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Lu Vermietyen.

(IJ In einem in der Mitte der Stadt gele­genen geräumigen Hanse sind acht heizbare Zim­mer, Kammer, Küche, ein vorzüglich guter Keller, Holzplatz, Theil am Boden und Waschhause, Pfer­destall und Heuboden zu vermicthen, auf Verlan­gen wird auch ein Stück Garten dazu abgegeben. Dieses Logis kann auch dem Wunsche gemäß ge­trennt und in einigen Monaten bezogen werden. Das Nähere ist bei Ausg, d, zu erfahren.

[2] Das Logis, welches seither Ferdinand Vogel bewohnte, bestehend in einer Stube, zwei Kammern, Küche und Keller, ist anderweit zu vermiethen und kann Anfangs April bezogen wer­den. I. Wallenfels.

^eilgevotene Aachen-

, (11 Bei Unterzeichnetem ist guter Gips um möglichst billigen Preiß zu verkaufen.

Joh, Gpttfr. Keil.

(21 Feinstes Spelzenmehl ist angekommen, und verkaufe solches zu einem billigen Preise.

Gg. I u g h a r d t, auf dem Markt.

[3] Sehr schöne holländische Häringe zu 45 kr. das Stück, verkauft

L. T. Felsing, , aufm Markt.

[4] Sin zweispamkl'ger Chaisewagen mit eiser­nen Achsen, messingenen Büchsen und Stahlfedern, desgleichen ein einspänniger stehen zu verkaufen: hei Schmiedmeister Walther,

auf dem Lindenplatz.

(5] Circa 5 Ohm sehr guter Aepfelwein lie­gen in hiesiger Stadt zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber.

vermischte Kachrichten.

[1] Das Kommodchen hat gewonnen No. 55. P. Vogel.

(21 Ta ich mich als Burger und Schuhmacher- Meister hier etablirt habe, so finde ich mich ver­anlaßt, es hierdurch zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Ich werde mich daher allen denjenigen, welche mich mit gütigem Zuspruch beehren wollen, stets durch schöne Arbeiten bestens zu empfehlen und ihr Zutrauen zu erhalten suchen.

Heinr. Laudon, Schuhmachermstr, wohnhaft auf dem Seltersweg bei Herrn Metzgermeister CH. Lony.

Redaktion und Verlag der Brühls

[3] 40 Stücke junge Zwetschenbaumchen sucht zu kaufen Eg. I u g h a r d t, auf dem Markt.

[4] Schöner Burbaum, zu mehreren Rabat­ten einzufaffen, wird zu kaufen gesucht. Ausgeber sagt wo?

[5] Verleumdungssüchtige Menschen haben es sich angelegen seyn lassen, entehrende Gerüchte wider mich zu ersinnen und zu verbreiten. Ob­gleich ich nun im Bewußtseyn meiner Unschuld solche bosbaften Lügner nur verachten kann, so erfordert es jedoch meine Pflicht, diejenigen Sub­jekte, die mit hämischer Schadenfreude meinen gu­ten Namen zu »ntergraben suchen, so lange für ehrlos zu erklären, bis sie mich überweisen, daß ich wirklich meine Officien je außer Acht gelassen habe. Außerdem verspreche ich jedem, der mir den Erfinder und Verbreiter dieser elenden Lügen nennt, eine angemessene Belohnung.

Richte nicht nach dem Schein, sondern nach eigner Ueberzeugung.

Gießen am 25. März 1831.

Friedrich August Herzberger, ordinirter und verpflichteter Candidat des Predigtamts.

[6] Den zweiten Osternfeiertag ist Entreeball im Buschischen Garten anzutreffen.

[7] Nächstens. Osternfeiertag ist Tanzmusik auf dem Hardthof.

Gottesdienst am ersten Gsterntane.

Sn der evangelischen Kirche. Morgens Herr Sm ^rmtenvent Palmer. Nachmittags Herr Inspektor

Am zweiten Gsterntage.

.jh der evangelischen Kirche. Morgens Herr In- spector Engel. Nachmittags Herr Freiprediger Spengel.

Den ersten Osternfeiertag haben das Frischbacken: Heinrich Noll sen. auf der Mäusburg und Balthasar Weidig in der Neustadt.

Den zweiten Osternfeiertag haben das Frischbacken: Christian Sughardt in der Wallthorstraße und Philip» Lampus auf dem Kreuz.

Getankte Bei der evangel. Gemeinde.

27..9)iari. Dem Burger und Metzgermeister, Wilhelm Weidig, eine Tochter, Christine Marie.

Veerdigte vei der evangel. Gemeinde.

Den 37. März. Anna Maria, des Burgers und Maurergesellen, Christoph Koch, Ehefrau, alt 64 3. 10 JUt

Den 1. April. Maria Margaretha, weiland Phi­lipp Schaab, Burgers und PrivatlehrerS allhier, hin­terlassene Wittwe, alt 69 3. 3 M. 11 T.

hen Buch- und Steindruckerer.