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beschäftigt hat, wünscht seine mit dem besten Er- ftlge ausgeführte- Fabrikationsmethode durch eine genaue Beschreibung und Erklärung derselben ge­meinnützig zu machen. Er fordert daher diejem- aen, welche sich für diese äußerst wichtige Sache rnteresüren, vorzüglich aber die Herrn Gutsbesi­tzer auf, ihre Bestellungen sobald als möglich an die unterzeichnete Expedition gelangen zu lassen, damit sie noch in diesem Jahre Vortheil von ih­rer Erndtc ziehen können. Der Preis des Wa- nuscriptö ist für 1 Erempl. 2 Rthlr. Man wird ibn gering finden, wenn man erwägt, daß die mitzutbeilende Methode neu und von allen andern nicht allein bedeutend abweicht, sondern auch demjenigen, der sie genau befolgt, einen reinen Gewinn von 80 bis 80 Procent abwirft. Für den günstigen Erfolg wird garanürt und eure Probe von dem zu erhaltenden Produkr kann bei der Bestellung eines Exemplars sofort mit von uns bezogen werden. Es wird nur eine mäßige Anzahl Exemplare änsgegeben und die Expedi­tion beginnt nach der Neihenfolge, sobald zammt- liche Bestellungen eingegangcn sind. Briefe und Gelder werden franko erbeten. Jedes Exemplar ist mit unserm Stempel versehen. .

Die Verlags-Expedition tn Berlin.

Für Gießen und die Umgegend übernimmt auch darauf Bestellungen der Verlag dieses Blattes.

1168) (FürWeinhändler und Kauf­leute) Ben einem bedeutenden Handlungs­bause in Frankreich ist uns das Recept zur äch­ten Champagner - Fabrikation käuflich Überlassen worden. Wir machen die darauf rie- flektirenden auf diese neue und eigenthumliche Methode aufmerksam, und bemerken, daß bei ge­nauer Befolgung der Vorschriften ein reichlicher Gewinn zuverlässig zu erwarten t|f. Die Fabri­kation geschieht ohne alle Apparate und wird aus eine sehr leichte Art bewerkstelligt; der zu erhaltende Champagner ist von vorzüglicher '<irt und läßt Nichts zu wünschen übrig. Gegen por­tofreie Einsendung von 2 Rthlr. theilen wir die mit unserm Stempel versehene Anweisung mit.

Die Verlags-Expedition in Berlin.

Für Gießen und die Umgegend übernimmt auch darauf. Bestellungen der Verlag dieses Blattes.

Vermischte Nachrichten.

P r o c 1 a m a.

Nachstehendes Urtheil bringe ich hiermit zu meiner Rechtfertigung und Würdigung falscher Anklagen zur öffentlichen Kenntniß.

Gießen am 17. November 1836.

P. A. Koch, Gr. Hofgerichts-Advokat. Urtheil.

In Untersuchungssachen gegen den Gr. Hof­gerichts-Advokaten Koch zu Gießen, wegen Maje­stätsbeleidigung , wird auf amtspflichtiges Ver­hör und erstatteten schriftlichen Vertrag hiermit za Recht erkannt:

daß der Hofgerichts-Advokat Koch von dem angeschuldigten Verbrechen der Majestäts-Be­leidigung sreiznsprechen sei. V. R. W."

Dessen zur Urkunde n. s. w. Gießen am 4. Oktober 1836

Gr. Hess. Hofgcricht der Provinz Oberhesscu.

(L. S.) vid. Reitz,

Gr Hofg.-Sekretair.

1144) Eine brave Magd wird auf Weih­nachten in eine kleine Haushaltung gesucht. Von wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.

1163) Es wünscht Jemand Unterricht in Mathematik und Schreiben zu ertheilen. Aus­geber dieses Blattes sagt wer.

1143) Ein lediger Herr, der gut Clavier spielt und auch stimmt, kann ein billiges Zimmer erhalten und dabei nach Umständen Verdienste haben. Wo? ist bei I. Jacob, Lit. A. M 75., zu erfahren.

1146) Nachdem ich bei Hrn. Tanzlehrer Hummel aus Mainz die höhern Zweige der Tanzkunst erlernt habe, hierin von Herrn Hoftanzmeister Runkel in Darmstadt examinirt und von solchem zur Ausübung derselben als vollkommen tüchtig befunden worden bin, so will ich, in Folge erhaltener obrigkeitlicher Erlaubmß, ein Institut errichten, in welchem alle Zweige der 'Tanzkunst gelehrt werden sollen. Mit der Bitte um gütiges Zutrauen, verbinde ich das Versprechen, daß Niemand memc^ Anstalt unbe­friedigt verlassen soll. I. Schmidt, ' a Tanzlehrer.

Hierzu eine Beilage.