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de- Jenner- blühen die Mandeln- Pfir­schen- und Pomeranzenbäumt. In der Mitte des MaieS ist in den meisten Gegen­den die Ernte. Es nähert sich der Som­mer, der meistens sehr schwül ist. Aber wenn die Hitze am stärksten ist, erscheint der wohlthätige Heerrauch, den auch wir 1783- hatten. Mit dem September ver­liert sich die Hitze wieder, gegen da- Ende des Oktobers fängt die Regenzeit an. Der Landmann eilt feine Felder zu bestellen, kaum hat er dieses Geschäfte beendigt, so tritt der Winter ein, der aber eigentlich in einem lang anhaltenden Regen besteht.

Demohngeachtet ist da- Land wegen des despotischen Drucks, wenig bevölkert und schlecht bebaut.

producee Palästinas.

a) aus dem Pflanzenreich : Aepfel, Dirne, Kirschen, Aprikosen, Pflaumen, Mispeln, Feigen, Citconen, Pomeran, |<n, Oliven im Ueberfluß. Kali, au- dessen Asche viele Seife verfertigt und auS- geführt wird. Maulbeere, Datteln, Wein- stocke. D>'e leztern sind wegen der Muhar metaner seltener, aber die vorhandenen ge- den vortreflichen Wein und Syrup. Ma­stix , Storax, Zachäusöhl, Hülsenfrüchte, Baumwolle, Johannisdrod, besonders Ge- traid, womit Konstantinopel über Jaffa versehen wird.

b) DeS Thkerreiches: Rindvieh, Schaafe, Ziegen, Pferde, Kamele, Esel, die alle hier unter einander waiden. Don Bienen wimmeln die Triften und Hügel. An wilden Thieren hat Palästina : Bä­ren , Tiger, Leoparden, Löwen, Rehe, Hirsche, Gemsen, Antilopen, Schakals, Wilde Esel. Die Flüsse, Bäche und Seen (äusser dem toden Meere) enthalten die zahlreichsten Arten von Fischen und Wasser- vdgeln. Bisweilen wird das Land von Zug-Heuschrecken aus dem wüsten undpe- träischen Arabien hrimgesucht.

e) DeS MineralreichsSalz und Asphalt. Warme Bäder zu Tiberias und Callirhoe.

Gegenwärtig besteht das Land aus 10 Distrikten. Sieben sind dem ofchmanni- fchen Reich unmittelbar unterworfen. Drei werden von eigenen Emiren beherrscht.

Auffoderung an das hiesige Publikum.

Da es in dem hiesigen Militairhospi» tal an alter Leinwand zu Charpie und Bin­den gänzlich gebricht, so nimmt man die Menschenliebe der hiesigen Einwohner, wel­che sich schon bei andern Gelegenheiten so thätig gegen kranke Krieger zeigte, in An­spruch. Ein jedes Geschenk dieser Art wird mit dem verbindlichsten Dank ange­nommen werden. Man bittet, die güti­gen Beiträge entweder in das Lazarrth auf dem Selzersweg, oder an den Regiments» ChirurguS Braun, iw Hirsch wohnhaft, zu schicken.

Beksnntmachang von verschiedene» Sachen.

1) Mittwochs den a6ten dieses, Nach­mittags 3 Uhr, sollen in der Wittwe Schic- ferin Behausung auf dem Selzersweg, nach­stehende , dem Burger und Gastwirth zum Riesen, Friederich Borngeffer, zustrhende Grundstücke, als

1) das Wirthshaus zum Riesen, nebst dazu gehöriger Stallung, Scheuer und Garten, sodann das daran stehende ehema­lige Schellische Haus auf dem Selzersweg,

2) i/2 Morgen Wiese am Pfuhl, fernen an der Pulvermühl,

3) 1 Morg. 25 Rut. Acker am GanS- winkel, neben Matthäus Burkhard und dem Weg,

4) 3/4 Morg. 18 Rut. und 1/4 Morg. 12 Rut. Wiese daran, am Leihgesterncr Weg, neben Daniel Blank,

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