmists werden zu kaufen gesucht. Von wem? ist beim Ausgeber dieses zu erfahren.
537) Eine Magd wird in Dienst gesucht und kann sogleich eintreten. Bei wem? sagt Ausgeber dieses.
5t4) Tanznntcn'icht.
Unterzeichneter hat die Ehre, anzuzeigen, daß er mit Ende Monats Mai seinen Sommerkursus beginnen wird.
C/ Hummel, Tanz- und Balletmkl'fter.
523) Morgen, Sonntag den 3. Mai, in
Harmonie-Musik
im Seipp- und Asmus'schen Garten auf dem Gleiberg anzutreffcn.
557) Morgen, Sonntag den 3 Mai, findet
Harmonie- und Tanzmusik
im Busch'schen Garten-Saale Statt.
Hierzu eine Beilage.


