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bekannte und unbekannte Gläubiger/ welche an die obbenannte Klockenbringische Wittib Forderungen/ oder ex quocunque ca- pite Ansprüche zu haben glauben , editfhi- iiter hiermit vorgeladen , um in praefixo tcrmino Morgend» 9 Uhr vor unterbrich» neter Gerichtsstelle zu erscheinen , ihre Fvr» derungen richtig zu stellen , und sich darauf weiterer rechtlichen Verordnung/ im Nicht- erscheinungsfall aber der Präcluston zu gewärtigen. Signatum Langgöns bei Giesen am toten Deeewber 1799.
Edikealvorladung
Nachdem der Fürstlichen Zollbereiter gramer Klockendrings Wlttid dahier so viele Schulden contrahiret , daß ihr Aktivvermögen zu Bezahlung derselben nicht hinreichend ist, sofort von höheren Orten der förmliche EoncurS erkannt , und in der Absicht terminu» ad liquidandum auf Montag den 2?hn Januar 1800. anberau. met worden; als werden alle und rede,
Carl Georg von Zangen, Fürstt. Hessischer Regierung-rath und
Oberdeamte.
In der Lriegerscben Buchhandlung ifi zu haben.
Genealogisch - statistisches Taschenbuch für das Jahr 1800. Hine Ueberstcht des thatenvollen achtzehnten Jahrhunderts enthaltend, mit einer Landkarte und Kur pfer, 8. Hof 2st. 24 fr.
Belehrung der kürzlich erschienenen Diogenes - Laterne, von einem Frauenzimmer, ' l2. Berlin 13 1/2fr.
Naturhistorisches Bilderbuch, ein angenehmes Weihnachtsgeschenk für Kinder, mit Kupf. 8. Leipzig ist. 48kr.
Gottesdienst am 29 Decembr.
In der St. Pancratiuskirchc. Morgens Herr Superintendent Mütter. Nachmittags Herr Kandidat Kunz.
In der Burgk»rche. Morgens Herr Superintendent Schulz. Nachmittags Herr Pfarrer Buff.
Am LIeofahrsrag.
In der St Paerratruskirche. Mor- gensHerr Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Pfarrrr Buff.
In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Superintendent Schutz.
Mor-
übt an einzelnen harmlosen und wehrlosen Menschen, innerhalb unserer friedlichen Gcänzen, über die uns peinlich aussau- qenden , blutarm machenden Einquarti- rungen/ und die kostspieligen, unerschwinglichen Bewirthungen des Generalstabes,über die Besteqlung und rechtswidrige Bestyneh- mung von einem Theile unserS öffentlichen, ach! wie sehr erschöpften Schatzes, und so viele»! . ...
Fränkische Nation! nenne dich nicht die große Nation — kolossalische Größe ist nicht wahre Größe — und dreihundert Millionen Chineser wurden euch lächerlich scheinen, nennten sie sich vis a vis von euch die große Nation. Nenne dich kleinlichste aller Nationen, oder du mußt es leiden, daß alle großen und kleinen Nationen dich so nennen, wenn du nicht alle deine uner- schöpflichen Quellen erschöpfst, alles Vergütbare zu vergüten.
Ich fasse zusammen, große Nation, die ihres gleichen nicht hat, mache dich nicht vor allen Jahrhunderten verächtlich; mache die schreienden Ungerechtigkeiten durch edle Vergütungen verstummen! Sey keine Geissel der Nationen, keine Tyrannin der Menschheit, keine Unterdrückerin der Freien, keine Blutsaugerinn Zürich»! Sey, was du scheinen willst, Befreierin, Wohlthä- terin, Freundin, und dann Königin unserer Herzen.
I. C Lavater, Pfarrer.


