Ausgabe 
7.5.1831
 
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die Frau Großherzogin von Hessen und bei Rhein ic. ic. gerichtet werdende Untcrstützungs - Gesuche, stets unberücksichtigt bleiben, wenn sie mit keinen glaubhaften Bescheinigungen der Dürftigkeit und Würdigkeit versehen sind.

Darmstadt den 4. Mai 1831.

In Allerhöchstem Auftrag.

Seipel, Hofsecretär.

Versteigerungen.

[I] Die nachbemerkten, dem Johann Heinrich Weber zu Allendorf an der Lumda gehörigen Im­mobilien,

eine Mühle, bestehend aus einem zwei­stöckigen Wohnhaus mit Mühlbau, einer Scheuer mit Stallung, einem Stall und Holzschoppen und dem Grund der Hofraithe.

245 Rth. 13 Sch. oder 635,1 Acker am Eilig, an Balsar Wagner;

71 Rth. 10 Sch. oder 202,1 Wiese bei der Pirrmühle;

277 Rth. 1V2 Sch. ob. 781,9 daselbst;

180 Rth. " Sch. ob. 508,1 daselbst, an Chri­stoph Faulstich;

33 Rth. 5 Sch. ob. 93,9 Garten bei der Pirr­mühle, an demselben;

sodann die zu der Mühle gehörigen Mühlgeräthschaften, sollen

Montag den 6. Juny b. I. bes Morgens um 11 Uhr ans bem Rathhaus zu Allendorf unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Dieses wird mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß die Mühle und die Güterstücke Erbleihe der Stadt Allendorf sind und daß sich die Gebäude in gutem Zustande hefinden.

Gießen den 22. April 1831.

Grhzgl. Hess. Landgericht allda. Plo ch.

[2] Freitag den 20. Mai d. I. Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhaus

100 Malter Korn

unter den bekannten Bedingungen versteigert. Gießen den 6. Mai 1831.

Der Großhzgl. Rentamtmann. Schneider.

[3] Die Lieferung des Brennholzes für die Großhzogl. Hofgerichts-Canzlei, in 50 Stecken

Buchenstammholz bestehend, soll Dienstag den 10. Mai l. I. an den Wenigstnehmenden mittelst Versteigerung vcraccordirt werden. Liebhaber ha­ben sich in dem gedachten Termine in dem Hof­gerichts-Kanzleigebäude einzufinden, und die nä­heren Bedingungen zu vernehmen.

Giessen den 19. Avril 1831. Stürz.

[4] Montag, den 9. Mai b. I., Nachmittags 2 Ubr, werbe ich in meinem Logis (bei I. Her­berts Wittwe auf dem Rcichensand) allerlei Haus- geräthe gegen gleich baarc Zahlung versteigern lassen. Dr. Heyer.

[5] Freitags den 13. künftigen Monats Mai, Vormittags um 10 Uhr, wird in dem Gemeinde­haus zu Gambach 3/0 Theile des Ortbischen Zehnten in der Gambacher Gemarkung versteigert werden.

lieber die nähern Verhältnisse und Bedin­gungen wird der Unterzeichnete auf Verlangen Nachricht ertheilen.

Gießen den 29. April 1831.

Von Commissions wegen.

D i e tz , CommissionS - Rath.

F^cilgevot ene Zachen.

[1] Wein erst vor 4 Jahren neuerbautes zweistöckiges Wohnhaus, welches sich im besten Zustande befindet, ist aus freier Hand auf den Ab­bruch oder auch zum Stehenbleiben zu verkaufen.

Staufenberg den 5. Mai 1831.

Casp. Henkelmann.

[2] Eine Parthie reingehaltene Selzerkrüge X und / kann billig abgegeben werden. Wo? sagt Ausgeber d. Bl.

Ln Vermiethen.

[1] 2 Stuben, Küche, Theil am Keller und Boden sind zu vermiethcn. Wo? sagt die Erped. d. Blatts.

[2] In No. 29 auf dem Kirchenplatz sind zwei meublirte Stuben zu vermiethen.

[3] Das bisher von Hrn. Advocaten Pfann- müller in meinem Hause-bewohnte Logis, bestehend aus 6 Stuben, 2 Nebenstuben, Küche, verschlos­senem Keller und Holzstall und Mitgebrauch der Waschküche, ist anderweit zu vermiethen und kann den 20. Juli bezogen werden. Bapst.

[4] In dem Wigandtschen Hause in der Lö­wengasse ist noch eine meublirte Stube zu ver­miethen.