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23) Ein Geldbeutel mit einigem Geld, ein Halstuch, mehrere Sacktücher, eine Tabockö- pfeift, ein golvner Uhrschlussel und ein Kinderschuh ' '

sind gefunden und auf das Polizeibureau abgeliefert worden.

Eine herrnlos umherirrende Ente ist aufgefangen und in Verwahrung genommen worden, der ftigemhumer hat sich auf dem Polizeibureau zu legitimiren. '

Gießen den !6. Juni 1837.

Edictalladnug.

689) Susanne Marie Loni, Tochter des Burgers und Metzgers Peter Loni aus Gießen, ge­boren im Jahr 1767, ist schon seit 46 Jahren ab­wesend und man hat niemals irgend eine Nachricht über deren Aufenthalt erhalten. Auf den Antrag

Schwester der Abwesenden werden daher, Susanne Marie Loni oder deren Leibeserben, zur Empfangnahme ihres, nach der letzten Curatclrech- nnng in 472 st. 30 £ fr. bestehenden Vermögens, binnen 3 Monaten, unter dem Anfügen hierdurch vorgeladen, daß nach Ablauf dieser Frist das Vermögen der Schwester Anne Marie, Wittwe des Untcrofficicrs Balthasar Petri in Tarmstadt, gegen Caution, welche jedoch nur über die Hauptsumme zu stellen ist, überlassen werden wird/

Gießen den 31. Mai 1837.

Großh. Hess. Stadtgericht M ü l l e r.

Besondere Bekanntmachungen

686) Zur Publikation des von Helene Weber aus Rodheim, Dieustmagd bei dem hicsi- nen Fuhrmann Georg Melchior Schwan, welche ain 12. April dahier verstorben ist, hinterlegten Testaments, ist auf

Donnerstag den 6. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, Termin anberaumt worden, in welchem alle Dieje­nigen, welche ein Interesse dabei zu haben glauben, sogewiß hier zu erscheinen haben, als sonst doch das Testament eröffnet und nach dessen Anhalt über den Nachlaß verfügt werden wird.

Gießen am 13 Juni 1837.

Großh. Hess Stadtgericht Müller.

726) Bei dem Brande des Brauhauses, vom 14. auf den 15. dieses, sind die Feuer-Eimer Ut.A. 36. 25 und Lit. B. 36. 98, sowie ein blau Lei­nentuch zur Ueberdeckung der Feuerspritze 36. 2 abhanden gekommen. Die Besitzer dieser Gegen­stände werden aufgcfordcrt, solche binnen 48 Stun­den an unterzeichnete Stelle abzulicfern.

Gießen den 16. Juni 1837.

Die Großh. Bürgermeisterei M. Schneider.

Versteigerungen.

693) Montag den 19. und Dienstag den 20. Juni, des Morgens um 8 Uhr, sollen die städtischen Wiesen zu Heu und Grummet, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden­den Bedingungen, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden, und wird bemerkt, daß der Anfang mit der Oberamtmanns - Wiese vor dem Neuenweger-Thor gemacht und Dienstags die Verstei­gerung in den Ochsenwiesen fortgesetzt wird.

Gießen den 10. Juni 1837.

Der Bürgermeister M. Schneider.

699) Eingetretcncr Hindcrniß wegen wird die Gewächse- und Blumen-Versteigerung in dem Hofe des Herrn Freiherrn v. Harthausen, welche auf den 21. dieses angczeigt war, Montag den 19. d. M., Nachmittags 2 Uhr und die folgenden Tage daselbst Statt finden.

Nach Beendigung der Gewächs-Versteigerung wird das daselbst stehende Gewächshaus auf den Abbruch versteigert.

688) Die nachbcnannten Grundstücke des Daniel Leng dahier, als:

91,4 Klaftr. oder 27 Rth. an der Wcilbnrgcr Grenze, neben Ludwig Müllers Kinder, 181,6 Klaltr. oder 53 Rth. 10 Sch. an der

Rothhohl, neben dem Hospitalgut,

129,5 Klaftr. oder 38 Rth. 4 Sch. am Lcih- aefterucr Weg, neben Philipp Jacob Herbert, zchntfrei,

sollen Montags den 26. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigein Rathhaus nochmals zur Versteigerung ausgesetzt werden.

Gießen am 12. Jnui 1837.

Großh. Hess Stadtgericht Müller.

697) Kommenden Dienstag d. 20. Juni, Vormittags 11 Uhr, soll die Fertigung der, in dem Schulsaale zu Steinbach erforderlichen Tische, Bän­ke rc., an den Wenigstnehmenden versteigert werden.