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öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden. Gießen den 22. März 1837.
Gr. Hessisches Stadtgericht das. Müller. Limpert. .
336) Dienstag, den 28. März d. I., des Morgens 9 Uhr, soll in dem dahiesigen Gemeindewald, Distrikt Rillschcid und Bnchholzbcrg, nachbenanntes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden:
1) Am Bnchholzbcrg 100 Stecken Buchen-Scheid- und 60 Stecken Buchen-Prügelholz;
2) im Wald, Distrikt Rillschcid, nahe an der Chaussee gelegen,
63 Stecken Buchen-Scheidholz,
49 - Eichen-Scheidholz,
84 » Buchen-Prügelholz,
36 - Eichen-Prügclholz,
16 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz,
5 Haufen Buchen-Stangenholz,
3 „ Eichen-Stangenholz.
Der Anfang geschieht am Bnchholzbcrg, die Zusammenkunft ist am genannten Tage des Mor- acns 8 Uhr dahicr.
Rodheim den 23. März 1837.
Der Bürgermeister G. Wagner.
314) Montag den 3. April werden im Do- manialwald des Reviers Schiffenberg öffentlich mcist- bictend versteigert:
14 Stecken Eichenscheide
12 „ „ u. Aspen-Prügel
37 „ „ u. Nadelholz-Stöcke
9700 Gcbund Buchen-, Eichen-, Radelholz-und Dorn-Rciser
13 Küfernftaugen zu Rüstreidel rc.
Der Anfang geschieht des Morgens 8 Uhr auf dem Steinberger Weg am Gießer Feld.
Gegen verordnungsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag d. I. gestattet.
Baumgarten am 24. März 1837. Der Revierförster Borkhausen.
334) Montag, den 3. April d. Z., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause
1) ein Sopha,
2) zehn Portraits,
3) eine goldene Damenuhr mit Haarkctte,
4) ein Paar goldene Ohrringe und
5) mehrere Fingerringe, öffentlich meistbietend im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden.
Gießen den 17. Februar 1837.
Grossist Hess. Stadtgericht das. Müller.
Feilgebokene Sachen.
324) Gut gedörrtes und rein gefegtes Malz von unberegneter, in Rüsselsheimer und Hatters- heimer Gemarkung gewachsener dünn schäliger Gerste wird in einzelnen Maltern sowohl, als auch in Parthien bei dem Unterzeichneten verkäuflich abgegeben. C. Sil bereifen.
Die oben beschriebene Gerste, so zur Saat ganz besonders geeignet ist, wird in obigen Quantitäten ebenfalls abgegeben. C. Silbereisen.
317) Allen meinen verehrten Gönnern und Freunden mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich durch einen billig gemachten Einkauf einen recht guten reinen 1835r. Rheinwein, den Schoppen zu 9 kr. von heute an verkaufe.
Heinrich Deibel, Wirth in Wieseck.
321) Ein Ockonom bat in Mainz 4 Stück Deidesheimer, 4 Stück Ungsteiner, 4 Stück Guntersblumer, 3 Stück Boscnheimer 1834r. Weine vorzüglichster Qualität lagern und wünscht dieselben wo möglich zusammen und gegen gleich baare Zahlung zu verkaufen. Derselbe ist Besitzer eines sehr- großen Weinlagers — wo auch andere Sorten z. B. vom Jahre 1833 per Stück zu bekommen sind. Herr Christoph Gebhard in der Sonne ertheiltnä- here Auskunft.
294) Ein am laugen Steg gelegener, mit Obstbäumen versehener Garten, enthaltend 1% Viertel, ist aus freier Hand zu verkaufen oder zu vcrmiethen. Bei Ausgeber dieses Blattes kann man das Nähere vernehmen.
Zu vermletbeu.
223) Bei Jacob Wallenfels auf dem dieueit« weg sind zwei ineublirte Stuben ans das nächste Semester zu vcrmiethen.
325) Auszuleihen in der Kirchenkaffe von Wicscck sind 160 ft. sogleich und 50 fl. am 15. Mai d. I. gegen gerichtliche Schuldverschreibung. Wer hierauf reflectirt, der wende sich an den Kirchenvorstand.
Heuchelheim den 16. März 1337.
A. Faber, Dekanats - Rechner.
327) Ein %. Morgen haltender Garten nahe an der Stadt, mit einem Häuschen, ist zu verpachten. Ausgeber sagt bei wem?
329) 300 fl. zu 4 pCt. liegen in hiesiger Stadt zum Auslrchen bereit.


