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len Messerklingen nimmt man, damit fte blank bleien, in den Rücken Eisen, und dieses gesü.Lehrt bereits in der grossen Masse, damit sich der Stadl desto feiner ardeilen lasse. Zu dünne Messerklingen biegen sich. Daher laßt man ein dünnes Messer gelb, oder wenn es sehr hart ist, hochblau an- loufen, um es alsdenn mit der Ecke des Hammers auf der innern Biegungsflache wirrer gerade zu schlagen. Um eine große Menge dünner Messer oder Scheeren auf einmal zu harten, thut man am besten und bequemsten, wenn man solches in so heißem Blei verrichtet, als eel der Har- tungsgrad erfodert. Sobald auch diesis Blei so kalt geworden, daß wenn seines hineingelegtes Eisen oder Stahl eine hoch­blaue oder andre Farbe, deren man zum Anlaufen benölhigt ist, erhalten, so können die Mester ganz und gar hineinqelegt wer­den. Je mehr Messer man harren muß, desto mehr Blei, und wenn es ein Sch>ss- vfund wäre, muß man dazu schmelzen. Die Uhrfedern legt man auf eben Vie Art in Blei, um sie nachher in Oel oder Talg zu harten. Sie laufen in diesem fließen­den Blei, wenn es allmähliq heiß gewor­den , nach der Farbenregel an.

Von der Gelbsucht der Baume.

Diese Krankheit spürt man an des Bau­mes Blattern, wenn solche entweder nie recht lebhaft grün werden, oder eher, als die andern Bäumr, gelb werden und ab- fallen. Der U-sprung dieser Krankheit ist in der Wurzel zu suchen, wenn solche auf einem kalkigten oder steinigten, salzigen oder sauren Boden, oder in einem allzu­feuchten oder allzudürren Grunde steht, oder von den Maulwürfen und Feldmäu­sen beschädigt , oder durch unvorsichtiges Umgraden dürch den Spaden verletzet wor­den. Im ersten Falle muß man die Feuchtigkeit abführen im Mitm die

Erde um den Baum , wenn dieselbe zu fest-, ist, aufhacken und durchdringend begießen im dritten nach der Wurzel sehen , daS Beschädigte abschneiden , das Ungeziefer ver- treiben, und den Raum mit guter Lröt und kurzem Miste ausfüllen. ^kan kann auch R'ndsvlut mit Wasser vermischt auf die Wurzeln gießen, auch auf den^Grund des gemachten Loches Ruß aus den L>chorn« steinen oder ebqelaugre Asche schütten, und mit der ausgewvrfenen Erde bedecken.

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Mittel, das Abfallen der Blüthen nnS Früchte ;u Verbindern.

Das Abfallen der Blüthen ist theilS dem Austrvcknen derselben , theils dem Froste zuzulchreiben, dem sie im Frühjahre gemeiniglich ausgejezt sind. Dem AuS» trocknen kommt man, im Fall im Früh­jahre unvermuthete Warme einfallensollte, dadurch zuvor, daß man die Wurzeln der Baume mit Wasser begreßt, und sie her­nach mit Stroh unten am Stamme zu» deckt, damit das Wasser nicht gleich wie­der verdunsten kairn; auf diese Art erhalt nicht nur der Baum, sondern auch die Blüthen Feuchtigkeit, und dorren nicht so leicht ab. Dem Erfrieren der Blüthen kann man dadurch begegnen, wenn man das allzufrühzeitige Ausschlagen zu ver­hindern sucht, zu dem Ende pflegt man zu Ende des Herbstes den Baum unten am Stamme fest zu binden, diese Zusammen­pressung verzögert das Aufsteiqcn des Saf­tes und der Baum schlagt spater aut. Im Frühjahre muß man dieBinde wieder weg­nehmen. Das Abfallen der Fruchte soll dadurch verhindert werden, daß man die Blatter der Blüthen soviel möglich abbricht, ehe sie von selbst abfallen, man muß sich aber in Acht nehmen , daß man die Staub­gefässe nicht mit abbricht.

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