Ausgabe 
3.6.1797
 
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5Wn Vietorn flfitib als Caplan hier Pbtftpp Möller, welcher auch oft nur Jo­han pbtltpp» genannt wird. Seiner und seiner Frau, Clara, geschieht von 1583 big 1635 Erwähnung. Er stand also et­liche unO fünfzig Jahre im Amt.

Von 1605 an stand der erste Profes­sor der Theologie, Johan winckelmami, zugleich alö Prediger hier in Bedienung. 1611 wurde er, nach Vietorö ^ode, all- hier Superintendent. Er starb 1026 tm 75stenJahr und sein Epitaphium befindet sich m oer Todenkirche neben der Kanzel,

Johan Hartmann tNogen, von Get­tenau, 'm Amr Bingenheim, stand von 1612 bis 1658 allkier im Amt, wo er »m casten Jahr starb. Er war der erste Pre­diger bei der Burqkirche nebst M. Juhu» Geilfuß, und beide alternirtrn.

Justus Geillust, au» Witzenhausen in Hessen, stand von 1635 bi» 1653 all* hier und starb im bzstenJakr. Er war vorher Pr-d>ger zu Lanqgm » und ist der, ieniqe, welcher die ®'fd)id)ie von dem >m geuer unversehrt gebliebenen Arndtischrn Paradies - Gartlein , welche sich zu Lang­göns 1624 iutruq, bekannt machte.

Conrad rNisler, war GeilfusenS Schwiegersohn und Nachfolger, von 16$3 <jn. Er starb 1689 'M 73sten Jahr.

Ernst Müller von Marburg, wurde 1658 Mögen'» Nachfolger al» Stadtpfar* rer und Burgprrdiger. Er starb 168» im zzsten Jahr.

Imt Balthasar ^aberForn , der Sohn des berühmten Superintendenten Peter Haberkorn, stand von 1664 als Pre­diger hier. 1067 wurde er Metropolitan in Schotten und 1673 Inspektor zu Als­feld, wo er 1688 starb, im zrsten Jahr.

Tbeodalv Schenk, von Heydelbach

hey Alsfeld, wurde Eonrad Misters Nach­

folger und stand von 1689 ö's 1727» er tm 71 (len Jahr starb, als Predigt hier. Er hatte soviel Liebe und Ansehen bei seiner Gemeinde, daß man ihn noch im Tode abmahlen und sein Bildnis in der hiesigen Todientirche zum Gedächtnis aufhangm lies.

Ioban Henrich Loerichms, von Zwingenberg, war Ernst Müllers Nach­folger al» Stadt - und Burgpredigcr von 1681 an, und zugleich erster Lehrer am Pädagog. 1669 wurde er zuerst Lehrer am Pädagog allhier. Er starb 1693, alt 51 Jahre.

Ioban Eonrad Gebhard, aus Schot« ten, wurde 1681 Stabt - und Burgpredi­ger, auf Empfehlung de» damaligen Com- mandanten und Generallieutenantk Wolf Henrich von Baumbach. 1695 gieng er ai» Superintendent nach Michelstadt tn bas Erbachifche.

Gregorius Daniel Gernand, au- Butzbach, wurde 1695 Professor der grie­chischen Sprache und zugleich Stadt» und Burgprebiqer allhier, und statt» 1701 im 44sten Jahr.

wie man zeitigen Blumenkohl haben kann.

1) Muß man wissen, - der Saame qut ist. 2) Darf man den Blumenkohl nicht mitten im Auqustsäen. z) Muß man aus ein Beet säen, das mehr Sonne als Schatten hat. 4) Darf da» Beet nicht zu fett, vielmehr mager styn. Es darf auch nicht mit Mist erst gedünget seyn. Bes­ser ist es, wenn es ein Beet ist, wo Hül­sensrückte gestanden haben. 5) Dark mau nicht zu dick säen, und muß von Zeit zu Zeit begießen, um die Auskeimung der Frucht, und deren Wachsthum zu beför­dern, den jungen Pfianzen Luft zu machen, imt so oft es nöchig ist, sie zu jäten. 6)

Nach