Beilage z u Nro. 32.
Feilgebotene Sachen»
720) Stt weißem, grau melirtem und modefarbenem wollenem Strickgarn empfiehlt sich zu den billigsten Preißev M. He ß.
Zu vermiethen.
498) Die untere Etage in meinem Hause ist zu vermiethen, und kann am 1. September d. Z. bezogen werden. Frhr. v. Harthausen.
t 704) Die bisher von dem Hrn. Professor Dr. Crößmann in meinem Gartenhause bewohnte angenehme, gesunde und geräumige Familienwohuung wird Anfangs November dieses Jahres erledigt. Lusttragende Bewerber, die auch die Annehmlichkeit des Gartens schätzen, wollen sich über eine weitere Miethung mit mir verständigen, und können zu jeder Zeit von der Wohnung Einsicht nehmen.
Gießen den 4. August 1834.
G. F. Heyer, Vater.
723) Ein Logis, in 1 Stube, Kammer, Küche und verschlossenem Keller bestehend, ist zu vermiethen und den 15. August beziehbar.
Melchior Krailing in der Neustadt.
711) Eine meublirte Stube ist zu vermiethen. Ausgeber sagt wo?
Vermischte Nachrichten.
693) Kunstfeuerwerk. Mit obrigkeitlicher Bewilligung werde ich Sonntag den 10. August, Abends 8 Uhr, auf dem Triep ein großes Kunstfeuer, werk abzubrennen die Ehre haben.
Da ich mich bei meinen früheren Feuerwerken eines zahlreichen Zuspruchs zu erfreuen hatte, so sehe ich auch diesesmal einem solchen entgegen. Durch Schönheit und einige hier noch nie gesehene Piecen werde ich die Zufriedenheit der verehrten Zuschauer zu erhalten suchen.
Ernst Matthias.
706) Zur allgemeinen Militär-Vertretungs- Anstalt des Unterzeichneten, zu deren Sicherheit ich 102,000 fl. deponirte, haben pro 183%6 bereits über 200 Personen ihren Beitritt erklärt.
Die 1815 Gebornen lade ich zum Beitritt ein.
Darmstadt den 1. August 1834.
Ernst Emil Hoffmann.
708) Einem verehrten Publicum mache ich die ergebenste Anzeige,.daß ich mein Logis verändert habe und bei Hrn. Schuhmacher-Meister Franz auf dem Markt wohne.
Damenschneider, Meister Balth. Rinn.
703) M. Mendelsohn auf dem Seltersweg kauft und verkauft alle Arten Oefen wie auch Ofenplatten und sonstiges Bruch-Eisen.
721) Kunst-Anzeige.
Ich schmeichle mir, da bis jetzt von mir entworfene Portraits mit vielem Beifall und Zufriedenheit aufgenommen worden, daß von Seiten eines verehrten Publicums, mir, als noch jungem Künstler, gewiß auch ferner gütige Anerkennung zu Thcil werden wird, wornach ich mich gewiß noch recht vieler Aufträge werde zu erfreuen haben.
Zugleich bemerke ich meinen bekannten Kunstfreunden, daß ich morgen, Sonntag, bei günstiger Witterung, eine Landparthie mache, um Prospecte nach der Natur zu zeichnen , woran dieselben beliebigst Theil nehmen können.
NB. Meine jetzige Wohnung ist bei Hrn. Advoc. Mannberger's Wiltwe.
I. Meyer, Portrait- und Landschaftsmaler.
725) Die von I. H. Leib verfertigte Chatoulle mit Einrichtung einer Spieldose soll künftigen Dienstag, Nachmittags 4 Uhr, im Sckneider'schen Gar, ten dahier ausgespiclt werden. Loose ä 9 fr. sind noch zu haben bei Ludwig Deper.
727) Künftigen Dienstag den 12. d. M. fährt meine Cbaise von hier nach Frankfurt u. Wiesbaden, wem diese Gelegenheit dient, kann sich bei mir meiden.
Wilhelm Rühl.
679) Bei günstiger Witterung werde ich mich morgen Nachmittag mit einer wohlbesetzten Harmonie, musik zu Baden bürg einfinden.
Bauer, StadtmusikuS.
710) Die Viehassecuranz dahier betreff.
Die Rechnung der hiesigen Viehassecu- ranz von dem 1. Juli 1833 bis dahin 1834 liegt in Gemäßheit des §. 4 der Statuten von dem 11. d. M. an 14 Tage zur Einsicht der Interessenten auf dem hiesigen Rathhaus offen.
Gießen den 7. August 1834.
Der Gesellschaftsvorstand.


