Ausgabe 
7.5.1831
 
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[5] Em Logis, bestehend ans 4 Stuben, Kammer, Küche, Holzstall und Theil am Keller, ist zu vermieden und kann sogleich bezogen werden. Ausgeber sagt wo.

[6J Elüie Stube, eine auch zwei Kammern, Küche, Kellerautheil und Holzplal; ist in meinem Hause zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Melchior Krailig,

in der Neustadt.

[7] In meinem Hause auf dem Kreuz wird bis den 1. Juli d. I. die seither von Herrn Mu­sikdirektor Hofmann bewohnte zweite Etage leih­fällig, bestehend in zwei Zimmern, 4 Kammern, Küche, Mitgebrauch der Waschküche, abgesonder­tem Theil des Kellers, Holzraum und abgetheiltem Raum ans dem Boden, und kann bis dahin ander­weitig vermiethet werden.

Gießen den 6. April 1831.

G. PH. Gail.

[8j In meinem Hause in der Neustadt wird das zeither vom Herrn Regierungs-Accessist Slumps bewohnte Logis, bestehend in 2 Stuben, 2 Kam­mern, Küche, Keller, Holzraum, Spcicherraum, Mitgebrauch der Waschküche uud eignem Ausgang nach der Straße zu, wozu unter Umstanden noch einige Piecen weiter abgegeben werden können, bis zum 19. Juli d, I. leihfällig, und kann bis dahin anderweitig vermiethet werden.

Gießen den 20. April 1831.

G. Phl. Gail.

[9] Ein Logis, bestehend in einer tapezirten Stube, Kammer, Küche und verschlossenem Holz­stall, ist zu vermiethen bei Wirth Krail ing auf'm Kreuz.

Vermischte Kachrichtcn,

[1] Ein junger Mensch von gesetztem Alter, der eine deutliche und leserliche Hand schreibt, wünscht im Rechnen und Schreiben Beschäftigung zu erhalten; auch ist derselbe bereit, Unterricht hierin zu ertheilen. Tas Nähere sagt Ansgeder.

[2] Es wird ein zu einem zum Stehen einge­richteten Schreibtische passender Stuhl zu kaufen gesucht. Ausgeber berichtet das Nähere.

[3] Forte-Piano's vou 6 Octaveu und gut gepolsterte Sopha's mit Sprungfedern sind zu verlehnen und zu verkaufen, sowie verschiedene Meubles, Commoden, Tische, Stühle, Bettla­den, Schränke, Schreibpulten rc. rc. und moderne

Rcdaction und Verlag der Brühl'sc

Sophagestelle zum beliebigen billigen Selbstpol­stern, desgleichen stets zu haben auch wird nach gewissen Verhältnissen Kredit gegeben bei

Marguth, in No. 21 an der Kirche.

Zur sechsten Classe 75. Großhzgl. Hess. Lotterie, welche den 25. d. M. gezogen wird, sind mit Verzichtleistung auf die geringsten Preise uud Prämien unter Einhundert Gulden, ganze Loose zu 22 fl. halbe zu 11 fl. - y4 zu 5 ft. 30 kr.

V4 zu 2 fl, 45 kr. zu haben, bei

Böhm uud Schott, Haupt - Collecteurs.

f51 Daß ich mein Logis verändert habe und gegenwärtig im Gasthaus zum Darmstädter Haus wohne, zeige ich hiermit ergebenst an

Rosenberg, Hofgerichts -Advycat.

[6] 200 fl. Cnratelgelder liegen in hiesige Stadt zum Ausleihen bereit, wo? sagt Ausgeber.

. [7] Ich zeige hierdurch ergebenst an) daß ich jetzt mit elastischen wasserdichten Seivenhüten auf das beste versehe» bin, welche sowohl an Leichtigkeit als Güte nichts zu wünschen übrig lassen. H. Lüdeking.

[8] Ich mache hiermit die ergebenste An­zeige, daß ich mit einer schönen Auswahl Sei- deuhüte, auf wasserdichtem feinen Hutfilz und nach der neuesten Facon versehen bin.

Ludw. Gail, Hutmachermeister, wohnhaft auf der Mäusburg.

[9] Ich mache die ergebenste Anzeige, daß ich bayrisches Bier erhalten habe und bitte um geneigten Zuspruch. Fr. Magnus im Englischen Hof.

Clottesvicnst am 8. Mai.

In der evangelischen Kirche. Morgens Herr stn- spector Engel. Nachmittags Herr Kandidat Kröll aus Rohrbach (Probepredigt).

Am Wimmelkahrtstage.

In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Jn- spector Engel, Nachmittags Herr Freiprediger Spengel.

Sonntag den 8. Mai haben däö^ Frischbacken: Christian Wallenfels in der Wallthorstraße, Conrad Roll auf der Mäusburg, Caspar Löber in der Neustadt und Jacob Wallenfels auf dem Neuenweg.

Gctaukke vei ver cvangrl. Clemeinve.

Den L. Ma,. Dem Herrn Bürgermeister, Karl Silbereiien, em Sohn, Eduard Philipp Wilhelm Otto, jen Buch- und Steiudruckerei.