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340) Auf dem hochfreiherrlich v. Schenk'- schen Forst zu Winnerod soll den 30. März des Morgens 7 Uhr ein Holzverstrich gehalten werden.

1) 250 Klstr. Bache »-Scheid-,

2) 70 Eichen-Scheid-,

3) 50 Buchen-Prügel-,

4) 20 Eichen-Prügelholz,

5) 80 Buchen-Erdstöcke,

6) 10 Eichen-Erdstöcke,

7) 100 Eichen-, Lerchen, und Tannen-Bau­stämme,

8) 500 Buchen- und Eichen-Wellenhaufen, 9)1200 Tannen-Bohnenstangen.

Diejenigen Liebhaber, welche gesonnen sind, auf dieses genannte Holz zu streichen, können sich auf den angesetzten Termin des Morgens früh in Winne­rod einfinden und die weiteren Bedingungen des Berstrichs hören.

Winnerod den 18. März 1837.

Sänger, v. Schenk'scher Förster.

343) Frucht - Versteigerung bei dem Rentamte Gießen. Donnerstag, den 13. April 1837, Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause

350 Malter Korn,

140 Gerste und

260 Hafer

unter den bekannten Bedingungen versteigert. Die Gerste ist nicht beregnet worden und deshalb zum Säen und Malzen tauglich.

Gießen den 22. März 1837.

Großh. Hess. Rentamt daselbst. Schneider.

342) Freitag, den 31. März d. I., des Vormittags um 8 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindc- walde, das Wehrholz genannt,

119 Stecken vorzügliches Buchen-Scheid- und Prügelhölz,

15 Eichen-Scheid- und Küferholz,

57 Buchen-Stockholz,

1825 Stück buchene Wellen und

14 buchene Achsen

gegen baare Zahlung an den Meistbietenden öffent­lich versteigert werden.

Langgöns am 21. März 1837.

Der Großherzogl. Bürgermeister Fresenius.

338) Montag, den 1. Mai, Nachmittags 2 Uhr und die folgenden Tage, wird eine Samm­lung vorzüglicher, allen Fächern der Wissenschaften

angehöriger Werke in einem später bestimmt wer« denden Locale öffentlich meistbietend versteigert.

Gießen im März 1837.

CH. PH. Vogel.

337) Da das der Ludwig Conrad Hoffen Wittwe dahier zustehende Wohnhaus in der Caplans- gasse neben Johann Anton Müller's Wittwe, gicbt 4Vt kr. der Stadt, auf der unter dem 30. Januar d. I. abgehaltenen Versteigerung nicht auf den Tarationswerth gebracht worden ist, so soll dasselbe anderweit

Montag, den 8. Mai l. I., Nachmittags 2 Uhr,

auf dahiesigem Nathhause unter den im Termin be, kannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden.

Gießen den 10. März 1837.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

335) Auf Antrag der Interessenten sol­len Montag d. 10. April d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Nathhaus nochmals die zum Nachlaß der Leverhändler Michael Jungi- fchen Eheleute dahier gehörigen Immobilien, als: 1) % Klftr. ov. 2 % Ruth. Haus nebst Grund

neben Spenglermeister Habmicht;

2) ,0% Klftr. od. 29 R.th. 10 Schuhe Garten im Gartfelv neben Melch. Becker; und Dienstag den 11. April v. I. und die darauf folgenden Tage Nachmittags 2 Uhr in der Wohnung des verstorbenen Lederhändlers Jung, die zu dem obigen Nachlaß gehörigen Mobi­lien, bestehend: in Meubles, Bettung und Weißzeug, Kleidungsstücken, Küchengeräthfchaften und sonstigen Gegenständen, öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden.

Gießen d. 22. März 1837.

Großh. Hess. Stadtgericht das. Müller. Limpert.

332) Dienstag, den 25. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nath- hausc nachfolgendes, dem Schneidermeister Habe- nicht zugehörige Grundstück:

9 7e Klftr. oder 21 Ruthen 1 Sch. Garten auf dem Sand neben Gottfried Felsing, zehntfrei,