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154) Nahe am Wallthor ist eine Familien- Wohnung zu vermiethen. Ausgeber sagt wo?
150) 400 fl. liegen bis Ende April gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.
157) Ein Logis, bestehend in einer, auf verlangen auch zwei Stuben, verschließbarer Küche, Holzplatz und Keller, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Ausgeber dieses sagt wo?
158) Bei Balthasar Vogts Wittwe auf dem Markt ist ein Logis zu vermiethen und bis 1. Mai beziehbar.
160) In meinem Hinterhaus ist eine Fa- milien-Wohuung, bestehend aus 5 heizbaren Stuben, einer Nebeustube, 1 Kammer, Küche, Keller', Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche rc. Mitte April oder Anfangs Mai beziehbar zu vermiethen. Desgleichen ist Pferdestall, Chaiseu- Rcmise und Boden zu vermiethen. Bapst.
Vermischte Nachrichten.
159) Es sucht ein Mädchen einen Dienst, als Hausmädchen oder als Köchin. Das Nähere in M 146, in der Brandgasse.
144) Zu der am 15. d. M. in Darmstadt Statt findenden ersten Ziehung des Großherzogl. Cabinetsanlehens, worin] die Capitalpreise von 50,000 fl., 10,000 fl., 2000 fl., 1000 fl., 2 mal 500 fl., 2 mal 250 fl. rc., im Ganzen 1000 Prämien gewonnen werden müssen, können sowohl Loose, als Vt und % Promessen zu den billigsten Preisen bezogen werden bei
I. H. Hornberger jun. in der Wallthorstraße.
153) Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich mich als Bürger und Schuhmacher etablirt habe, und bitte daher alle meine Freunde und Gönner um geneigten Zuspruch.
Ludrvig vctzberger, Schuhmachermeister, wohnhaft im elterlichen Hanse in der Hintergaffe.
156) Unterzeichneter beehrt sich einem ver- ehrlichen Publikum bekannt zu machen, daß er nach bestandener physikats-wundärztlicher Prüfung sich dahier als practicrrender Wundarzt niedergelassen hat. Wilhelm Geißmar, wohnhaft bei Wittwe Heuchelheim auf dein Lindenplatz.
161) Eine, mir von Darmstadt aus gewordene Aufforderung bestimmt mich, für die zu errichtende Eisenbahn, deren Project bereits genügend bekannt ist, Subscriptiouen zu sammeln. — Es liegt zu diesem Zwecke eine Subscriptions- liste an meinem Comptoir offen, sowie ein Berzeichniß der bis jetzt unterzeichneten Actionairs zur Einsicht ebendaselbst zu finden ist. — Wenn ich auch 'nicht
die sanguinische Hoffnung hege, daß die projectirte Eisenhahn ein gleiches Resultat, wie die Nürnberger-Fürther, deren Actien bereits über 200 % stehen, liefern wird, so glaube ich doch, daß sie den Theilnehmern ersprießlichen Nutzen schafft und lade in dieser Ueberzeugung die hiesigen Einwohner zur Theilnahme ein.
Ioh. Balth. Noll.
101) Um den vielfach geäußerten Wünschen zu entsprechen, hat sich die Unterzeichnete entschlossen, vom 1. Februar d. I. an auch tagweise Bände aus ihrer humanistischen Bibliothek zu verleihen, und macht zu diesem Zwecke die dem Cataloge vorangedruckte» Bedingungen hiermit bekannt:
1) Abonnenten erhalten, so oft sie es wünschen, Einheimische einen bis zwei und Auswärtige drei bis vier Bürde.
2) Nichtabonnenten können stets nur einen Band auf einmal erhalten.
3) Jedes Buch muß drei Wochen nach dem Empfange, falls ein Anderer Ansprüche darauf macht, zurückgegeben werden.
4) Der Abonnementsbeitrag ist, voraus zahl, bar, auf ein Jahr 4 fl., auf ein halb Jahr 2 fl. 30 fr., auf ein Vierteljahr 1 fl. 30 fr.
5) Nichtabonnenten zahlen täglich 1 fr., und wird das Lesegelo stets bei Abgabe des Buches entrichtet.
6) Unbekannte Nichtabonnenten geben, gegen einen Schein, ein Unterpfand von 2 fl. 42 fr.
7) Verloren gegangene oder beschädigte Bücher müssen sogleich baar ersetzt werden.
Cataloge sind ä 3 fr. zu haben.
Die Bibliothek wird stets durch das Bessere des im Gebiete der ganzen humanistischen Literatur neu Erscheinenden vermehrt und von Zeit zn Zeit Verzeichnisse über den Anwuchs auöge- geben werden.
Gießen im Januar 1836.
I. Ricker'schc Buchhandlung.
Frischbacken.
Sonntag den 11. Februar: Heinrich Noll im Stern, Balthasar Weidig in der Neustadt, Wilhelm Löber in der Brandgasse.
Kirchliche Notizen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst. Am 14. Februar: Morgens •• Kirchenrath Dr. Dieffenbach. Nachmittags; Kirchenrat» Br. Engel.
Getaufte. Den 5. Februar: Dem Burger und Schonfärbermeister, Heinrich Andreas Zughardt, eine Tochter, Luise Johannette Henriette.
Den 7. Februar- Ein unehelicher Sohn, Johann Phili-p Heinrich Sebastian.
Denselben: Dem Burger und Schuhmachermeister, Karl Marcus Nagel, ein Sohn , Emst Friedrich Moritz August Wilhelm Eduard.


