Ausgabe 
1.6.1833
 
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billigen und schönen Ilmknüpftüchern, sowohl in Seide als auch in Crepp de Chine, ver­üben bin, und empfehle mich noch in allen in mein Fach einschlagenden Artikeln.

Gießen, den I. Juni 1833.

A n g u st Heichelheim, in der Hinrergasse wohnhaft.

Anzeige.

457) Der Unterzeichnete beehrt sich hiermit, die Anzeige zu machen, dass er die ErlauImiss dahier erhalten, den prak­tischen Thcil der Zahnarzneikunde aus­zuüben; er setzt alle Arten Zähne ein, wie auch sogenannte einzelne Pariser ter- ro - metallique Zähne, halbe und ganze Gebisse mit Goldfedern, so wie er die zur Erhaltung- der Zähne übrigen Operatio­nen verrichtet; auch verfertigt er künst­liche Gaumen. Bei ihm findet man die zur Erhaltung der Zähne so wie des Zahnfleisches nötlngen Medikamente, als: Zahnpulver, Tinkturen, Pariser Zahn­bürsten etc., wie auch Essenz für die Zahnschmerzen. Arme bedient er unentgeltich.

Diejenigen, die der Hülfe bedürfen und ihn mit ihrem Zutrauen beehren wollen, sind höflichst gebeten, ihn in seiner Woh­nung bei Herrn Kaufmann Zimmer, Sel­ters-Wege, zu erfragen.

Jos. Galette aus Mainz.

478) Souveraines

Heilmittel gegen die Epilepsie, von Dr. Joh. Hartmann, ehemals Professor an der Universität zu Jena.

Die wichtigste, in ihren Folgen für die ganze Dauer des menschlichen liebens nicht zu berechnende Kraukheitsform ist unstreitig die Fallsucht (Epilepsie), eine Krankheit, die seit Jahrhunderten schon eine noch nicht gelöste Auf­

gabe aller Zeiten und Nationen geblieben ist, um solche gründlich heilen zu können.

Der größte Theil der. Art Betheiligten, welche theils schon viele Jahre, theils aber auch wübrcnd kürzerer Zeit an diesem heftigen Nervenübel leiden, hoffen schnlichst nach Hülfe, um auf irgend eine Weise davon befreit zu werden; ja Viele blicken hoffnungslos und mit bangen Gefühlen in die ferne Zukunft.

Eine langjährige Erfahrung, in welchem Zeitraum ich so glücklich gewesen bin, dieses treffliche Heilmitiel an einer sehr großen Zahl solcher Kranken mit dem besten Erfolg anzu­wenden, ja bei solchen, denen kein Strahl der Hoffnung der Wiedergenesung leuchtete, den­noch damit geheilt worden sind, bewogen mich, um der leidenden Menschheit auch ferner nütz­lich zu scyn, dieses Mittel mit aller Sicherheit zu empfehle» und zur größcrn Verbreitung des­selben zu veröffentlichen.

Die allgemeine Hauptnicderlage

Schnurgasse UL L. Nr. 71, dem groß Trier, scheu Hof gegenüber in Frankfurt a. M.

In Bezug auf nachstehende Anzeige be­merkt die Hauptniederlagc, und bringt solches zur Kenntniß allen Denjenigen, welche an dieser so furchtbaren Krankheit leiden, daß jenes Heil­mittel nur allein acht aus dieser Quelle zu er­halten ist.

Da ein gewisser Herr Gaudelius-Razeu in Frankfurt a. M. die Nachahmung und Fälschung dieses ächten Heilmittels sich er­laubt hat, so halte ich es für die höchste Pflicht, einen solchen Betrug desselben dem Pu­blikum in aufmerksame Erwägung zu bringen.

Original. (Copia.)

Danksagung.

Schleiden, im Landkreise Jülich, Bürgermeisterei Siersdorff, den 23. April 1833.

Wohlgeborner Herr!

Aus Dankgefühl angetrieben, beehre ich mich, Ihnen Nachfolgendes über den Krank­heitszustand meiner 51jährigen Frau, AgneS Johnen, zu berichten.