Ausgabe 
8.6.1799
 
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Nr. XXIII. « IUM. 1799-

Giesser JmelligeyMalt.

Zorrsetznng von Syrien»

(Tanobta auf der Anhöhe eines Ber­ges , Sch des maronitischen Patriarchen. Dabei ein berühmtes Eloster auf einem schwarzen Felsen mit vielen Grotten und erner zauberischen Aussicht.

Dftbebail, Dsctnbele (ehemals Ny- blos und zu der Zelt eine gross buchende phöuicische Stadt. ) , Izt ist diese Stadt zerfallen, und ihre Hauser sind zu elenden Bauerhüllen herabgesunken.

Ul Gouvernement Saida.

Den beträchtlichsten Theit desselben nimmt das Land der Drusen ein, weiches aus roD'stricten besteht.

Saroa, daß ehemals so berühmte Si­don, damals die Hauptstadt Phöniciens. Ihre ehemalige Grose zeigt sich noch in ih­ren grosen Steinhaufen. Daß sie noch Handel hat, dankt sie beinahe allein den daselbst sich aufhaltenden Franzosen , wel­che sie zur Niederlage aller der Waaren machten, die langst der Küste gesammelt werden. Die Gegend ist höchst fruchtbar, liefert: Obst, Feigen, Seide, Baum­wolle, Getraid in Menge und vortrefluche W-.'ine. In den benachbarten Wa-dern sammelt man Galläpfel. Ihr ehemals vortresticher Hafen ist auögesüllt.

Sarfenv ein Dorf, das ehemalige Sarepta.

Sor ein Dörfchen von etwa 8 elen­den Fischerhütten, die auf den Ruinen des Amsterdams der allen Welt der ehe- tnaia so berühmten Stadt Cyriis sie- hili. Von ihrer ehemaligen Pracht hat sich in ihren Trümmern auch nicht ein Denkmal mehr erhalten. Bei diesem

Dorfe findet sich ein guter Hafen, in wel­chem Handelsschiffe überwintern.

In den Drusiscken Landschaften finden sich folgende merkwürdige Oerter.

Derr ei Rammar, eine ansehnliche Stadt am Damer, und der Sij eines re­gierenden Emir.

Gbasir eine kleine Stadt in dem be­sten , fruchtbarsten und lieblichsten Di- strict des Libanons.

Baireur (BerytuS) eine der reichsten und besten Städte des Morgenlandes. Ihre zahlreichen Einwohner beschäftigen sich mit Manufakturen und Handel. Ihre Lage ist vortrestich, die Häuser sind alle von behauenen Steinen erbaut, gewölbt, und oben auf dem platten Dache mit Bäumen und Blumen nach den verschiedenen Jahrs- zeiten geschmückt.

IV. Gouvernement Damascbk.

DamascKk in einer Ebene al Guta ge­nannt , die wegen ihrer ausnehmenden Schönheit unter die 4 asiatischen Paradiese gerechnet wird, und unter denen dieses Thales das J|"L Es herrschthier

beinahe em ewiger Frühling. Indem an diesen Baumen die herrlichsten Früchte reif sind , sprossen neben ihnen schon wieder neue Blüthen hervor, und nur neue Blät­ter treiben die alten weg Die männlichen Einwohner sind wohl und stark gebaut, und die weiblichen

so reihend als kaum Eva war, als sie des Gatten Ribbe

mit sanftem goldgeloktem Haar, und purpurrother Lippe,

mit