Ausgabe 
30.4.1836
 
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Beila g t z u Nro. 18

Ferner: vermischte Nachrichten.

438) Diejenigen Eltern und Vormünder welche ihre schulpflichtigen Kinder, oder Pfleg» befohlenen bis jetzt noch in keine Schule e-.nge- führt haben, werden hiermit nachdrücklichst auf- gcfordert, dieses künftigen Montag, den 2 Mai, ohne Verzug noch nachzuholen, oder den etwai» gen Anstand anzuzeigen.

Gießen den 28. April 1836.

Der Schulvorstand.

430) In Verhinderunkömmt Unterzeich­neter erst bis zum 16 Mai in Giessen an, woselbst er bis zum 21. Mai Abends verwei­len wird. 1 Gallette,

Zahnarzt der Residenz.

Den 25. April: Dem GroßherzoglichenUniversilats. richter, Ludwig Trygophorus, ein« Tochter, Bertha Ju­stine Timothea Johanna.

Den 26. April: Ein unehelicher Soh», Georg Martin Emil.

Beerdigte. Den 22. April: Georg Crnst Frjedrich, des Großh. Hofgerichtsraths, Ludwig Franz Gottlieb Knorr, ehelicher Sohn, alt 1 M. 23 T.

Den 23. April: Margarethe, des TaglöhnevS Peter Heßler, Ehefrau, alt 55 I. 4 M.

Den 25. April: Peter Helm, Burger und Buch­binder allhier, alt 76 Z.

Den 27. April: Maria Catharina Susann«, des Burgers und Schneidermeisters, Wilhelm Daniel Schmidt Ehefrau, alt 52/Jahr 9 M.

Theater in Giessen,

Frischbacken.

Sonntag den 1. Mai: Balthasar Magnus anf dem SrllerSwez, Conrad User am Lindenxlatz, Christian Leber in der Neustadt.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

H'o t t e « d i e n st. Am 1. Mai. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachm ittags: Cand. Lehr.

K » v u l i r t e. Den 24. April: Wilhelm §,rl Balthasar Petri, Burger und Schneidermeister alliner ; und Jungfer Catharine, des verstorbenen hiesigen Burgers, Matthäus Lotz, hinterlassene^eheliche Tochter.

Getaufte. Den 24. April:, Dem Burger und Schreinermeister, Daniel Stamm, ein Sohn Franz Carl.

Denselben: Dem Burger und SchneSermerster, Hemrick May, ein Sohn, Friedrich Melchior.

® Denselben. Dem Großherzogl. stkechnungsrevisor, Johann Stock, eine Tochter, Henriette Slifabethe Sabine Christine Dorothea.

Sonntag, den 1 Mai:

Auf allgemeines Verlangen:

D a S K ä t ch e n von Heilbronn.

Großes romantisches Ritterschauspiel in 5 Akten.

Nebst einem Vorspiel. Erste Abtheilung.

Das heimliche Gericht.

Vorspiel in 1 Akt, von H. v. Kleist, bearbeit tet von F. Holbein.

Montag, den 2. Mai: Zum Erstenmale:

Der junge Ehemann.

Lustspiel in 3 Akten, nach dem Französischen des Mazeres, von A. Preuß.

Dann folgt, zum Erstenmale:

Der Nachtwächter.

Posse in 1 Akt, von Theodor Körner.

A. I r i e s e.

Angekommeue und abgerciste Fremden vom 21. bis 23. April.

Zn den Gasthäusern:

1» Einkorn-. Hr. Amtmann Stöber von Treis, Hr. Cand. W«hl von Eckelshausen, Hr. Krass iw W««b Hr. Kaufm. Schönhal« eon Hanau. Hr Eta,lmstr. Wolf von Marburg, Hr. Stamm von Eoblenz, Hr. Kaulm. Weller »on Mainz, Hr. Oecsnom Straup von Hanau Hr Rentmeister Friedrich von Griedel, Hr Apotbeker Rauch eon Zweibrücken, Hr. Hüttrnbesitzer Werner von

Ludwigthütte, Hr. Part. Schenk von Biedenkopf, Hr. Kaufm. Cramer von Hanau, die Hrn. Kaust.: Weber von Braunschweig, Wernck« u. Müller von Frankfurt, Hr. Verwalter Storch von Dorheim, Hr. Gastwirlh Simon von Friedberg, di» Hrn. Kaust.: Brand von Bremen, Höchster »cn Wetzlar.

Im Eimen-, Hr. Assessor v Schütz vonEoblenz, Hr. Condict. Scheibel von Frankfurt, Hr. Assessor Wehenetzi.»on