Ausgabe 
8.9.1792
 
Einzelbild herunterladen

) Ifl (

öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung verstrichen werden sollen; als können diejenige, welche mit. zustreichen gesonnen sind, sich einfinden, und des Zuschlags gewärtigen, auch allenfalls Tags vorher die aufdcmRath. Haus stehende Sachen in Augenschein nehmen. Giesen den 4. Septembr. 1792-

3) Nachdeme der Fürstl. Herr Haupt, mann Stutzer Willens ist, vor seinem bevorstehenden Abzug von hier

1. sein Wohnhaus in der sogenannten SonNe gelegen, nebst gegen über stehen, dem Bau, einem Hintergarten, einer Mi. sienstätte und dem Durchgang und der Fahrt durch des Perukenmacher Hessigs e£)0f f

2. 1/4 Morgen, 16Ruthen, 3 Schuh Garten am untersten Riegelpfad, neben Hrn. Philipp Balthasar Vetzderger und Hrn. Johann Peter Ecksteins Wittib

3. 1/2 Morgen, zi Ruthen, 15 Schuh Garten daselbst, stoßt auf die Wiesen, neben Johann Peter Vogt und Christoph auch Conrad Frech, giebt 1 Alb. 2Pfenn. Schwalbachisch Hahnengeld, nebst dem in beiden Gärten befindlichen Obst und Gemäß, öffentlich an den Meistbietenden zu ver­streichen ; als können diejenige, welche mitzustreichen gesonnen sind, sich Don- nerstag den izten dieses Nachmittags 2 Uhr in dem Gasthaus zum Hirsch cinfinn den, ihr Gebot thun, und nach Befinden des Zuschlags sich gewärtigen. Liebha­ber (lebet frei, sowol das Haus als auch beide Gärten vorher zu besehen. Giesen den 7ten September 1792.

,4) Da in der Nacht vom ay aufden zoten August dem Herrn Professor Weiß in Marburg nachbemeldte Sachen, als:

1, 9Stück meistentheils schwere silberne Eßlöffel , einer wenigstens 56

Loth schwer, von Augsburger oder gleichhaltender Probe und

2. verschiedene Tischmesser nebst Gabeln, deren Stiehle von swarzem Holz, woran silberne Plättger und Rin- gelger befindlich sind,

aus seinem Hause diebischer Weise ent­wendet worden sind , als wird solches hiermit bekannt gemacht, mit dem Anfü­gen: daß wenn solche einem oder dem an. Sern in dahiesiger Stadt zum Verkauf angeboten würden, derselbe davon also- gleich bei Oberamt die Anzeige thun, die ihnen zum Kaufangebotene Sachen allda einliesern, und den Verkäufer selbsten mitbringen solle; der Entdecker dieses Diebstahls hat sich eine Douceur von ei­ner Louisd'or nebst Verschweigung seines Nahmens zu gewärtigen. Der Verheim- licher wird, im Fall es bekannt werden wird, daß er von diesen gestohlnen Sa» chen Wissenschaft, ober solchegarerkauft hat, zur schärfsten Untersuchung und Strafe gezogen werden. Giesen den iten September 1792.

Fürstl. Hess. Oberamt daselbst. Sues.

5) In der Nacht von lezteremSonn- tag auf den darauf folgenden Montag, ist ein schwarzer lederner Reise -Coffre, worinnen

ein blauer Rock mit gelben Knöpfen, andere kleine Kleidungsstücke, zwei Musterbücher in rothes Leder ge.

bunden, f

18 Louisd'or, 6französische dito, 5 Guineen, ein Port de feuille, ein Paar silberne Hosenschnallen, ein Paar dito mit Steinen brsezt, zwischen Friedberg und Buzbach verloren gegangen oder entwendet worden.

Mer diese verlorne Sachen und be« son,