1043) Die zur Unterhaltung der Stadtbeleuch, tung erforderlichen Arbeiten, als: Spengler-, Glaser-- Seiler-, Schreiner-, Zimmer-, Wagner-, Weisbin- der-, Maurer- und Schlosserarbeit, sowie die Anlieferung des zur Bekleidung der Laternenwärter nö- thkgen Schwarz -Leinentuchs, sok pro ,1835
nächsten Freitag den 5. December, sodann das Reinigen der Straßen
Montag den 8. December,
das Ausputzen der Oefen in den städtischen Häusern, sowie die pro 1835 vorkommcncen Armenfuhren, das Anfahren des Holzes für das städtische Holzmagazin und die städtisch Besoldeten, sowie manche andere Fuhrarbeit,
Dienstag den 9. December l. I.
öffentlich an den Wenigstnehmenden auf dahiestgem Rathhause Morgens 9 Uhr versteigert werden.
Gießen am 21. Nov. 1834.
Der Bürgermeister
E. Silbereisen.
1068) Das durch Regulirung des Schwarzlachweges überflüssig gewordene Gelände, soll nach Beschluß des Gemeinderaths
Mittwoch den 10. December l. I., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich an den Meistbietenden stückweise in Erb und Eigenthum versteigert werden.
Gießen am 24. Nov. 1834.
Der Bürgermeister
E. Silbereisen.
1069) Dienstag den 2. December, des Morgens 10 Uhr, soll in dem Entbindungsinstitut die Lieferung des Brodes für diese Anstalt pro 1835 an den Wenigstnehmenden versteigert werden.
Gießen den 28. Nov. 1834.
Die Direction des Entbindungs-Instituts das.
I. A., Dr. Wehn.
1049) Montag den 1. Dec. d. I , Vormittags 10 Uhr, soll im hiesigen Hospital die Lieferung der für dasselbe im nächsten Jahre erfoderlichen warmen Speisen, Brodes, Kaffee und Wecke, sodann Brannt- w1!lns, Brennöhls, Seife und Talglichter, sowie des Brohbedarfs für die hiesige Freischule an oie Wenigst- fodernden öffentlich versteigert werden.
Gießen am 25. November 1834.
Der Rechner Lauer.
977) Der Hammer- und Hüttenbefitzer Friedrich Döring zu Niederlaüspher-Hammer beabsichtigt, seinen daselbst gelegenen, aus 2 Feuern bestehenden Eisenreckhammer nebst dazu gehörigen Jnventarienstücken, Gebäuden und Wohnhaus, svivie Ländereien und Wiesen, öffentlich meistbietend auf 12 Jahre zu verpachten.
Das Werk, zu eirca 16000 Rthlr. gerichtlich abgeschätzt, gewährt.durch seine günstige Lage, un
mittelbar an der aus dem Siegenschen ins Hessische und Darmstädtische durch das Lahnthal führenden Chaussee, in der Nähe von holzreichen Waldungen und in der Mitte von fünf Eisenhütten, den Vorzug vor jedem anderen Werk gleicher Art der hiesigen Gegend.
Der Unterzeichnete, mit der Verpachtung beauftragt, hat Termin hierzu auf den
11. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, in loeo Niederlaaspherhammer, anberaumt, und ladet -Pachtlustige mit dem ergebensten Bemerken ein, daß Tare und Bedingungen täglich auf seiner Geschäftö- stube eingesehen werden können.
Laasphe den 18. October 1834.
Der Justiz-Commissär und Notar C. Prinz.
1073) Bekanntmachung.
Am Donnerstag de» 18. December d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Nathhause zu Wetzlar folgende Domänen - Grundstücke und Zehntbcrech- tigungen im Wege der öffentlichen Licitation verkauft werden:
1) Ein Gebäude, bestehend in zwei Zehntscheunen, zu Atzbach, verpachtet für 25 Sgr. jährlich an Wilhelm Groh daselbst bis Ende December 1836, unter Vorbehalt zweimonatlicher Kündigung.
2) Ein Gebäude zu Niederkleen, bestehend in zwe: Zehntscheunen, verpachtet für 7 Nthl. 20 Sgr. jährlich an Georg Eisenhard daselbst bis Ende Juni 1838, unter Vorbehalt einer zweimonatlichen Kündigung.
3) Eine Wiese, genannt die Probsieiwiese, gelegen in der Gemarkung Garbenheim, haltend 6 Morgen 139 Ruthen 30 Schuh Preuß. Maaß, bisher selbst administrirt und'unverpachtet.
4) Ein Stück Wildland, haltend 4 Morgen 147 Ruthen daselbst am Sauerwiesenberge, unver- pachtct.
5) Ein Acker am Hundsweg ynd halbe Kuh in der Gemarkung Wetzlar, halldnd 5t Ruthen 64 Schuh, verpachtet bis Ende dieses Jahres an Elisabeth Frech für 2 Rthl. 27 Sgr.
6) Eine Wiese und ein Acker in der Gemarkung Steindorf im Districte Silhöfer Au, haltend 2 Morgen 114 Ruthen 7 Schuh, verpachtet bis Ende dieses Jahres an Karl Simon zu Wetzlar für 2 Rthl. 18 Sgr. jährlich.
7) Die fiskalische Berechtigung zum Bezüge des sogenannten Probsteizehnten in der Gemarkung Garbenheim, und zwar vom Waizen, Roggen, Gerste, Hafer, Hülsenfrüchten, Heu und Win- tersaame», welcher im Durchschnitte bisher 113 Rthl. jährlich ertragen hat.
8) Tie fiscalische Berechtigung zum Bezüge der Hälfte des Hauptzebnten und des ganzen No- valzehnten in der Gemarkung Vetzberg, exclus.


