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Um allen Verfälschungen hinlänglich vorzubeu­gen, und damit nicht etwa die nachgemachten Kräuter-Oele mit diesem ächten verwechselt wer­den, ist jedes Fläschchen von diesem ächten Oel mit dem Königlichen Brevct-Pettschaft und die umwickelten Gebrauchs-Anweisungen, nebst Um­schlag, mit dem Königlichen Wappen und des Erfinders eigenhändigem Namenszug versehen.

Von diesem einzig ächten Schweizer-Kräuter-Oel ist die einzige Niederlage für Gießen bei Frau G. D. F e lsing's Wittwe,bci welcher das Fläsch­chen gegen portofreie Einsendung um 2 ft. 30 fr. zu haben ist. K. Miller,

brevetirt v. Sr. Mas. Ludwig Philipp, König der Franzosen.

26) Unterzeichneter kommt den 23. April Abends im Gasthaus zum Einhorn in Gießen an, woselbst er bis zum ersten Mai Abends verweilen wird. Die zur Erhaltung der Zähne nöthigen Mittel findet man bei demselben.

Jos. Galette, Zahnarzt der Nestdenz Darmstadt.

21) Local-Veränderung. Daß ich das bisher bewohnte Logis verlassen, und vom 1. März an in der Behausung des Herrn A. Ziegelstein neben dem Darmstädter Hause wohne, zeige ich crgebenst an, und empfehle mich in allen bisher geführten Artikeln bestens. M. H e ß.

181) Bei heramiahender Sommer­zeit verfehle ich nicht, anznzeigen, daß ich von heute an alle Arten Strohhüte zum Wa­schen anuehme, und werde das mir bisher gewordene Vertrauen ferner zu erhalten suchen. Den Prciß habe ich auf 30 fr. herabgesetzt. Henriette Heß.

167) Stellvertretnng. Zum Milk- tarvertretungs-Vereine für die drei Provin­zen des Großherzogthnms haben pro 183% bereits viele Personen ihren Bei­tritt angezeigt. Indem ich die Eltern und Vormünder der 1816 Gcbornen zum Bei­tritt einlade, bemerke ich, daß für die 1815 Gebornen, welche 1835 loosten, der Bei­trag keine 79 fl. betragen wird.

Darmstadt im Februar 1836.

A. I. Linz, Commerzienrath.

298) Auf dem letzten Maskenball am 13. März ist eine Haarkette mit einem Medaillon und einer Schnüre Kranaten verloren gegangen. Der redlich Finder wird gebeten, sie bei Ausge« ber dieses gütigst abzugeben.

288) Zu den Prüfungen meiner Schüler, welche Dienstag den 22. d. M>, Morgens 9 und Nachmittags um 2 Uhr Statt finden, ladet die verehrten Eltern und Jugendfreunde geziemend ein Dr. Ennemoser, wohnhaft auf dem Seltersweg.

293) Ganz ächtes Cölnischeswasser, so wie ein vorzügliches Waschwasser ist stets und um billigen Preis bei mir zu haben. Auch wa­sche ich alle Arten Strohhüte, und nehme alte Bänder und Seidenzeug zum Färben an.

Secretär Pauli's Wittwe, wohnhaft in der Sonne, bei Hofgerichtsdiener Gebhardt.

310) Ein goldener Ning ist tu diesen Ta­gen auf dem Wege von Heuchelheim nach Gie­ßen verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, ihn gegen eine Belohnung von 2 Nthlr. bei Hrn. Ferber neben dem Nathhauö abzugeben.

300) Die Chatulle von dem Schreiner-Ge­sellen I. Schmuck hat das Loos 185 gewonnen.

308) Da der letzte Gießer Markt wegen ungünstiger Witterung bis zum 28. u. 29. d.M. verschoben wurde, so melde ich hiermit einem verehrten Publikum, daß ich mich wieder ein­finden werde, empfehle zugleich meine schon be­kannten Putzwaaren bestens und bitte höflichst um geneigten Zuspruch. Mein Logis ist, wie immer, im Gasthaus zum Rappen, Zimmer M. 5.

E. Döring aus Hanau.

312) Am 18. d. M. ist vom Neustädter Thor an bis in den Stolzenmorgen eine silberne Ta­schenuhr mit doppelter Kapsel und stählerner Kette verloren gegangen. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine Belohnung an die Expedition dieses Blattes abzugeben.

Frischbacken.

Sonntag den 20. März: Balthasar Walther am Astcrweg, Johannes Noll in der Neustadt, Heinrich Noll auf dem SelterSweg«