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292) Guter Kuhdünger ist zu verkaufen in M 529 der Caplansgasse.
285) So eben ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zur Einsicht zu erhalten:
Die
Melodieeri aus dem Choralbuche für das Großherzogthum Hessen in Ziffern nach Natorz;
2 Bogen Median - Schreibpapier in Umschlag broschnrt 9 fr.
Darmstadt im März 1836.
Zoh. PH. Diehl's Verlagsbuchhandlung.
307) Cm Haufen Dünger ist zu verkaufen. Bei toem ? sagt Ausgeber.
Zu vermtethen.
17s?) In M 162 sind zwei Stuben, mit oder Meubles, zu verleihen.
270) Ein am alten Schlag gelegener, 1 Viertel 7 Ruthen haltender Garten ist zu verleihen, das Nähere zu erfahren bei
PH. Lotz.
295) In der Caplansgasse ist eine Scheuer zu vermiethen. Näheres bei Ausgeber.
306) 5000 ft. liegen gegen 4 Cpt. Zinsen zum Ausleihen bereit. Ausgeber dieses sagt bei wem.
Vermischte Nachrichten.
261) Die neuen Tapeten-Musterkarten des Herrn H. Amtmann in Mainz sind bei mir angekommen und wegen ihrer schönen Auswahl besonders zu empfehlen. Louis Labroisse.
271) Der Unterzeichnete beehrt sich, einem geehrten Publikum ergebenst anzuzeigen, daß künftigen Sonntag den 20. März unter seiner Leitung eine große Tanzrepetition Statt finden wird. Der Anfang dazu ist um halb 7 Uhr Abends. Das Local ist im Gasthaus zum Einhorn.
P. Schneko, Tanzlehrer.
289) Nachstehender Auszug aus einem Briefe des Hrn. Ernst Bärwaldt aus Dresden, vom 17. Januar 1836, mag neuerdings beweisen, mit welchem bedeutend glücklichen Erfolg
das durch Hrn. Karl Miller von Zurzach erfundene und bereitete Schwei zer-Kräuter- Oel angewendet wird, und diesem bewährten Mittel zur Beförderung und Erhaltung des Wachs- thums der Haupthaare diejenige Anerkennung, welche ihm durch eine Reihe authentischer Zeugnisse zu Theil geworden, kräftigst und verdien- testenö zu begründen. „Ohngeachtct der vielen Nachpfuschungen und Betrügereien, welche allerdings durch die Irrungen Rachtheil bringen, behält Ihr Schweizer-Kräuter-Oel doch den verdienten Ruf; ich habe in der letzten Zeit wieder viele der erfreulichsten Beweise von dessen Be- wärtheit gehabt, und kann nicht-umhin, Ihnen wenigstens einen gewiß außerordentlich interessanten davon mitzutheilen." „Ein hiesiger höchst achtbarer Mann und königlicher Beamte in dem Alter von 70 Jahren, welcher nur noch an den Seiten des Kopfes einzelne, im übrigen aber gar keine Haare mehr auf seinem Haupte hatte, ^kam sehr erfreut zu mir und überzeugte mich, daß ihm Ihr von mir entnommenes Schweizer- Kräuter-Oel die größte Haarfülle wieder hervorgebracht hatte; dieser Herr bemerkte mir dabei, daß er früher alle andern Mittel nutzlos ange- wendct und nur dem Ihrigen diesen so reichen Haarwuchs zu verdanken habe. Meine Bitte, mir ein Zeugniß über die gemachte Erfahrung auszustellen, wollte uns dieser Herr, wie so oft, wegen der daun gewöhnlichen Veröffentlichung des Namens, nicht gern erfüllen, erlaubte mir jedoch gütigst, mich bei jeder Veranlassung gesprächweise aufihn namentlich zu beziehen, und den von ihm erfahrenen so außerordentlichen Erfolg einem Jeden mittheilen zu können, indem er mir noch die Versicherung gkb, daß er sehr gern bereit sei, deßfallsige Anfragen durch Bestätigung der Wahrheit zu bezeugen, und Ihrem Oel gewiß jede mögliche Empfehlung angedeihen lasse." „Wegen diesen, und wie schon erwähnt, vielen andern Beispielen, findet hier Ihr Schweizer-Krau- ter-Oel immer mehr Abgang, und ich bitte Sie, mir. wegen dem noch kleinen Bestand von 50 Fläschchen, ja ungesäumt wieder eine Sendung zugehen zu lassen, damit ich nicht, wie cs schon einige Male der Fall war, wenn auch nur auf kurze Zeit, Mangel daran leide."
Daß diese Abschrift dem Original gleichlautend sei, beurkundet auf Verlangen, vermittelst eigenhändiger Unterschrift
Zurzach, den 27. Jänner 1836.
Sig. Schmidt, Gemeindschreiber Die Aechtheit vorstehender Unterschrift wird mittelst beigedrucktem Siegel bestens beurkundet. Zurzach, den 27. Jänner 1836.
Der Gemeind-Ammann, (L. 8.) Sig. I. Welty.


