23
140) Donnerstag den 18. Februar d. I., sollen auf dem gräflich Solms-Laubachischen Hofgute, dem sogenannten Henriettenhof bei Ruppertsburg: 3 Ackerpferde, 4 Zugochsen, 11 St. vier- und dreijährige Stieren, 7 Milchkühe und 6 Kälber, mehrentheils Donnersberger Race, 10 Schweine, worunter vier gemästete, 5 Wagen, 1 Karrn, mehrere Pflüge, Eggen und sonstiges Ackergeräth, Geschirre, Mcubles, Betten, Weißzeug zc., sodann circa 500 Mltr Kartoffeln, 200 Mltr. Waizen, 50 Mltr. Korn, 50 Ccntner Heu, 25 Fnder Stroh, 30 Ohm Branntwein meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Die Versteigerung des Viehes und Ackerge- räthes beginnt Morgens um 9 Uhr; die Früchte und Vorräthe werden Nachmittags versteigert.
Laubach den 4. Februar 1836.
Die Gräfliche Renteiverwaltung. Heinitz.
Feilgebotene Sachen.
143) I. Fasbender, in Herrheim am Berg, ohnweit Dürkheim (Rheinbaycrn), hat eine Auswahl gut gehaltener Weine von Den letzt besten Jahrgängen, nämlich von 1825 bis 1835 inclusive(H evrHeimer Gewächs). Er macht den nahen und entfernten Weinfreunden, welche sich die Reise an das hiesige Weingebirge ersparen wollen, das Anerbieten (auf portofreie Briefe) ihre Aufträge loco Herrheim zu übernehmen.
Den gefälligen Bestellungen sieht man entgegen, und man wird den Forderungen immer mit aller Pünktlichkeit zu entsprechen suchen.
118) Eine Auswahl in gedruckten Zeugen, Bettzeugen, Pique und Hamans, habe ich erhalten, welche ich zu den billigsten Preisen verkaufe. Auch ganz feinen Schottischen Batist, weiße leinene Sacktücher und Leder-Leinwand, habe ich in Auswahl erhalten. C. L. Reis.
124) Mein, am obersten Ricgelpfad gelegener Garten, nebst einem Stück auf dem Nahrungsberge, ist aus freier Hand zu verkaufen. Wittwe Orbig.
111) Eine Parthie Garn-Tüll in Streifen, *% bis 2% Breite, habe ich erhalten und kann solchen unter den Fabrikpreisen abgeben; sodann Bagdad, Flor - und Gürtel- Bänder, empfehle ich zu herabgesetzten Preisen.
M. Heß, . am Asterweg.
116) Ein Wagen und ein Pflug mit allem Zubehör, sind zu verkaufen. Ausgeber .sagt wo?
133) Herabgesetzter Preis der
Karte des Großherzogthums Hessen nach der neuesten inneren Eintheilung gravirt
von Carl Glaser.
Sechs und Dreißig Kreuzer.
Der frühere Subftriptions-Preiß war 1 st.
Eine Concurrenz, welche am wenigsten von der Seite zu erwarten stand, von welcher sie eingetreten ist, veranlaßt den Unterzeichneten zu seinem Schaden, aber zum Besten des Publikums, diese große vollständige Karte, die erst vor zwei Jahren erschien, in sorgfältig ausgemalten Abdrücken zu einem Preise anzubieten, für welchen schwerlich ein anderer Verleger sie in gleicher oder veränderter Gestalt zu erlassen geneigt seyn wird. Bei Einführung in Schulen wird der Verleger noch besondere Vortheile gewähren.
Dieser herabgesetzte Preis gilt auf unbestimmte Zeit fort, bis es widerrufen wird; alle Exemplare, welche zu dem wohlfeilen Preis abgegeben werden können, sind mit einem Stempel meines Namenszugs auf der Rückseite versehen. ■— Jede Buchhandlung des In- und Auslandes wird die Karte um den herabgesetzten Preis liefern.
Zum Gebrauch in Volksschulen empfiehlt derselbe zugleich die sehr schön gestochene und colorirte
kleine Schulkarte des Großherzogthums Hessen, welche, wie alle übrige Kärtchen aus dem rühm-, lichst bekannten Schulatlas, a 8 kr. abgegeben wird.
Darmstadt, den 14. Januar 1836.
E. W. Leske.
Zu erhalten bei B. E. Ferber in Gießen.
112) Mein Commissionslager von sogenannten Pariser Strohstühlen, das Dutzend zu 36 fl., alle Arten Tapeten zu 24 kr. bis 2 fl. das Stück, sowie auch von dem so sehr beliebten Meubleswachs- tuch in reicher Auswahl, empfiehlt einem geehrten Publikum zu' gefälliger Berücksichtigung ergebeuft
Philipp Battenberg, Tapezier.
128) Wegen Localveränderung verkaufe ich einen Theil der von mir geführt werdenden Artikel, um damit aufzuräumen, unter den Fabrikpreisen.
M. Heß.
131) Drei alte noch brauchbare Treppen sind zu verkaufen. Ausgeber sagt wo?
121) Getrocknete Bamberger Zwetschen sind zu haben bei Höstereich
auf der Mäusburg.
117) Trockenes Buchenscheidholz verkauft stets um billigen Preis Daniel Wirth.


