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Deckende Krankheiten sind die Folgen dar von. Der größte Theil der Einwohner sind französische Kaufleute.
Saphat izt nur ein Dorf, wo hauptsächlich Juden wohnen, weil ihre Mischna hier verfertigt werden, und weil ein ft ihr Messias Saphat zur Hauptstadt seines neuen, Reiches machen soll. Da dieses die Türken merken; so lassen sie sich von den Juden die Erlaubnis hier zu wohnen, enorm theuer bezahlen. Ihre Unterdrü- ckung ist hier die größte, und ,hr Leben das traurigste.
«Eabetya, Tiberias, dem Kaiser Tiberius zu Ehren genannt. Ehemals die Hauptstadt in Galiläa. Jzt ein Dorf mit einer Mauer. Es liegt am Ende einer grosen Ebene, und hat ein berühmtes jüdisches Gymnasium, in welchem Jünglinge den Talmud studiren. Nahe dabei ist ein Schwefelbad. ,
N"asra (Nazareth ) ein Dorf am See Tiberias , mit einem Franziskaner-Kloster.
Palästina ist immer ein wichtiges Land für den türkischen Kaiser.
Thaler wechseln mit Bergen ab, die sehr wasserreich sind, und das Land würde ausnehmend fruchtbar ftyn, wenn nicht der Despotismus so schwer auf diesem Lande ruhte. Die merkwürdigsten Berge sind: der
Oeblberg nahe bei Jerusalem, mit 3 hohen Spitzen, von welchen die nördliche als die höchste die weiteste Aussicht gewahrt. Er ist fast bis an seinen Gipfel mit Oliven - Pomeranzen - Limonen- Datteln- Feigen- und Terebinten-Wäldern besezt.
(Quarantania, ein Nachbar desOehl- bergs nahe am Eingang der traurigen Wildnis aon Jericho, welche eine grantige mit niederm Gesträuche hie und da bewachsene Steppe ist. Ec ist ein naktec Felsen, der weit über die andern Berge ragt, einen grosen Theil des Jahres Schnee
auf seinem Gipfel tragt, aus welchem die Trümmer einer Kapelle hervorsehen. An seiner Seite hat die Natur Grotten gebildet , in welchen die Araber auf den Raub der Pilgrime lauschen. An seinem Fuß quillt der Elisaborn, den Fruchtbäume umschatten.
Der Verfolg künftig.
Die Runkelrübe.
Verfolg.
Ich hoffe nicht erst erinnern zu dürfen, daß dieses Gewächs nicht immer auf einem und demselben Felde gezogen werden kann, ohne schon im zweiten Jahre schlecht zu ge- rathen, und im dritten Jahre völlig zu mißrathen. Je mehr man dabei mit dem Lande abwechselt, und je seltener man fit auf die nervliche Stelle pflanzet, desto bester ist es. Ein zum erstenmal damit bebauetes Feld giedt allezeit die reichste Ausbeute. Frische Düngung vertragen diese Rüben gar nicht, eS fe‘p denn mit Schlammerde, welche bereits ein Jahraus Haufen gelegen, und sich durchgebrannt hat. Fruchtbare Brachacker schicken sich zu Erziehung dieses Gewächses sehr gut, und verinteressircn sich gewiß weit besser, als wenn sie nach der noch nicht völlig abqe* schäften Sitte, ein Jahr wüste liegen, und Mit Schafen betrieben werden, die auf diesen unfruchtbaren Steppen hungern müssen. Wie gut sich ein mit Runkelrüben besäetes Feld verinteressirt, kann man aus folgendem ersehen. Ein gewisserLand. wirth setzte am zoten Mai 1-785. auf ein stehorig zubereitetes Feld 5Ö9 Pflanzen. Den zoten September belud er mit feiner Ernte zwei zweispännige Wagen, und die größten Rüben wogen ohne das Kraut 6 bis 8 Pfund. Schlägt man nun jede Rübe im Durchschnitt nur zu 4 Pfund an, so kommen doch 20 Zentner heraus. Mit dem Kraut fütterte er zwei Stück Vieh vierzehn Tage im Ueberflusse.
Will


