578) Montag, den 20. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhaus die dem Bürger und Rothgerbcr Emanuel Simon dahier justchcndc Hofraithe in der Lvwengasse, bestehend in Wohnhaus, Hinterhaus, Scheuer und Stall mit Grund an Georg Heinrich Herbert gelegen, gicbt 54V4 fr. Zins dem Fiscus, im Wege der Hülfsvollstreckung öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 2. Juni 1836.
Er. Hess. Stadtgericht.
Müller-
580) Fruchtversteigerung bei dem Rentamt Gladenbach.
Mittwoch, den 22 d. M., Vormittags um 10 Uhr, werden in dem Gasthaus zum Blankenstein dahier
25 Malter Korn und
200 Malter Hafer
öffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Gebote» der Zuschlag sogleich ertheilt.
Gladenbach den 4. Juni 1836.
Gr. Hess. Rentamt daselbst.
v. Gehren.
Fcilgeboteue Sachen.
564) Ich habe eine neue Sendung moderne gewürfelte, wollene, baumwollene, leinene rc. Hose.izeuge, feine Pique- und moderne seidene Westen in großer Auswahl, so wie ächten ostindischen Nanking und alle Sorten wollene Tücher in den neuesten Modefarben von 2 bis 7 fl. per Elle, erhalten und empfehle solche bestens.
Gießen im Juni 1836. S. Hirsch auf dem Kreuz.
581) Gute Kohlen zum Biegeln sind zu haben bei A. Vogel,
Schlosscrmeister.
572) Lcvcoje-Pflanzen in mehreren Sorten und Farben sind hundertweise um billige Preise za verkaufen. Auch können Oeconomcil bei Unterzeichnetem Dungfäffer füllen und ganze Stecker bedüngen. Die vorzügliche Güte des Düngers kann der Käufer zuvor einsehen bei
Christian Sack in der Caplansgasse.
Zu vcrrmcthen.
516) 3 Stuben, 1 Kammer, 1 Küche, Holz- silatz und Keller, nebst dem Mitgebrauche der Waschküche, ist zu vermictheu und kann sogleich bezogen werden bei Lüdeking.
571) In meinem Stall sind 3 Böden zu vermiethen und können sogleich in Benutz genommen werden. PH. Lenz.
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570) 5 heizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, Keller und Holzstall sind zu vermiethen und können sogleich bezogen werden. Wo? sagt der Ausgeber dieses Blattes.
569) Mehrere 1000 fl. sind theilweise, ->4°/o, in hiesige Stadt gegen genügendc Sicherheit zu verleihen. Wo? sagt der Ausgeber dieses Blattes.
Vermischte Nachrichten.
548) Ich mache hiermit einem verehrten Publicum bekannt, daß ich jeden Dienstag mit einem Frachtwagen von Gießen nach Hanau fahre und alle Güter rc. dahin bestens besorge. Auch nehme ich Commissionen nach Gelnhausen und Aschaffenburg an. Wer mir das Zutrauen schenken will, wird ge# beten, alle Gegenstände dahin jeden Montag bei mir abgeben zu wollen. Ludw. Müller,
wohnhaft in der Neustadt.
568) Künftigen Montag, den 13. d. M., Nachmittags 3 Uhr, wird meine silberne Nepetir- Uhr unter polizeilicher Aufsicht bei Wirth Noll im Garten ausgespielt. I. Franz.
567) Das Torfstechen bei Daubringen hat wieder seinen Anfang genommen. Hierzu Lust- tragende werden ersucht, sich portofrei an die Bürgermeisterei daselbst wenden zn wollen. Der Preis per 1000 bleibt bei den früheren festge, setzten. Daubringen, den 9. Juni 1836.
553) Ein armer Knabe soll nach seinem Wunsche einem tüchtigen Schreinermeister gegen billige Vergütung in die Lehre gegeben werden. Diejenigen Schreinermeister, welche denselben anzuiiehmen wünschen, können das Nähere binnen 8 Tagen bei dem Unterzeichneten erfahren.
Gießen den 8. Juni 1836.
Der Rechner Laue r.
576) Lei günstiger Witterung ist Morgen Nachmittag zu Badenbnrg Tanzmusik.
574) Bei günstiger Witterung findet Morgen Nachmittag eine Walvparthie am Ludwigs.« brunnen Statt, wozu ich höflichst ciulade.
Friedrich L i ri k e r.
573) Morgen ist Tanzmusik auf dem Weller- schen Hofe anzutreffen.
575) Geschäfts - Eröffnung.
Ich beehre mich, hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mein neu errichtetes gut assortirtes Tnchgcschäft eröffnet habe und Jedermann mit Tüchern in den beliedig» sten Farben von der geringsten bis zur feinsten Qualität, sowie mit modernen Hosen-und Westen-


