Ausgabe 
1.6.1833
 
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schriebe» habe, wird hiermit sub Ilde notariali attestirt.

Frankfurt, den 17. Januar 1833.

Joh. Georg Giar, Notar der freien Stadt Frankfurt.

Herrn S. Gaudelius - Razen in Frankfurt a. M.

Ich kann Ihnen hiermit das frohe Ereig- niß mittheilen, daß der von Ihnen empfangene Ncttare di Napoli die herrlichste Wirkung ge­gen meine langwierigen Magen- und Nerven­leiden hervorgcbracht hat, und ich mich wie­derum gänzlich hcrgcstcllt fühle.

Sie für Ihre Wohlthat zu lohnen, ver­mag ich nicht, wenn aber das Bewußtsein, ein edles Werk gethan zu haben, einigen Werth für Sie hat, so mögen Sic schon hierin diesseits Ih­ren Lohn finden, und indem ich Sie bitte, diese meine dankbaren Empfindungeil in den gelesen- sten Blättern Deutschlands bekannt zu machen, zeichne ich mit Hochachtung

Elisa Franziska Rudolph, Wittib, Lit. D. Nro. 103.

Daß die verwittibte Frau Elisa Franziska Rndolph dahier sich vor mir Notar, sowohl zu vorstehendem Inhalt als der Richtigkeit ih­rer darunter befindlichen Unterschrift bekannt habe, wird hiermit sub fide notariali attestirt.

Frankfurt, de» 16. Januar 1833.

Joh. Georg Giar,

Notar der freien Stadt Frankfurt.

Herr» C. Gaudelius-Razen in Frankfurt a. M. Carlsruhe, den 10. April 1833.

Ich kann Ihnen hiermit die erfreuliche An­zeige machen, daß ich gestern von Herrn Kir­chenrath Katz, welcher bei mir war, von dem­selben erfahren habe, daß dessen Gattin mit drei Flaschen Nettare di Napoli, die er von Ihnen habe kommen lassen, von ihren Magen- und Nervenleiden ganz hergestellt sei. Indem ich mich sonach hierdurch einer angenehmen Pflicht entledige, zeichnet ic.

Carl Benjamin Gehres, Haupt- Depositeure für das Groß- herzogthum Baden.

486) . Der Maulwurfsfänger Kramer von Biedenkopf, wird sich mit dem Fangen der Maulwürfe dahier vom 1. bis zum 14. Juni beschäftigen. Diejenigen., welche von seinen Diensten Gebrauch zu machen wünschen, wollen dieses gefälligst beim Herrn Busch im Darm­städter Haus melden.

Gießen den 30. Mai 1833.

490) Jemand auf dem Lande wünscht täglich eine gewisse Quantität Milch in Gies­sen verkaufen zu können, und bittet zu diesem Zwecke die darauf Reflectirenden ihren Na­men, Wohnung und täglichen Bedarf schriftlich im Gasthause zum Rappen abzugeben.

491) Ein Mädchen, welches mit allen häuslichen Arbeiten umzugchcn versteht, sucht einen Dienst jetzt oder auf Johannis. Das Nähere ist in der Expedition dieses Blattes zu erfragen.

493) Mit Brüsseler Strohkappen em­pfiehlt sich

M. Heß.

483) Die schon früher in diesem Blatte gemachte Anzeige, Todte aus- und ankleiben zu dürfen, will ich hiermit nochmals in Erin­nerung bringen und zugleich mich auch als Todtenwärteriil empfehlen.

Eleonore Reinhardt, Wittib.

479) Tas bisher von mir in dem Wirth Loos'schen Hause, auf dem Markt, geführte Geschäft, werde ich zu Anfang der nächsten Woche in meinem eigenthümlichen Hause, in der Hintergasse, fortführen. Dieses Haus ist seit laitgkn Jahren durch meine selige Mutter so Vielen bekannt, daß ich nicht nöthig haben werde, hierüber Mehreres zu sagen.

Uebrigens hoffend, daß meine verehrten Kunden mich in meinem neu eingerichteten Lokal recht fleißig beehren werden, füge ich noch hier bei, daß ich durch frische Ankäufe in den Stand gesetzt worden bin

% breiten Mvdekattun ä 9 bis 18 kr. per Elle % " Modcginghams ä 21 » 24 <> »

% " Modemousselin -> 25> 40 » »

extra feine Mullreste ä 12 » <> «

feine Piquewesten h 30 » 52 " » «

zu erlassen, und füge noch weiter hinzu, daß ich auch mit einer großen Auswahl von sehr