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Edicralladringen.

1154) Ter vetlsionirte Großherz. Canzleisecret. Hl'sgeii dahier Hai das gesetzliche Vs seiner Pension an seine nach seiner Versicherung getreu angegebenen Gläubiger gerichtlich abgetreten und es ist unterm 24. Nov. ein Arrangement mit denselben zu Staude gekommen.

Großh. Hofgericht dahier hat unterm 20/ d. I. den unterzeichneten Cvmmissär. beauftragt, auch an die unbekannten Creditoren cdictalcs zu erlassen.

In Gefolg dieses hohen Auftrags werden daher die allenfallsigen noch unbekannten Gläubiger des ge­dachten Großherz. Canzlei - toccret. Hiszen hierdurch cdictalitcr vorgeladen, im Termin Dienstags den 20. Januar 1835, Morgens 10 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten um so gewisser.anzuzeigen und richtig zu stellen, als ansonst angenommen werden wird, daß keine weitern Creditoren Jenes vorhanden sirld. Beschl. Gießen den 20. Dec. 1834.

Von Hofger. Commissionswegen.

B a p st, Großh. Hofger. # Secretar.

1153) Alle diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß des kürzlich verstorbenen Andreas Rinn, Schuhmachers Sohn zu Heuchelheim, bilden zu können vermeinen, werden hierdurch anfgefodert, so gewiß die­selben binnen 4 Wochen dahier anzugeve,: und zu o<-, gründen, widrigenfalls der Nachlaß des Vorgenannten seinen Erben überlassen und solche nur bis znm Belauf desselben für haftbar erklärt werden.

Gießen am 11. Dec. 1834.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht. M ü Her.

1123) O e ffentliche V orladung. Auf eine von der Frau des Bäckermeisters Hermann 3Uiti geb. Fischer von hier, wider gedachten ihren Ehemann auf den Grund der böslichen Verlassung, bei dem unterzeichneten Gerichte erhobene Ehescheidungsklage und den von dem Untergerichte desfalls eingeforder- ten ordnungsmäßigen Bericht, wird der genannte Bäckermeister Hermann. Justi hierdurch vorgeladen, um binnen einer Frist von drei Monaten sich so ge­wiß auf erwähnte Klage durch einen hiesigen beooll- machtigten Obergerichts-Anwalt vernehmen zu lassen, als sonst in seinen Ungehorsam er der böslichen Ver- lassung für geständig erachtet, mit seiner Vernehmlas­sung ausgeschlossen," und weiter w. R. erkannt wer­den wird.

Marburg den 6. December 1834.

Kurfürstliches Obergericht, Civil - Senat der Provinz Oberheffen.

Meyerfeld.

Versteigerungen.

1074) Montag den 12. Januar 1835, Nach­mittags 2 Uhr, soll das der Konrad Geismars Wittwe und Erben zugehörige, in der Kaplaneigaß stehende 24,5 Klftr. od. 7 Rth. 4 S. Haus nebst Stall u.

Grund neben dem städtischen Ge­bäude,

auf dahiestgem Rathhanse, unter den vor der Verstei­gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffent­lich versteigert werden.

Gießen den 22. Nov. 1834.

Eroßherzogl. Hessisches Stadtgericht.

M ü l l e r.

20) Montag den 16. Februar 1835, Nach­mittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhaus die dem Bürger und Schreinermeister Johannes Weber zustehende^Hofraithe in den Neuenbäuen, 18,6 [] Kl. Haus, Stall und Grund neben Großh. Hofgerichts­rath v. Grolman, giebt 1 ft. 12 fr. Zins dem Fis­cus, unter den im Termin bekannt gemacht werden­den Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 30. December 1834.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht. Mülle r.

1144) Naturalienversteigerung bei dem Reut amte Gießen.

Montag den 12. Januar 1835, Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Natyyause versteigt:

400 Malter Korn, 150 Malter Gerste, 150 Malter Hafer, 11 Malter Abbruch, 12 Malter Erbsen, 2 Malter Wicken, 1400 Gebund Wai- tzen-, 2000 Geb. Korn-, 2700 Geb. Wirr- u. 400 Geb. Stroh von Schotenirüchte», endlich:

225 Centn.Heu und 180Centn. Grum- m e t,

sodann Mittwoch den 14. desselben Monats, Vormit­tags 10 Uhr, auf dem Rathhause zu Allen- dorf an der Lumda:

7 Malter Waitzen, 16 Malter Gerste, 40 Mal­ter Korn, 2 Malter Erbsen, 15 Malter Ab­bruch , 72 Körbe Heeld, 700 Geb. Lang- und 500 Geb. Wirr- Stroh.

Gießen den 17. Dec. 1834.

Großbcrzvgl. Hess. Rentamt. Schneider.

21) Tas im Walddistrict Stolzenmorgen anf- gearbeitete Eichen-, Scheit-, Prügel-, Stock-, Wel­len- und Stammholz, soll,

Montag den 5. Januar 1835

an Ort und Stelle öffentlich an den Meistbietenden versteigert und der Anfang Morgens 9 Uhr an ter großen Schneiße gemacht werden.

Gießen am 30. December 1834.

Der Bürgermeister

C. Silbereisen.