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W i e r N r e i s e.
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iMaas ordinaires Bier ,. . . . . ! 6 — I l ^SP.PJl^L—
Marktpreise.
frTpf
4 Pfd. Hecht ---------
4 - Butter ---------- auch
5 Handkäse -----------
4 Eyer ------------
kr.
18
16
17
4
4
11 iin
t halb S immer Erbsen-- - - - - - 1 - - Linsen ------
1 Pfd. WaiMinehl ------- 1 - grob geschälte Gerste - - - -
1 - klein geschälte Gerste - - - -
fl.
.kr. 41 48
6 4
8
Pf
Getraidepreise vom 28. Januar in Frankfurter Wahrung den fl. a 60fr.
—1 —_—
Städte
G em ä s
Walzen
Koru
Gerste
Hafer
st.-f
, kr.
fl.
kr.
4. 1 kr.
fl. kr.
DrwmstaM.....
Giessen ....
Marburg am 22. JaMiar
NMetrknr am 21. Januar____
das Walter das Malter auch
das Mött das Achtel
8
9
7
10
50
20
7
6
8
10
25
6
5
5
4
6
24
5
30
10
3
3
3
2
4
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Unglücksfall zur Warnung.
Nachstehender, kn den Marburger polizeilichen Nachrichten enthaltener, in seinen Folgen schrecklicher Unglücksfall, der einzig durch die so oft siattfindende unvorsichtige Behandlung des Schießpulvers veranlaßt worden ist, wird zur Warnung, bei ähnlichen Vorfällen die nSthige Vorsicht nicht außer Acht zu lassen, auch dabier zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
' Am 14. d. M. hausirte der Pulverhändler Johannes Hübeuthal von Frankenhain, Amts Bilstein, in der Gemeinde Schwabendorf, Amts Rauschenberg, mit dem in einem Sack befindlichen Schießpulver, und betrat such das Haus des dasigen Schuhmachers und Gemeindevorstehers Jean Pierre Tourte, der ihm ein halb Pfund Pulver abkaufte, bei welcher Gelegenheit der Pulvcrhändlcr Len Sack auf den Tisch stellte, auf welcksem auch ein Licht stand. In der Stube befanden sich außer den beiden Genannten noch die Ehefrau des Tourte, dessen beiden Söhne von 22 und 18 Jahren und der 14jährige Sohn der Wittwe Grisard, Pierre Grisard, welche säwmtlich in der Nähe des Tisches standen. Auf die Bemerkung des Tourte, daß ihm das Pulver feucht scheine, nahm der Pulverhändler, der dieses bestritt, eine kleine Quantität davon und streute dieselbe auf das vor dem Tische stehende Licht. Der Blitz entzündete den auf dem irisch stehenden Pulversack. Ein Heller Blitz durchzuckte das ganze Dors, die Erde bebte mit einem dumpfen Knall, von den nahe gelegene» Häusern stürzten Ziegeln herab, Tische, Stühle, Betten bewegten sich in allen Häusern, ein dichter Qualm überzog das ganze Dorf, so daß man in den ersten Minuten der Bestürzung ein Erdbeben befürchtete. Nachdem sich die Einwohner ans ihren Häusern wagten, und an einer Stelle eine Rauchsäule bemerkten, welche Feuer ankündigte, und dahin eilten, fanden sie von dem Hause des Tourte nichts, als Schutt übrig, aus welchem der Rauch aufstieg. Nicht nur dieses Haus war verschwunden, sondern auch daS benachbarte Haus des Valentin Grisard, in welchem sich zufällig Niemand befunden hatte, zur Hälfte weggcrissen, die afldere Hälfte drohte den Einsturz und mußte riiedergerissen werden. Eben so ein Hinterbau des Tourteschen Hauses. '
Als nach der Löschung des Feuers der Schutt aufgegraben wurde, entdeckte der SchMlcprcr Aillaud zuerst den überall verbrannten Körper des 14jährigen Grisard, seines einzigen Enkels; vc Schreck hat den alten Lehrer auf das Krankenbett geworfen. Sodann wurde der Pulverhaudler, mir


