Ausgabe 
22.2.1834
 
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101) Itt Nr. 415 ist der dritte Stock, welcher durch den Wegzug der Frau Landrath Fuhr aus Darm­stadt leer und im April beziehbar wird, zu vermiethcn.

107) In Nr. 12 am Marktplatz sind im zweiten Stock zwei Stuben, nebst Kammer mrd Küche, im dritten Stock eine Stube, nebst Kammer und Küche, zu verlei­hen, welche im Monat März bezogen werden können.

142) In Nr. 2 auf dem Markt ist ein Logis für eine stille Familie zu verlehnen, und kann Anfangs Mai bezogen werden. Jughard, auf dem Markt.

144) Das seither von Herrn Professor Dr. Klauprecht dahier bewohnte Logis in dem Hinter­hause der Frau Regierungs-Botenmeister Schäf­fer, ist vom I. Mai d. I. an anderweit zu vcrmie- then, und das Nähere bei dem Unterzeichneten zu erfahren.

Gießen, den 20. Febr. 1834.

L- Fuhr, Hofgerichtsadvocat.

145) Bei Unterzeichnetem sind im zweiten Stock 2 Stuben, wovon eine auf die Straße gehend, zu vermiethen. L. T. Felsing, auf dem Markt.

143) Mein in den Neuenbäuen stehendes Wohn, Haus ist anderweit zu vermiethen, und bis den 1. April zu beziehen. Adv. Mannbergers Wittwe.

138) 100 bis 130 fl. sind aus dem katholischen Kirchenfond dahier zu verleihen.

Der Steuer - Einnehmer M ä n d l.

137) 2 menblirte Zimmer, das eine mit Kabi- net uudSopha, sind zu vermiethen und gleich beziehbar.

Walthorstraße Nro. 81.

139) In meinem Hause ist eine Wohnung zu vermiethen.

Louis Labroisse.

Vermischte Nachrichten.

114) Militär-Vertretungs- Verein i n Mainz.

Die Militärpflichtigen der diesjährigen Alters­klasse, welche gesonnen sind, dem hiesigen Vereine beizutrcten, werden hiermit ersucht, ihren Beitritt statutenmäßig bei dem Hauptagenten für die Provinz Oberheffen, Herrn Hofgerichts-AdvokatenDr. Bansa, anzuzeigcn.

Zugleich mache ich die Militärpflichtigen darauf aufmerksam, daß nach §. 17 der Statuten alle Mit­glieder des hiesigen Vereins ohne alle weiteren Kosten, vermöge der von mir bei Großh. Provinzial-Tirection dahier geleisteten Cautiou, vorbehaltlich der obrigkeitli­chen Erlaubniß,

1) ehe sie das militärpflichtige Alter erreicht ha­ben, heirathen

2) in's Ausland gehen und wandern

3) in fremde Kriegsdienste treten können.

Mainz, den 31. Januar 1834.

Der GeschäftsführerDr. Georg Strecker.

134) C. Döring aus Hanau hat die Ehre, einem verehrungswürdigen Publicum die ergebenste Anzeige zu machen, daß sie den nächst­kommenden Markt mit einem großen Vorrath Putz- waaren bezieht, nämlich: seidenen und Bergal-Damen, und Kinder-Hüten. Fernereine große Auswahl Hau­ben aller Art nach der neusten Faeon, eine große Auswahl Pariser Stickereien ganz neuer Faeons. Da­men-Krägen und Chemisetten, sowie Herren-Krägen und Chemisetten, Tüll-Halstücher, eine große Aus­wahl gestickter Schnupftücher und seidene Taschentücher, Geldbeutel, Band, Spitzen, Tüll, lederne und Bergal- Handschuhe und was sonst noch in dieses Fach gehört. Man wird mit den billigen Preisen meiner schönen und guten Waare zufrieden sein, und hoffe ich dadurch mich eines zahlreichen Besuches erfreuen zu dürfen.

135) Mannigfaltige Aufträge und Anfragen ver­anlassen mich zu der Bekanntmachung, daß ich Commis- sions- und Speditions-Geschäfte, so rote Incassos für die ganze Provinz Oberhessen, gegen billige Provision besorgen werde.

Meine ausgebreiteten Geschäftsverbindungen in dieser ganzen Provinz setzen mich in den Stand, alle Aufträge namentlich Incasso^ Besorgung, aufs Schnellste zu effectuiren.

Friedberg in der Wetterau, im Februar 1834. Simon Lind heim er, auf der breiten Straße.

147) Zur allgemeinen Militär - Vertre­tungs-Anstalt, für die ich eine Caution von 102,000 fl. geleistet habe, die für sich allein be­steht und die jedes Mitglied zum Behuf der Verheirathung, der Auswauderuug oder des Uebertritts in fremde Dienste ohnentgeldlich nach dem Rekrutirungs - Gesetz vertritt, haben für das Musterungs-Jahr 1834 und 35 be­reits gegen 450 Personen ihren Beitritt er­klärt.

Die Eltern oder Vormünder der 1814 geborncn Conscriptionsp flüchtig en er­suche ich, Ihren Beitritt- gütigst bald'bei mir oder meinen Herrn Geschäftsführern anzu- zeigen. Darmstadt, den 20. Februar 1834.

Ernst Emil Hoffmann.

Hierzu eine Beilage.