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Besondere Bekanntmachungen.

1309) Erhebung der Domam'al-Gefälle für das Jahr 1838.

Nach nunmehrigem Ablauf des Vcrfalltermins sämmtlicher Domanialgefalle des Jahres 1838 findet man sich zu der Bekanntmachung veran­laßt, daß für alle an das Rentamt zu zahlende Gelder, mit Ausschluß der Zinsen nnd Pachte, welche auf Gütern und Hofraithen hiesiger Ge­markung haften und für deren Erhebung dem­nächst besonderer Termin bestimmt werden soll, die bisher gewöhnlichen Zahltage jeder Woche, Dienstag nnd Donnerstag, bestehen bleiben, und daß nach einer Frist von 14 Tagen gegen die Säumigen erecutorisch vor­geschritten werden wird.

Gießen den 14. Rovbr. 1838.

Der Großh. Rentamtsvicar

G. Leichtweis.

1312) Die Geld - und Fruchtgefälle der Armenkasse und des Kirchenkastens, welche auf Martini fällig geworden, sind binnen 8 Tagen zu berichtigen.

Gießen den 15. November 1838.

Der Rechner Lauer.

Versteigerungen.

1321) Auf Ansuchen der Erben des ver­storbenen Schneidermeisters Balthasar Gotthardt dahier, soll Montag den 7ten Januar 1839, Nachmittags 2 Uhr

150 Klafter oder 44 Nth. Garten unter den neuen Eichen, giebt 27 Alb. Zins der Stadt Gießen,

öffentlich an den Meistbietenden auf dahiesigem Rathhauö versteigert werden.

Gießen den 9. November 1838.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller.

1323) Montag den 19. November, Nach­mittags 2 Uhr, sollen in der Schwarzenlache die auf den Gräben, an Daniel Schneiders Wittwe und Daniel Steinbergers Wittwe stehenden Wei- denbäume an den Meistbietenden öffentlich, un­ter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 14. November 1838.

Der Großh. Bürgermeister

M. Schneider.

1324) Dienstag den 20. November, Mor­gens 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause 3z Klafter Sandsteine ans dem Staufenberger

Steinbruch und 6 Cubik-Klafter Hangelstcin- Steine anzufahren,

unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden ^Bedingungen, an den Wenigstforderu- den öffentlich versteigert werden.

Gießen den 14. November 1838.

Der Großh. Bürgermeister M. Schneider.

1303) Künftigen Montag, den 19. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll ein Stück vom Bären­pfuhl, sodann die seither zu Wiesen benutzten Flächen vor dem Walde des Sekretärs Franz, zu Ackerland, in mehrjährigen Pachtbestand gegeben werden. Die näheren Bedingungen werden vor der Versteigerung eröffnet und beginnt diese am Großenliudener Felde.

Gießen den 15. Novbr. 1838.

W i e s s e l l, Sequester.

1278) Montag den 19 d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Philipp Hoch auf der Mäusburg:

ein Wagen, zwei tragbare Fahrkühe, ein ein­jähriges Rind, ein Pflug, eine Egge, eine Heblave, altes Eisen,

öffentlich meistbietend, gegen baare Zahlung, ver, steigert werden.

Gießen den 8. November 1838.

1318) Künftigen Dienstag, als den 20. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Lieferung der Zehnt­grundrente pro 1838, bestehend in 85 Malter Hafer, 2 Malter 3 Simmer Korn, öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Wieseck den 15. Novbr. 1838.

Der Bürgermeister Lang.

1327) Die Lieferung von 442 Mltr. 2 Sim­in er Hafer Zchntgrundrente an Großherzogl. Rentamt zu Gießen, soll Dienstag den 27. No­vember d. I., Vormittags 11 Uhr, auf hiesigem Nathhause, unter den bei der Versteigerung be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigstnehmcnden versteigert werden, wozu matt Steigliebhaber einladct.

^Leihgestern am 13. November 1838.

Der Bürgermeister Wagner.