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zes aus den Ekern heraus. Echerer siche sie 1790 in einem ungeheizten Zimmer er­scheinen, und hieraus ließen sich auf ihre kebensökonomie im Freien einige Schlüsse ziehen. Von dem Zustande, in welchem

sich den Winter hindurch befindet, ha­ben weder R.leemamr noch Esper einige befriedigende Aufschlüsse gegeben, obgleich beide das Ausführlichste ihrer Naturge­schichte erzählt haben.' Ersterer nimmt an, sie lebe den Winter hindurch verborgen in der Raupengestalt fort, wozu er auch ei. nige Gründe anzuführen sich bemühet hat, Esper aber schweigt qanz über diesen Um­stand. Da ich im Jahre 1789 einige die­ser Spinnerfalter im Tannenwald erhielt, so fand es sich zufällig, daß unter vier Stücken derselben ein geschwängerte« Weib­chen (die im Ganzen immer seltner, als die Männchen sind) befindlich war; die« ses legte mir in etlichen Tagen eine ziem­liche Anzahl Eier, fast gegen fünfzig Stück, und dieses geschähe um den 27sten Julius bis zum rsienAugust herum. Nach ohn- gefähr drei Wochen, oder gegen den zistrn August, sähe ich schon durch die verdünn­ten Haute der Eier die jungen Räupchen hindurch schimmern, so daß ich täglich in den Morgenstunden ihr unausbleibliches Auöschlüpfen erwarten konnte; allein schien , als würde der September nebstdem October hingehen, und meine Eier nebst den jungen Raupchen würden in ihrem Zu­stande bleiben; ich hielt sie aber deshalb nicht ganz verlohren, im Gegentheile fand ich eines Morgens in den Vvrmittagesiun- hen eS war der izte Qctober (ein wirklich schöner Herbsttag mit leidlicher Warme) eine Menge, fast wie oben schon erzählt worden ist gegen etliche fünfzig junge Raupen an den Wanden ei­nes , 'mit Marly zu diesem Behuf einge­richteten Kastens Herumkriechen; ich brachte elbige sogleich auf etliche mit jungen Na­deln versehenen Tannenzweige, um ihre

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Erziehung und Wachs!hum zu befördern, und nähere Ausschüsse über ihre Natur- geschichte zu sammlen.

Herr Esper sagt, erhübe sie am be­sten mit jungen Tannennadeln (so trocken sie auch zu seyn scheinen ) vom Eie an auf­erzogen; allein ich erfuhr hier das Gege.t- theil, denn meine Raupen fraßen keines- Weges auf den Tannennadeln, so jung diese auch waren, vermuthlich mochten ih­nen. diese, vor der ersten und zweiten Häu­tung, noch zu hart und unverdaulich seyn, und es giengen mir beinahe zwei Drit­theile derselben zu Grunde; ich mußte da­her den übrigen eine reichliche Menge M00S von den Tannen- und Fichtenstämmen täglich früh und Abends zum Futter vor­legen, (ein Surrogat, das ich aus Brahms Erfahrungen hatte kennen gelernt) dieses verzehrten sie dann mit einer großen Ge­fräßigkeit und Wohlgefallen.

Dom October bis zum Hornung des folgenden Jahres kamen sie, aller Freßlust und täglich zweimal frischen Futters vhn- geachtet, dennoch nicht weiter, als bis zur zwvten Häutung; alsdann lagen sie, ohne etwas Futter zu sich zu nehmen, noch zu verlangen , den ganzen Winter hindurch un­ter dem ihnen »orgelegten Moose ruhig und stille, bis in der lezten Hälfte des folgenden Märzes, da sie bei wärmerer Temperatur wieder zu fressen anfingen, sich ihrer dritten Häutung näherten, die auch in den ersten Wochen des Mays er­folgt, kamen am Ende des Junius, einige anfangs Julius, noch zur völligen Rei­fung und Wüchse, waren um den isttn bis !;ten Julius völlig erwachsen, und schickten sich zur Verwandlung an, dieses ist die eigentliche Zeit, wo man sie, nach Brahms und Nladers Angaben, auf den Pinus fylv. Linn , der Fichte oder Föhre, gewöhnlich antrifft. Was aber das eben ange-