Ausgabe 
4.5.1799
 
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Ueberschwemmungen keine Schuld habt, Haire ich bereits dargethan und will jetzo zeigen, daß der alleinige Grund einer an­haltenden Ueberschwemmung hinter den Chaussreb-ükken sich anhebe, also in der, von hier an sich in den Nahmen Siechbach verwandelten Wiesek, bis zu ihrem Ginfall in die Lahn, liege.

Ich habe gesagt, daß die Siechbrükke 32 und die hinter ihr befindliche zweite Chausseebrülke loFuS Weite haben. Hierzu kommt das zunächst der Georgenschanz be­findliche Grwölbe des hinter den Chaussee brükkrn sich mit der Siechbach vereinenden Pulvergrabens. Ich laste dessen Weite un­bestimmt, «nd nenne nur der äusseren Aus- gerinnschleusse ihre zu 21/LFus, weil oh. nebin nicht mehr Wasser durch ersagtes Ge­wölbe abgeleitet werden kann, als ihm die genannte Schlrusse zuführt.

Nun hat die Oefnung zwischen der Rühl- oder sogenannten Kleinen - und der Schneitmühle, der darinnen stehenden Po­sten ohngerechnet, und zwar der erste Mahl­gang 4 FUS der andere, weil der eine Posten etwas auögewichen, 4Fu6 zZoll und der Fluthgang 8Fus in allem 16 Fuö zZoll Weite.

Durch diese i6FuS zZoll sollen ob- gedachte 32 io und 21/4 in allem 44 ihren Abgang finden.

Der Verfolg künftig.

Bekanntmachunq von verschiedenen Zachen.

i' Nächsten Dienstag, den 7ten die­ses Monate- V^rmiuags um yUhr,^sol­len in dahiesigem Zeughaus mehrere Stück eichene Dohlen, u. einiqe Hundert Stück ton* nme auch etliche eichene Latten und sonst allerhand Gehölz, össenklich an den Metst- birtendkn gegen baars Zahlung r-erstrichen

werden , welches zur Wissenschaft der Kauf- liebhaber hierdurch öffentlich bekannt ge­macht werd. Giessen am itenMai i?99*

2) Nachdeme auf Verordnung Hoch, fürstlicher Renthkammer zu Darmstadt da- alleinige Krugdeckel - Kannen - und Löffel- giesen in dem Amt Hüttenberg vom 23. August d. I. an in einen z jährigen Be­stand gegeben und dem Meistbietenden falva ratificatione erwähnter Hochfürstl. Renth» kammer überlassen werden soll, sofort Ter* minus zur deefalsigen Versteigung auf Montag den 2Oten Mai k. I. anberaumet worden; als wird solches zu dem Ende hiermit öffentlich bekannt gemacht, damit diejenige» welche zu dem obgedachten Be­stand des alleinigen Krugdeckel - Kannen - und Löffelgieftns Lüsten haben, sich besag- ten Tag, Vormittags 9 Uhr im AmthauS dahier einfinden, die Beding nisse verneh­men, und nach Gefallen mitbieten können. Signatum LanggönS am 2o!en April 1799.

Fürstl. Hess. Rentei daselbst.

C. G. von Zangen.

3) Den 2oten Mai soll in Marburg eine Bücherversteigerung von einigen Tau­send Landen gehalten werden, worüber ein Katalog in der Kriegerschen Buchhand­lung zu haben.

Austastung Der Charaden im vorigen Stöcke.

41. Zaunkönig. 42. Ohreule. 43* Heidenheim.

Gorkesdienff am 5. Mai.

In der St. Paneraliuskirche. Mor­gens Her-Professor Palmer. Nachmittags Herr Superintendent Müller.

In der Durqkirche. Morgens Herr Sups'intendent- Schulz. Nachmittags Herr Pfarrer Buff.

Mr-