verkaufen. Sie stößt an den oberen Weg nach Beuern und zieht in der Länge nach dem Weg, welcher von Altenbuseck nach Großenbuseck führt. An dem oberen Tbeil besitzt sie eine starke Wasserquelle, wodurch sie täglich gewässert werden kann, wie sie denn überhaupt in dem besten Stande sich befindet.
Sollte sich bis zum 15. September dieses Jahrs kein annehmbarer Käufer finden, so wird die Wiese den 29. September, Nachmittags 3 Uhr, in dem Wirthshaus zu Altenbuseck öffentlich versteigert. Die Genehmigung des Zuschlags wird sich Vorbehalten; doch findet dieselbe innerhalb 24 Stunden Statt, binnen welcher Zeit auch noch ein Nachgebot ange- ' nominell wird.
Uebrigens ist die Wiese zehntpflichtig, und beträgt die jährliche Abgabe im Ganzen 1 fl. 2 kr.
Gießen den 15. August 1834.
Dr. Witte sen.
795) Künftigen Montag den 8. Sept, Morgens um 9 Uhr, sollen in der Wohnung des Unterzeichneten nachstehende Reparaturen an der Pfarrhof- raithe in Wieseck an den Wenigstnehmenden versteigert werden:
Maurerarbeit, vervoranschlagt zu 220 fl. 38 kr.
Zimmerarbeit „ „ 20 „ 18 „
Schreinerarbeit „ „ 11 „ 47 „
Dachdeckerarbeit „ „ 12 „ — „
Schlosserarbeit „ „ 58 „ — „
Die Voranschläge und Versteigerungsbedingungen sind bei dem Hrn. Pfarrer Heyer dahier einzusehen.
Wieseck am 4. Sept. 1834.
Der Bürgermeister Mank.
806) Montag den 8. Sept., Nachmittags 2 Uhr, sollen die weiter vacant gewordenen Rodlandsstücke im vorderen und hinteren Stolzenmorgen, circa 20 Morgen, in mehrjährigen Pacht an Ort und Stelle öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Ochsenwiese am Rödgcr Pfad. Gießen den 4. Sept. 1834.
Ter Bürgermeister
C. Silbereisen.
Besondere Bekanntmachungen.
812) Mit Bezugnahme auf den §. 20. der Statuten über die für die Kreise Gießen und Grünberg errichtete Spar- und Leihkasse, mache ich hiermit bekannt, daß die nächste Ausschuß-Sitzung
Mittwoch den 10. dieses, Vormittags 9 Uhr, in Grünberg gehalten werden soll, und lade die verehrlichen Ausschuß-Mitglieder ein, sich daselbst zur gedachten Zeit einfinden zu wollen.
Gießen den 4. Sept. 1834.
Der Director der Spar - und Leihkaffe. K. CH. Knorr.
Feilgebotene Sachen.
805) Ein Baum Borsdorfer Aepfcl ist zu verkaufen. Näheres bei Ausgeber.
799) Vorzügliche weiße und blaue Kartoffeln sind malterweise, sowie auch vorzügliche Sorten Tafeläpfel korbweise zu haben. Bei wem? sagt Ausgeb.
792) Es ist ein kleiner Mörser-Ofen zu verkaufen. N. Demuth.
Zn vermiethen.
789) In meiner Wohnung vor dem Wallthor ist eine Stube mit Cabinet zu vermiethen.
Gießen den 1. Sept. 1834.
Buri, Advocat.
793) Ein Logis, bestehend aus 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller, Boden und Holzplatz, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei
Conrad Schultheis III.
803) Eine men Wirte Stube mit Sopha ist zu vermiethen u. sogleich beziehbar; bei wem? sagt Ausg.
800) Bei Fr. Steuersecr. Balser in den Ncuen- bänen ist in deren Nebeuhaus ein Logis für eine kleine Familie zu vermiethen, welches sogleich bezogen werden kann.
804) In No. 556. ist die untere Etage, bestehend in 2 — 3 Stuben, Küche, gewölbtem Keller, Scheune und Stallung, zu vermiethen und kann Anfangs October bezogen werden.
Vermischte Nachrichten.
797) Naturgeschichte
nach allen drei Reichen, für Schule und Haus. In Verbindung mit 3. F. Naumann bearbeitet von Dr. Heinrich Gräfe. In 12 bis 14 Heften in groß Octav, jedes 5 Bogen stark zu 18 kr.
Von dieser für alle Stände berechneten Naturgeschichte sind so eben die ersten beiden Hefte eischienen und werden diese den Beweis liefern, mit welcher Umsicht und Sorgfalt die Herren Verfasser aus dem großen Schatze naturwissenschaftlicher Forschung das Beste und Bewährteste für ihr Werk benutzten, um dadurch den Anforderungen der Pädagogik überhaupt, so wie jedes Gebildeten insbesondere zu genügen. In jeder Buchhandlung (bei Heyer, Sohn, in Gießen) werden die fertigen Hefte gern zur Ansicht gegeben.
796) Avertissement.
In dankbarer Anerkennung für das mir als ausübendem Zahnarzte geschenkte Vertrauen, empfehle ich mich dem hochverehrten Publicum zu allen Hüife- leistungen in Zahnkrankheiten ganz ergebenst.
Häufig habe ick Gelegenheit gehabt, zu bemerken, daß zuweilen schon kn der frühen Jugend der Grund zu Zahnkrankheiten gelegt wird, welche oft aus geringen, im Anfänge leicht zu entfernenden, Urjachen entspringen, die selbst der regelmäßigen Aussicht aus Unkenntniß entgehen. Ich halte es daher für meine Pflicht, Eltern hierauf aufmerksam zu machen.
Ferner empfehle ich mich zum Ausnehmen kranker Zähne, deren Reinigung, Ausfüllung und Aus-


