Einzelbild herunterladen

Vermischte Nachrichten.

966) Das von K. Miller erfundene und erprobte

Schweizer- K r a n t e r O e l, zur Verschönerung, Erhaltung und zum Wachsthum der Haare, so wie auch zur gänzlichen Heilung der verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, wurde bei der ärztlichen Untersuchung in Berlin, Magdeburg, Dresden, Leipzig und in mehre­ren anderen Haupt - und Residenzstädten als unschäd­lich anerkannt, und dem Erfinder der sich dar­über authentisch auszuweisen vermag daraufhin von den betreffenden Behörden, der öffentliche und freie Verkauf desselben vermittelst Commissionairs bewilligt. Die von Zeit zu Zeit ihm zugekoinmenen und stets eingehenden zahlreichen Briese und Zeugnisse dienen hicfür als evidente Belege.

Von den vielen Zeugnissen, wodurch die vor­zügliche Wirkung dieses Oels auf das Unzweideutigste dargcthan ist, glaubt der Erfinder desselben folgende wenige dem geehrten Publicum nicht vorenthallen zu dürfen.

Erstes Zeugniß.

Ein ihm von dem Kaufmann Hrn. 3. Ph. Mi- chold in Kölln, zugekommener Brief vom 27. Febr. 1831, lautet im Auszug:

Ich freue mich, Ihnen bcthätigen zu können, daß mir von mehrer« Seiten die besten Vcrsicheruu- gen zugekommen sind, daß Ihr Kräuteröl, den Haarwuchs zu befördern, mit dem besten Erfolg gebraucht wird. "

Zweites Zeugniß.

Tas in der Schweiz erfundene Kräuteröl istssvirk- lich in seinen Wirkungen so, wie es der Erfinder desselben angibt. Ter Unterzeichnete verlor durch Krankheit alle seine Haare, probirtc Vieles vergebens, wurde endlich auf dieses Oel aufmerksam gemacht. Durch fleißigen und vorgeschriebenen Gebrauch sah man schon in zehn Tagen eine Menge junger Haare. Nach sechs Wochen war der ganze Kopf dicht mit Haaren beseht, so daß sich meine ganze Gemeinde über diese schnelle und dichte Beförderung des Haar­wuchses durch dieses Oel verwunderte. Dieses bezeugt:

Röfingen in Baiern, den 6. August 1831.

Sig. Thomas Kaut, p. A., Pfarr-Vicar. Drittes Zen g n t ß.

Obgleich schon viele Beweise der Wirksamkeit des Willcr'schen Kräuteröls zum Wachsthum der Haare vorhanden sind, so finde ich mich nun auch verau, laßt, diejenigen Personen, die noch an dem guten Erfolge dieses Oels zweifeln sollten, eine mir vor wenigen Tagen gemachte Anzeige von dem Sohne des Mich. Baum, Pächter in Schweigern, der schon seit langer Zeit eine große kahle Stelle auf dem Kopf batte, und sehr viele Mittel vergebens brauchte, be­kannt zu machen. Ein einziges Fläschchen davon, das er ganz nach Vorschrift gebrauchte, war hinreichend,

das Haar in seiner früher« Stärke und Schönheit hergcstellt zu sehen. Ein zweiter sprechender Be­weis ist angeführt im Korrespondenten von und für Deutschland, No. 289.

Heilbrnnn am Neckar, den 2. November 183L Sig. Joh. Moritz SB eifert, jun.

Viertes Zeugniß.

Auszug eines Schreibens von dem Kaufmann Herrn I. C. Carle in Worms, dalirt vom 30. Nov. 1831.

Mehrere, Abnehmer, die ich über den Erfolg Ihres Kräuteröls fragte, ließen mich vernehmen, daß die,es Oel wirklich die Eigenschaft besitze, wie solche in der Gebrauchsanweisung angegeben wäre, und freue mich. Ihnen diese Nachricht miktheilen zu können."

Fünftes Zeugniß.

In Beziehung auf obige Kräuteröl-Empfehlung erlaube ich mir zu bemerken, daß das Oel den ge­wünschten Erwartungen ganz entspricht. Seit unge­fähr einem halben Jahre bm ich im Besitze dieser Niederlage, und gehen mir beinahe wöchentlich frohe Nachrichten über den guten Erfolg und schnelle Wirksamkeit dieses Oels ein. Da viele Personen, denen das Oel, ganz zu ihrer Zufriedenheit wirkte, in öffentlichen Blättern nicht genannt seyn wollen, so b'N ich aber bereit, bei Abreichung eines Fläschchens die Zeugnisse beizufügen.

Heilbrnnn am Neckar, den 29. Januar 1832.

Si^. Joh. Moritz Weisert, juu.

Sechstes Zeugniß.

Ein von Herrn Friedrich Voigt, Kaufmann in Oldenburg, datirt vom 8. October 1832, erhaltenes Schreiben, drückt sich unter andern wörtlich so aus:

»Bereits sind mir mehrere schmeichelhafte Ver­sicherungen als Beweise für die vorzügliche Wirksam­keit dieses vortrefflichen Haaröls eingegangen, wo alle andern Mittel auch nicht die geringste Spur einer Vefferung wahrnchmen ließen; ich ziehe von meinen Abnehmern von Zeit zu Zeit Erkundigungen ein, welche ich nicht ermangeln werde, Ihnen immer mit# zutheilen."

Siebentes Zeugniß.

Von dem Kräuteröl des Hrn. K. Willer unter­halte ich das Commissionslager, und es laufen nebst vermehrten Aufträgen noch vielfache Belobungen über die gute Wirkung dieses Artikels ein. Ich habe sogar den Auftrag erhalten, den künftigen Abnehmern die Namen allgemein verehrter hiesiger Einwohner zu nennen, um sprechende Beweise über die alle Erwar­tung, übertreffende, gute Wirkung mündlich einholen zu können.

Freiburg im Breisgau, den 12. Februar 1833. Sitz. Ludwig Faller.

A ch t e 6 Zeugniß.

Ter Unterzeichnete, als Besitzer der Hauptnfider- lage des K. Willer'schen Schweizerkräuteröls für b;? gesammte Schweiz, bezeugt hiermit zur Steuer der