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Pflanzen, samt deren Samen bestehendes Gemenge ist, und der starke Heugeruch diese Salze und Oeltheile genug verräth; so ist er sehr leicht zur Gährung und Fäulniß zu bringen, wenn naß in ei­nen Haufen gebracht wird,, und kann sich also von selbst wirklich entzünden.

Zur länger» Erhaltung der Wärme und Nasse im Heu trägt der Umstand sehr viel bei, wenn es in einem nicht ganz offe­nen Platze aufgehäufet ist, wodurch die streichende Luft und die Winde, welche sonst die Feuchtigkeit wegführen würöen, abgehalten werden. Auch wird durch die Größe der Haufens» die Nässe und Warme zu entgehen gehindert. Denn da auf das, unten und in der Mitte liegende Heu, eine große Last des darüber liegenden, drü­cket, so wird solches in einen engem Raum gebracht, und der Ausgang der Nasse und Wärme dadurch desto mehr verschlossen. Indem nun die Nasse länger im Heu ver­bleiben muß, und durch die gelindeWärme wirksam gemacht wird, dringt sie in die kleinen Orfnunqen des Heues, fangt an, die Bestandtheile desselben aus ihren Or­ten zu treiben, und bringt sie in eine Be­wegung. Diese innerliche Bewegung der unsichtbaren Bestandtheile des Heues ge- fchiehet nicht ohne weitere Hervorbringung und Vermehrung einer Warme, die end­lich zur Hitze anwachst, welches bei vielen Pflanzen bemerkt wird, daher solche, durch dergleichen innere Bewegung verdorbener Degetabilien, als angebrannt, oder ver­brannt, von den Oekonomen angesehen wrrdm. Diese innerliche,. Bewegung der

. .. , ., Die durch einen gro- - ßen Grad der Gährung hervorgebrachte größere Warme dringt aus der Mitte der großen Heuhaufen gegen die Oberfläche, lö­set die Nässe deS Heues an der Oberfläche in Dunste auf, und die warmen, flüchti­gen Oel- und subtilen Salztheilchen, mit einigen sehr ausgedehnten Wasser- und Lufttheilchen, sammlen und vermehren sich immer mehr und mehr durch die heftig zu­nehmende Fäulnis, verdünnen ferner dir Feuchtigkeiten, so im Haufen stecken, und machen, sie elastischer, daß sie sich mit Ge­walt ausdehnen, die Last, die sie drückt, emperheben, und eben dadurch der äusse­ren Luft den Weg bahnen, in die Mitte der sehr erhitzten, und mit verbrennlichen Dunsten angefullten Heuhaufen zu treten, wodurch das Heu ferner Feuchtigkeit be­raubt, und zur Entzündung so fähig ae. macht wird, daß alsdann wirkliche Flam­men ausbrechcn. °

Ju# ottfiTi, was bisher angtführek worden, erhellet also, daß das in Fäul­nis geratene Heu ein zum Brennen auf­gelegter Körper fey, der sich bei einem ae- rlngern Grade der Wärme entzündet, als zur Entzündung des guten Heues erfordert r$>. W kann also hinlänglich seyn, das Heu zu entzünden, die von dtt heftigen Fäulnis und Auflösung des Heues hervorgebracht wird, wobei jedoch allemal als fine Bedingung vorausgesetzt wird, daß der Zugang der Luft da sey. Unreifes Heu, welches nicht genug ölichte, dagegen ab-r zu viel iwässerige Theile hat, entzün- sich nicht, auch nicht, wenn es nicht m

Schober gelegt, oder -usammenae- druckt ist, desgleichen, wenn die Luft ent- weder

find, und daß sie, wenn sie angefeuchtet kleinsten Theile verursacht ferner, daß sich werden, eine gelinde Warme, und mäst- die flüchtigen Theile von einander abson- gen Zutritt der Luft genwßm, in eure dern, das Oelichte geht vvrnemlich von Gährung, gerathen , und endlich in eine den Erdtheilen los, und führt die (arten Fäulnis übergehen. Da nun reifes Heu Salztheile mit sich; d. h. es entstehen ver­sehr viel Salz und olichte Theile bei sich brennliche Dünste, r " " " hat, indem es ein aus vielerlei reifen f - -