Ausgabe 
18.2.1837
 
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Besondere Bekanntmachungen.

173) Nachdem der Bürgermeisterei der Auf- trag geschehen ist, die Rekrutirungslisten für das ^ahr 1837 aufzustellen, so werden diejenigen, welche die Versetzung in das Depot ansprechen wollen, cinaeladen, diesen Anspruch entweder sogleich oder doch vor Abnahme der Ortsliste dahier vorzu­bringen.

Gießen den 15. Februar 1837.

Der Bürgermeister M. Schneider.

175) Durch die Umwandlung der jetzigen städtischen Schuldverschreibungen in Obligationen auf Inhaber, kann die Zinsenzahlung vom laufenden Zähre erst nach abgeschlossener Zinscnberechnnng stattfinden. Diese wird in einigen Wochen beendigt sein, und dann sowohl der Austausch der Obli­gationen, als die Zahlung der Zinsen erfolgen. Die städtischen Gläubiger, welche ich hiervon vor­läufig unterrichte, können um so weniger bei diesem kleinen Verzüge etwas zu erinnern finden, als Ihnen die Umwandlung der Obligationen in mannichfacher Beziehung zum Vortbeil gereichen wird.

Gießen den 16. Februar 1837.

Der Gr. Bürgermeister M. Schneider.

176) P ubli can dum.

Wiederholt wird hierdurch zur Veröffentlichung gebracht, daß die hiesige Bürgermeisterei jeden Vor­mittag von 9 bis 12 Uhr, mit Ausnahme der Sonn - und Festtage, oder auswärtiger Geschäfte, für das Publikum geöffnet ist; Nachmittags dagegen wird jede Zulassung, außer in dringenden Fällen, um so weniger möglich, als das seitherige Ueber- laufcn zu dieser Zeit, nur störend und die Aus­übung der Dienstobliegenheiten verhindernd, cin- wirkte.

Gießen am 15. Februar 1837.

Der Gr. Bürgermeister M. Schneider.

Versteigerungen.

165) Adam Neeb's Wittwe zu Lich ist Wil­kens, eine ganz neue Drechslerbank ihres ver­storbenen Sohnes mit allem Zugehör den 8. März

öffentlich dem Mcistgebot gegen gleich baare Zahlung auszusetzen.

178) Mittwoch, den 1. März d. Z., Nach­mittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause .eine Partbie Weibs - und Mannskteidcr, ein Paar goldene Ohrringe und eine goldene Uhr, diese letztere im Wege der Hülfsvollstreckung, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 10. Februar 1837.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. Limpert.

113) Montag, den 20. Februar, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Burg zu Griedel

30 Säcke Waizen,

300 Korn,

50 Achtel Hafer,

4 Hülsenfrüchte,

24 Fuder Lang- u. 4% Fuder Kurzstroh, Spreu von 90 Fuder Frucht, öffentlich versteigert werden.

Griedel den 29. Januar 1837.

Der Rentmeister Friedrich.

158) Montag, den 20. Februar, wird das Fahren einer Parthie Erde von dem Acker des Hrn. Balth. Spruck am Galgen nach meinem Hause am Wallthor an den Wenigstnehmenden versteigert.

Steiglustige belieben sich um 2 Uhr Nach­mittags des genannten Tages an dem Acker des Hrn. Spruck einzufindcn.

Gießen den 16. Februar 1837.

P Job. Balth. Noll.

116) Montag, den 20. Februar d. I., soll der zum Nachlaß " des verstorbenen Bürgers und Goldarbeiters Ludwig Mannberger gehörige Garten von 103 Ruth. 2 Sch. Flächeninhalt, gelegen am Seltersberg, neben Georg Melchior Sack, auf dahiesigem Rathhause öffentlich an den Meistbieten­den unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen auf 3 Jahre vermiethet werden.

Gießen den 26. Januar 1837.

Gr. Hess. Stadtgericht das.

1 Müller.

122) Die Lieferung des Brennholzbedarfs für das akademische Hoöpital im Garzen und