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ongezeiqt? Ausschlüpftn aus den Eiern im Marz betrifft, so möchte ich fast mir sckeln- barer Gewißheit anzunehmen mir getrauen, daß unsere Raupen, noch der Analvqre anderer Spinnerarten, theils als Raupen unter Bäu mm und im Mose, theils aber auch als Embryonen in den Eiern von spat fliegenden Faltern überwintern Ton» rin. Am Ende des Juni bis gegen die Mitte des Julius schickten sich meine Raupen, nach überstandener vierten und lezten Häutung, zur völligen Verwandlung an, fle spannen nervlich zu diesem Ende ein aus wenigen Faden und weitlauftigen Ma- scheu, wozu sie nur eine geringe Menge Seidenmaterie brauchten, bestehendes Gewebe, welches sie, seiner Haltbarkeit wegen , theils zwischen den Frchtennadeln, ealweder senkrecht oder auch Horizonts!, an die Rinde, an Zweige, und an die Holz- risse anhangen und befestigen. Unter diesem leichten Gewebe blieben sie nur noch etliche Tage ruhig liegen, nach dem vierten oder fünften Tage fand sich der abgestreifte Raupenbalq, und ati desten Stelle die Puppe. Sie ist auf dem ersten Augenblick leicht zu entdecken , und kann auch im Freien dem Gesichte des unerfahrensten Sammlers nicht entgehen, denn auch hier verrät!) sie sich durch ihre hellbräunliche, mit einem Metallgkanze und röthkich gelben Härchen sch-mmernde Farbe gar leicht, sowiesieunS Llecmann und Esper beschrieben haben, und ich auch selbst mehr wie einmal zu Gesicht bekommen habe, daher sich Herr Sd‘ drizius und Gmelin irren, wenn sie selbige mattschwarz angeben.
Der Verfolg künftig.
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.
i'i Sonnabends den zten Merz, Nach- 1 mittags 2 Uhr, sollen in des Rathsschöff und Stadtwaldmarkers Herrn Whrmsers
Behausung nachfolgende Güterstucke öffentlich an den Meistbietenden mit der allen- fallsigen, jedoch beim Strich noch ftstzusez- zenden Bedingung, daß ,die Hatbschied deS Kaufschillings bis auf künftige Wnbnach- ten stehen bleiben könne, versteigt werven:
i) i/2Morg. 12 Rut. 12 Sch W^se am Feldgraben, bei Wiesek gelegen, svzehend- frei.
2) i/^Morg. ii Rut. 2 Sch. Wiese daselbst am Sauergraden, stößt auf den Mor- aenweg und ist zehendfrei.
3) 1/4 Morg. 27 Rut. iiSch. auf dem Wolfsfuhrt, diesseits Heuchelheim, neben Herrn Rathsschöff Wörmser und Herrn Kaufmann Brück, mit welch lezterer solche geschwisterliche Theilung auemacht undze- hendfrei ist. ,...
4) i Morg. 5Z Rut. 7 Sch. daselbst, ist adelichfrei, furcht einerseits an den Kir- chensenior Hrn. Johannes Seipp, dreiseitlich grenzt solche an den Bach und Abzugsgräben. Ist zehendfrei, hat Schleusenge- rechligkeit und ist auf den Wasserseiten mit alten sehr hohen !2Zott dicken — und einigen jungen Erlen, 66 gesunden i2Zoll dicken Weiden — sodann mit 177 Weiden und Bellen, welche leztere zwar im adges wicheuen Jahr erst regelmasig gepflanzt sind, aber sämtlich schon angeschlagen haben , umgrenzt sind.
5) 1/4Morg. 12Rut. 2Sch Garten bei der Rühl - oder sogenannten kleinen Mühle, zwischen Hrn. Johann Henrich Müller und Johannes Stohren Erben, hat schöneObst- bäume, ist neu, modern, horizontal angelegt und, im abgewichenen Jahr am schicklichen Fleck eine tiaubc darinnen angebracht worden, und hat im nemlichen Jahr acht mit zwei Pferden bespannte Wagen Dung erhalten.
Sammtliche Güter liegen an den besten Flecken, und sind jederzeit hierhin in guter Bau - und Besserung erhalten worden. Streichlustige können sich demnach in ob- trsagten


