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nm Auseinandersetzungen möglich zu machen, ohne daß sic das Stammvermögen anzugrcifen genöthigt wären; der Kaufmann, welcher der Hemmung seines Geschäfts vorbeugen will, die daraus entstehen könnte, daß sein reicherer Associe plötzlich mit Tode abginge und er verbunden wäre, dessen Vermögen herauszuzahlen; derjenige, der uneheliche Kinder ohne Wissen und Beeinträchtigung der rechtmäßigen Erben bedacht wissen will, oder dessen Absicht es ist, edle Zwecke, z. B. milde Anstalten, das Wohl treuer Diener u. s. w. auch nach dem Tode noch zu befördern, ohne den Näherstehenden vielleicht un­angenehme Ausgaben aufzuerlegen; für sie alle bietet die Versicherung des eigenen Lebens oder das Leben eines Andern, das zweckmäßigste, leichteste und sicherste Ausknnftsmittel dar. Da die Leip­ziger Lebensversicherungs-Gesellschaft auf Oeffent- lichkeit und Gegenseitigkeit gegründet ist, so findet ein besonderes Interesse für Einzelne auf keine Weise Statt, vielmehr gehören die entbehrlichen Ucber- schüsse den sämmtlich lebenslänglich Versicherten, wodurch die ohnehin mäßigen Beiträge vermindert werden. Ein Ersparniß von 6 pf. täglich reicht bei einem Alter von 30 Jahren bin, um ein Capital von mehr als 300 Thalcrn auf Lebenszeit versichern zu können.

Nach erlangter Ueberzeugung, daß Lebensver­sicherungen auf die mannichfachste Art auf die Verhältnisse des Menschen wohlthätig einwirken können, und daß die Einrichtung der Leipziger Lebens­versicherungs-Gesellschaft ihren Mitgliedern wichtige Vortheile darbictet, habe ich mich zur llebcrnahme der Agentur für hiesigen Ort und Umgegend ent­schlossen, und halte cs für Pfiicht, das Publikum mit dem Bemerken hierauf aufmerksam zu machen, daß jede nähere Auskunft, ingleichen die Statuten und andere Drucksachen unentgeldlich ertheilt werden.

Wetzlar den 15. Februar 1837.

F> v. Lenz, Agent der Leipziger Lebensversicherungs- Gesellschaft.

Die in den Jahren 1831 und 1832 lebens­länglich aufgenommenen Mitglieder d er Königs. Sächs. conf. Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig haben im Laufe des Jahres 1837 bei Entrichtung ihrer fernem Prämie

25 Procent Dividende zu empfangen.

Dieß erfreuliche Resultat hiermit bekannt ma-

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Druck und Verlag der G. D. Brr

cheud, bin ich gern bereit, weitere Auskünfte zu geben.

Wetzlar den 15. Februar 4837.

F- v. Lenz, Agent d. G. in Leipzig.

Frischbacken.

Sonntag, den 26. Febr. Conrad Noll auf der Mäus< bürg, Balthasar Noll in der Neustadt, Christian Jughardt in der Wallthorflraße.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 26. Februar. Morgens: Kir­chenrath Dr. Dieffen.bach. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel.

Getaufte. Den 19. Februar. Dem Burger und Bä­ckermeister, Jeremias Wallenfels, ein Sohn, Christian Karl Heinrich Martin Emil Ludwig.

Den 22. Februar. Dem Großherzoglichen Professor und Kreisthierarzt, Dr. Karl Wilhelm Dir, ein Sohn, Ja­cob Friedrich August Otto.

Beerdigte. Den 17. Februar. Georg Balthasar Loos, Bäcker dahier, des verstorbenen Burgers ufld Wag- uermeisterS, Johann Peter Loos, hinterlassener Sohn, alt 60 I. 11 M. 1 T.

Den 18. Februar. Christine Rebecca Friederike, des verstorbenen Burgers u. Schneidermeisters, Johann Philipp Wagner, hinterlassene Wittwe, alt 72 I. 5 M. 19 T.

Den 20. Februar. Johannette Maria Elisabethe, des verstorbenen Invaliden, Georg Mootz, eheliche Tochter, alt 50 I. 11 M. 25 T.

Den 21. Februar. Christine, des aus dem russischen Feldzug nicht zurückgekehrten Hautboisten, Peter Schlott- hauer, Ehefrau, alt 64 I. 5 M. 15 T.

Den 22. Februar. Der Hvspikalite, Johann Gottfried Stückratv, des verstorbenen Burgers und Schuhmachermei­sters, Johann Daniel Stückrath, hinterlassener Sohn, alt 80 I. 8 M. 11 T.

Denselben. Friederike Elisabethe, des verstorbenen Großh. Pfarrers, Wilhelm Steinberger in Hermannstein, hinterlassene Wittwe, alt 67 I 3 M. 8 T.

Den 23. Februar. Anna Katharine, des verstorbenen Burgers und Feldgeschwornen, Johannes Stein in Büdin­gen, hinterlassens Wittwe, alt 53 I. 9 M. 9 T.

Denselben. Philipp Ludwig, des verstorbenen Un° terofficiers, Johannes Witzler, ehelicher Sohn, alt 28 I. 9 M. 7 T.

Israelitische Gemeinde.

Den 19. Februar. Frommet, Löb Abraham« hinter­lassene Wittwe, alt 98 I.

ihl'schen Buch- und Steindruckerei.