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weder recht frei durchstreichen , oder gar nicht dazu kann. Es kann also leicht scyn, daß mancher Oekonom sein Heu naß ein­gebracht , solches in große Haufen gepackt, und dennoch keine Entzündung desselben jemals erlebt hat. Allein die Möglichkeit deswegen zu bezweifeln, oder gar leugnen zu wollen, wäre eben so lächerlich, al« die Möglichkeit des Einsturzes eines HauftS zu bezweifeln, weil man den Fall selbst noch nicht erlebt hat. Daß der Fall sich nicht immer ereignet, kömmt daher, daß die zur Entzündung erforderlichen Um­stände entweder nicht hinreichend, oder ntcht die beisammen sind. Wae für ein Grad der Wärme, der Feuchtigkeit, der Menge der ruft, und dergleichen, aber just nvth- wendig erfordert wird, darüber laßt sich nichts mit Gewißheit bestimmen. Genug, daß aus dem vorhergehenden die physische Möglichkeit hinlänglich zu Tage liegt, daß nasses Heu, wenn es bei warmen, oder mäsigen Wetter, in große Haufen, und an Orte, da die Luft gar nicht frei hin­zukömmt, aber doch nicht gänzlich ausge­schlossen wird, gebracht worden , sich ent­zünden könne; und an der Wirklichkeit las­sen uns viele deshalb vorhandeneBeispiele nicht zweifeln.

Litterärische Anzeigen.

Bermchs uns Funkes Bilderbuch für Rinder, enthaltend: eine angenehme Sammlung von Thieren, Blumen, Früch­ten, Mineralien, Trachten und allerhand unterrichtenden Gegenständen aus dem Reiche der Natur, der Künste und Wis­senschaften : angewendet bei dem Unterricht in der Franzos. Sprache.

Der große Beifall, den dies Buch bei dem Publiko gefunden hat , verdient mit Recht einen ausführlichen Te^rt, und nicht leicht konnte das Verlangen darnach bes­ser befriedigt werden, als dadurch, daß rin Mann wie Herr Funke sich der Bear­

beitung unterzog. Daß dieses Buch Doti Eltern und Lehrern, bei dem Unterrichtm der französischen Sprache, die jezt aklge» mein gelehrt wird, angewendet werden könnte, und daß der Preis nicht zu hoch seyn mögte, dafür ist nun gesorgt. Ich liefere das Bilderbuch mit dem ausführ­lichen Text von Funke, von einem be­rühmten Gelehrten durchaus mit französi­schen Noten versehen , welche die fremden Wörter und Redensarten erklären ; mit ausgemalten Kpfrn. ä i fl. und mit schwar­zen Zokr.

Johann Jakob Müller, Kupferstecher in Hanau.

Exemplare hiervon sind in der Krie- gerschen Buchhandlung zu haben.

Gottesdienst am zo.Dec.

In der St. Pancratiuskirche. Mor­gens Herr Superintendent Müller. Nach­mittags Herr Kandidat Stark.

In der Burgkirche. Morgens Herr Superinlendent Schulz. Nachmittaas Herr Pfarrer Buff.

Am Nlem'ahrstüg.

In der St. Paneratiuskirche. Mor­gens HerrSuperintendentBechtvld. Nach­mittags Herr Professor Schmidt.

In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Supe­rintendent Schulz.

Morgen den 30 Dec. hat das Frisch­backen der Beckermeister Wahlenfels, auf dem Neuenweg.

Ropniirte bei Der Stadtkirche.

Am 27. Dec. Joh. Philipp Müller, Burger und Brandweinbrenner aühier, weiland Jacob Müllers, gewesenen Ein­wohners zu Beuern, nachgelassener ehel. Sohn, und Katharina Clisabetha, Ioh.

Wil-