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Feilgebotene Sachen.
3021) Senf in Töpfen, trocknes Obst, Ingelheimer Wein, Rum, Arrak, Bairisches Lager- Bier rc., bei H ö st e r e i ch,
auf der Mäusburg.
1293) Ertra feine, englische Tuschfarben, so wie feine Haar- und Fischpinsel bei
H ermann Bach.
1292) Ganz frischen Salzlabberdan, gewässert und ungcwäffert, bei F. HcnSler.
1306) Einen vorzüglichen Kaffee ä 31fr. tf üb, Tafel - Wachslichter beste Sorte 1 ft. 12 fr. P Ll, so wie eine große Zluswabl von weißen und gemalten Pfeifenküvfen von Porzellan, cm- pftehlt Carl Frech.
1307) Gute Talglichter werden wohlfeil abgegeben, sowohl im g als Lk bei
Philipp Battenberg, Tapezier ans dem Lindenplatz.
1314) Sehr schöne Cravatten, in Seide und Lasting, Herrenkragen, Lederleinen und Baumwollentuch zu Hemde», haben wir in neuer Auswahl erhalten, und empfehlen solche zu den billigsten Preisen.
Gebrüder Heß, aus dem Kirchenplatz.
1319) Französische Weine, als Medoc, Chabli, Roussillon, Bagnole doux, so wie auswärtige feine Braildwciue, als: Arrac, Rum, Cognac habe ich dircct bezogen, und kann solche bei Abgabe im Faß wie im Zapf, als sehr preiswürdig empfehlen.
C. S i l b e r e i s e n.
1315) Eine schöne Zluswabl Tuch, Wc- stenzeuge, Göttinger, Wiener und Pariser Era- vatte», so wie Damast und sonstige Mäntel- und Kleiderstoffe, Schlafröcke rc. empfiehlt zu den billigsten Preisen bestens
H. Heichelheim's Wittwc, auf dem Liiidenplatz, dem Einhorn gegenüber.
1313) Mit einer neuen Sendung Strickwolle, in weiß, grau und Modefarben, empfehlen wir uns hiermit ergebenst.
Gebrüder Heß.
1308) Schönes Rothkraut ist zu verkaufen. Ausgeber dieses Blatts sagt wo?
Literarische Anzeigen.
1328) «'ugtands Schiller.
Stuttgarter Ausgabe in Taschenformat.
Zn der Ho ff man n'scheu Berlags-Buch- handluug in Stuttgart ist so cbeu im Formate der neuen Ausgaben von Schiller, Rotte k und Shakespeare erschienen:
f a m mttiehe W e e, nach den Anforderungen unserer Zeit, neu übersetzt von Mehreren.
Erster Band.
Fernstes Velinpapier. Preis 27 kr.
Unter allen Dichtern Europa's kann (außer Shakespeare) unserem deutschen Schiller als Dichter und Dramatiker nur Lord Byron zur Seite gestellt werden; sein riesenhaftes, wahrhaft dichterisches Talent, seine glühende Phantasie, seine Darstellungen voll Geist und Leben haben ihm schon längst den Ruhm des größten Dichters Englands, ja des größten Dichters der Welt erworben. Wir geben seine sämmtlichen Werke hier in einer Prachtausgabe, die aber ihres sehr wohlfeilen Preises halber (das Ganze kostet im Snb- scriptiouspreis höchstens 4 ft. 30 kr.) doch von Jedem , der sich für Meisterwerke der Literatur in- teressirt, augcschafft werden kann. Jeden Monat erscheint ein Band. Das Ganze — aus 9, höchstens 10 Bänden bestehend— enthält:
Sämmtliche lyrische Gedichte mit den hebräischen Ge> langen. Der Korsar. Chüde «arold. Der Giaour. Braut von Abydos. Lara. Belagerung von Corinth B.azerpa Don Juan. Manfred. Cain, so wie alle übrigen kleineren Dichtungen.
In allen soliden Buchbandlungen Deutschlands, der Schweiz und Hollands ist obige Ausgabe Byron's zu haben; in Gießen in der
I. Nicke rächen Luchhandlung.
1298) Bei Ludwig Schumann in Leipzig ist erschienen und in Gießen durch -ff’r. Mricr, Sohn, zu beziehen:
«b a n d h ii d) der christlich-kirchlichen Merthümer in alphabe- t'schcr Ordnung, mit steter Beziehung auf das, was davon noch jetzt im christlichen Cultus übrig geblieben ist.
Von M. Carl Chr. Friedr. Siegel, Diak. und Vesperprediger zu St. Thomä in Leipzig.


