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haft finden. D?r Gedanke war schön und groß: aber fordern konnte sie er nicht; that sie es, so handelte sie wider das Völkerrecht , that sie es mit Drohungen und den Waffen in den Händen, so that sieeS als Tyrannin. Es könnte jeder Nation, welche es seyn mag , ein fallen, es ist gut alle Republiken zu stürzen, allenthalben Monarchien Einem Oberhaupte zu unterwerfen , alfofiat, ich habe Gewalt zu treu» zigen und ledig zu lassen Wo ist der Un- weise , der das Rechtswidrige solcher Maximen nicht einsehe? Wo ist der Gerechte, der solche Maximen in sich aufnedme?
Es ist ein Gesetz geschrieben in aller Menschen Brust, so alt als die Welt, so heilig als die Menschheit: Was du nicht willst, das andere dir thun, das thue auch ihnen nicht. Keine Macht kann dieses Gesetz vernichten. Man giebt kein Recht. Hunderttausend Bewaffnete sind nicht ein Grund für die Vernunft, daß etwas ungerechtes gerecht fey. Frankreich hatte kein Recht, als das Tyrannenrecht der Stärkern, in Helvetien einzuvringen, um, wie es sagte, die Aristokratie zu stürzen. Daß die Aristokratie gestürzt ist. kann ein großes Glück, kann die Erfüllung des Wunsches vieler Edlen gewesen seyn ; aber wenn ein Straffenräuber einen Menschen um- beinqt, der uns drückt, ist deswegen der Straffenräuber weniger Straffenräuber? Ihr Franken kämet als Räuber, als Tyrannen in die Schweiz, ihr führet Krieg wider ein Land, das euch nie beleidigte. Waren, ich weiß eS nicht, einzelne, die widerrechtlich euch beleidigten, so konntet ihr von diesen Einzelilen erst beweisen, daß sie beleidigten, dann Genuqtbnunq fordern Von d-r Nation die als solche euch nichts in den Weg legte, konntet ihr ohne schreiende Ungerechtigkeit keine fordern ,
Als Räuber führtet ihr die Schatze, die euch n'cht gehörten, von den besiegten Städten, besonders von Bern, fort: ihr
bestählet, indem ihr dies thatet, dar? ganze unschuldige Helvetien; das Helvetien, das ihr zu einer unteilbaren Republik, dessen Schätze ihr zu einem Nationalschatz zu machen für gut fandet, ihr nähmet Helvetien einen großen Theil seiner Kraft. Ihr befreitet es von den Mitteln, sich frei zu erhalten. (Der Verfolg künftig.)
Bekanntmachung von verschiedene» Sachen.
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Buchbinder B a l se r, auf dem Markt.
Gottesdienst am 8- Decembr. *
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Superintendent Müller.
In Der Burgtirche. Morgens Herr Pfarrer Buff Nachmittags Herr Superintendent Schulz.
Morgen den 8 Dec. hat das Frischbacken der Beckermeister Kammerer, auf dem Markt F
Ein- nnd A aspasstrte.
Am 28.Nov. Hr Pfarrer Schumann nebst dessen Sohn, aus Bechtheim, log. im Einhorn.
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