Ausgabe 
17.11.1838
 
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Feilgebotene Sachen.

3021) Senf in Töpfen, trocknes Obst, In­gelheimer Wein, Rum, Arrak, Bairisches Lager- Bier rc., bei H ö st e r e i ch,

auf der Mäusburg.

1293) Ertra feine, englische Tuschfarben, so wie feine Haar- und Fischpinsel bei

H ermann Bach.

1292) Ganz frischen Salzlabberdan, gewäs­sert und ungcwäffert, bei F. HcnSler.

1306) Einen vorzüglichen Kaffee ä 31fr. tf üb, Tafel - Wachslichter beste Sorte 1 ft. 12 fr. P Ll, so wie eine große Zluswabl von weißen und gemalten Pfeifenküvfen von Porzellan, cm- pftehlt Carl Frech.

1307) Gute Talglichter werden wohlfeil abgegeben, sowohl im g als Lk bei

Philipp Battenberg, Tapezier ans dem Lindenplatz.

1314) Sehr schöne Cravatten, in Seide und Lasting, Herrenkragen, Lederleinen und Baumwollentuch zu Hemde», haben wir in neuer Aus­wahl erhalten, und empfehlen solche zu den billigsten Preisen.

Gebrüder Heß, aus dem Kirchenplatz.

1319) Französische Weine, als Medoc, Chabli, Roussillon, Bagnole doux, so wie aus­wärtige feine Braildwciue, als: Arrac, Rum, Cog­nac habe ich dircct bezogen, und kann solche bei Abgabe im Faß wie im Zapf, als sehr preis­würdig empfehlen.

C. S i l b e r e i s e n.

1315) Eine schöne Zluswabl Tuch, Wc- stenzeuge, Göttinger, Wiener und Pariser Era- vatte», so wie Damast und sonstige Mäntel- und Kleiderstoffe, Schlafröcke rc. empfiehlt zu den bil­ligsten Preisen bestens

H. Heichelheim's Wittwc, auf dem Liiidenplatz, dem Einhorn gegenüber.

1313) Mit einer neuen Sen­dung Strickwolle, in weiß, grau und Modefarben, empfehlen wir uns hiermit ergebenst.

Gebrüder Heß.

1308) Schönes Rothkraut ist zu verkaufen. Ausgeber dieses Blatts sagt wo?

Literarische Anzeigen.

1328) «'ugtands Schiller.

Stuttgarter Ausgabe in Taschenformat.

Zn der Ho ff man n'scheu Berlags-Buch- handluug in Stuttgart ist so cbeu im For­mate der neuen Ausgaben von Schiller, Rot­te k und Shakespeare erschienen:

f a m mttiehe W e e, nach den Anforderungen unserer Zeit, neu übersetzt von Mehreren.

Erster Band.

Fernstes Velinpapier. Preis 27 kr.

Unter allen Dichtern Europa's kann (außer Shakespeare) unserem deutschen Schiller als Dich­ter und Dramatiker nur Lord Byron zur Seite gestellt werden; sein riesenhaftes, wahrhaft dich­terisches Talent, seine glühende Phantasie, seine Darstellungen voll Geist und Leben haben ihm schon längst den Ruhm des größten Dichters Eng­lands, ja des größten Dichters der Welt erwor­ben. Wir geben seine sämmtlichen Werke hier in einer Prachtausgabe, die aber ihres sehr wohl­feilen Preises halber (das Ganze kostet im Snb- scriptiouspreis höchstens 4 ft. 30 kr.) doch von Je­dem , der sich für Meisterwerke der Literatur in- teressirt, augcschafft werden kann. Jeden Monat erscheint ein Band. Das Ganze aus 9, höch­stens 10 Bänden bestehend enthält:

Sämmtliche lyrische Gedichte mit den hebräischen Ge> langen. Der Korsar. Chüde «arold. Der Giaour. Braut von Abydos. Lara. Belagerung von Corinth B.azerpa Don Juan. Manfred. Cain, so wie alle übrigen kleineren Dichtungen.

In allen soliden Buchbandlungen Deutschlands, der Schweiz und Hollands ist obige Ausgabe Byron's zu haben; in Gießen in der

I. Nicke rächen Luchhandlung.

1298) Bei Ludwig Schumann in Leip­zig ist erschienen und in Gießen durch -ffr. Mricr, Sohn, zu beziehen:

«b a n d h ii d) der christlich-kirchlichen Merthümer in alphabe- t'schcr Ordnung, mit steter Beziehung auf das, was davon noch jetzt im christlichen Cultus übrig geblieben ist.

Von M. Carl Chr. Friedr. Siegel, Diak. und Vesperprediger zu St. Thomä in Leipzig.