1034) Ter Unterzeichnete wünscht noch einige ihm freie Stunden mit musikalischem Unterricht, namentlich in Gesang, Klavier-, Gui- tar- und Violonecllspiel, auszufüllen. Zugleich fügt er die Bemerkung hinzu, Laß er nicht nur in seiner, sondern, nach Wunsch auch in den Wohnungen, seiner Schuler den Unterricht er, thcilt.
Durch gründlichen und pünktlichen Unterricht, sowie durch gute Behandlung seiner Schüler, hofft er das ihm geschenkte Zutrauen zu rechtfertigen.
E. Heilmann,
wohnhaft bei Herrn Hedterrich, Putzmacher, bei der Kirche.
1048) Einem hochgeehrten Publikum und Kunst-Liebhabern beehre im mich als Miniatur- Portrait- Maler zu empfehlen. Hierbei bemerke, daß ich jedes Portrait in zwei Sitzungen, jede von einer Stunde, frappant, auf Elfenbein, kunstgerecht vollende. Auf Verlangen werde ich in die Wohnungen der geehrten Besteller selbst kommen, um die Aufträge zu vollziehen.
Meine Wohnung ist bei Hrn. Posamentierer Mayländer, Nr. 235.
Samson.
1046) Ich zeige hierdurch ergebenst an, daß ich neben meinem Fuhrwerk mit einer zwei- spünnigen Chaise nunmehr auch, eine, im besten Zustande befindliche einspännige bedeckte Chaise, gut bedient, zu allen Fahrgelegenheiten abgebe und hiermit offerire.
Gießen, im November 1833.
Daniel Becker, auf dem Asterweg.
1032) Ich zeige meinen geneigten Gönnern und Freunden hierdurch an, daß ich das Geschäft in Oienausputzen und Setzen durch mich selbst und einen guten Gchülsen fort betreibe, wie ich es früher betrieben habe.
Gießen, den 8 November 1833.
Gottlieb Strauch, Maurermeister, wohnhaft in der Löwengaffe.
1044) Daß ich jetzt bei Herrn Jacob Mvhl am Wallthor wohne, zeige ich hiermit er- gebenst an.
Gießen, den 6. November 1833.
Philipp Reiber, Maurermeister.
, 1030) Es wird in hiesiger Stadt eine tüchtige Hausmagd, die mit Kochen umgehen, und Zeugnisse über ihr Wohlverhallen beibringen kann, zu Weiuachten d. I,' gesucht. Ausgeber sagt, von wem?
1033) Künftigen Dienstag, als den 12. b. M., fährt meine Chaise von hier nach Frankfurt und Darin stabt. Wem diese Gelegenheit dient, kann sich bei mir melden.
Wilhelm Rühf.
1040) Zur Haltung des Frankfurter Journals, vom Anfang des nächsten Jahres an, werden vor oder in der Nähe des Wallthores noch ein oder zwei Dheiluehmer gesucht. Von wem? sagt die Rcdaction.
996) Da ich mich mit meinen Geschwistern auseinandersetzen will, so fordere ich alle Kreditoren auf, welche noch Forderungen an meinen verstorbenen Vater zu machen glauben, solche längstens binnen 3 Wochen bei mir anzugeben und richtig zu stellen, indem ich sonst keine Forderungen mehr annehmen werde.
Alle diejenigen aber, welche noch Zay, lungen zu leisten haben, haben in gleicher Frist ihre Verbindlichkeit an mich abzuführen, mw sonsten ich solche amtlich belangen muß«
Gießen, den 2. November 1833.
Johannes Äattrein.
910) Am 4. October wurde in hiesiger Stadt ein goldener Fingerring mit einem Amethyst, worauf eine Sphynr einqeschliffen war, verloren. Der Finder wird ersucht, denselben gegen eine Belohnung bei dem Ausgeber dieses Blattes abzugeben.


