A. Zn der Gemarkung Gießen.
Flächeninhalt.
Mh.
Sch.
K-ttr.
84
10
286,7 Ackerland, m der Ltchtenau, an Jost Ph. Rinn,
119
6
404,4 ditto daselbst, am Kirchenkastengut,
119
6
404,4 ditto überm Rod, stößt auf den Warthweg an Balthasar Nvll,
91
14
311,1 ditto neben dem Sandfcld am Weg, an Heinrich Simon,
81
8
276,1 ditto bei dem Gericht, an Conrad Schwans Kin-
dem,
70 1 237,3 ditto in der Schwarzlach,
an Conrad Constanz, 45 14 155,3 Garten auf dem Sand, an Zoh. Balth. Noll,
37 — 125,3 Acker bei der Eselsweid, an Zoh. Balth. Noll,
51 13 175,4 Acker auf der Rothhohl, an Christian Bieber.
B. In der Gemarkung Wieseck.
18 7 62, 6 Wiese, am Taubenanger, bis
her an Jeremias Müller, Fuhrmann zu Gießen, verpachtet.
32 1 108,6 Wiese, auf der Speck, desgl.
53 3 180,1 ditto bei der Mühle, desgl.
40 7 136,9 ditto daselbst, desgl.
46 15 396,1 ditto an den Herrnwicscn,
desgl.
Oßwald.
426) Fruchtverkanf bei dem Rentamte
Gieße n.
Dienstag den 10. Mai l. Z., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Gießen von dem herrschaftlichen Speicher daselbst
56 Mltr. Walzen,
360 „ Korn,
140 „ Gerste und
160 „ Hafer
öffentlich meistbietenden versteigert, und wird bei annehmbaren Geboten der Zuschlag alsbald ertheilt werden.
Gießen den 25. April 1836.
Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar Böttinger.
Fellgebotene Sachen.
436) Schweizer- und Rahm käse, Zwetschen, Sardellen, Kapern, Senf rc. bei Höstereich, auf der Mäusburg.
440) Russischen Leinsamen, beste neue Waare verkauft L. Jahreis,
auf dem Kirchenplatze.
SS
143) I. Faßbender,,
in Herxheim am Berg, ohnweit Dürkheim
(Rheinbayern), hat eine Auswahl gut' gehaltener Weine von den letzt besten Jahrgängen, nämlich von 1825 bis 1835 inclusive (Herxhkimer Gewächs) Er macht den nahen und entfernten Weinfreunden, welche sich die Reise an daS hiesige Weingebirge ersparen wollen, das Anerbieten, (auf portofreie Briefe) ihre Aufträge loco Herxheim zu übernehmen.
Den gefälligen Bestellungen sieht man entgegen, und man wird den Forderungen immer mit aller Pünktlichkeit zu entsprechen suchen.
442) Mehrere Wagen Mist sind zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo?
445) Brandweingespühl verkauft Georg Heinrich Lony.
455) Ich mache einem geehrten Publicum hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich meinen Laden in den untern Stock meines Wohnhauses verlegt und denselben in jeder Hinsicht erweitert habe, so daß ich nunmehr hoffen darf, jedem Wunsche bezüglich aller in mein Geschäft einschlagenden Artikeln durch billige Preise genügend entsprechen zu können, empfehle ich noch besonders, Tuch in allen Farben, Sommerzeug, sehr schönen ostindischen Nau- quin, Westenzeug, Cravatten, karrirten und glatten Jaconett, Battistmonfflin, Sherding und Haman; */t und % breiten Kattun von 8 bis zu 36 fr. per Elle; gedruckte baumwollene Bett- und Wollenzeuge, Drangen und Borden, Tisch- und Kommodedecken, Bett- und Futterbarchent, Canafas und Sars, nett, Muldum, Flanell und Finett, große wollene Shawls und seidene Foulards, Tücher, Tibet und Merinos, alle Sorten Hals- und Sacktücher, Pique-Röcke, durchbrochene Strümpfe und Handschuhe rc.
Promte und reelle Bedienung werden mir das bisher geschenkte Zutrauen nicht nur für die Folge erhalten, sondern ich glaube mich auch der Hoffnung hingeben zu dürfen, einem recht zahlreichen neuen Zusprnche entgegen zu sehen.
H. Heichelheim's Wittwe, auf dem Lindenplatz.
452) Sonnen- und Regenschirme, Seiden, und Strohhüte bei C. G. T a sch e
453) Ächte Bremer Cigarren, ächte holländische Häringe und Lacksardellen, eingemachter ostindischer Ingber bei C. G. Ta sch 4.


