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eines gütlichen Arrangements auf den 13. Avril angesehte Termin ist wegen des auf diesen Tag fallenden Marktes auf d. 14. April d. I. verlegt worden, welches hiermit bekannt gemacht wird.

Gießen den 17. Marz 1831.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M n l l e r.

[3] Da bei dem Schleichhandel nicht blos die financielle Seite in Betracht kommt, sondern auch die großen Nacktheile berücksichtiget werden müssen, welche dadurch für diejenigen Gewerbtreibenden entstehen, welche ihre Abgaben pünktlich entrich­ten, so wie überaupt der höchst nachtheilige Ein­fluß, den der Schleichhandel in Beziehung auf die össentliche Sicherheit äuffert, so werden die hie­sigen Einwohner vor der Schädlichkeit des Sckleich- Handels gewarnt und auf die nachtheiligen Folgen mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, daß zu Entdeckung derieiligen, welche dieses verwerfliche Geschäft treiben, die strengste Aufsicht angeord­net ist. Höheren Auftrags zufolge wird dies zu allgemeiner Kenntniß gebracht.

Gießen den 30. März 1831.

Bürgermeisterei daselbst. M. Schneider.

Vrrstrigmutgrn.

[I] Montags den 18. April Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das dem Bur­ger und Wagnermeister Andreas Loos dahier zu­gehörige Wohnhaus nebst Hofgrund 55,9 Klttr. tot Carl Marguth hinter der Kirche unter den alsdann eröffnet werdenden Bedingungen, im Wege der Erecution, an den Meistbietenden ver­steigert werden. Giessen am 3. März 1831.

Gr. Hess. Stadtgericht.

_ , Müller.

[2] Den 14. April l. I. Vormittags 10 Ubr, werden auf dem Oberseilbacher Forst dicht bei Altenbuseck nachfolgende von Milchlingische Ge­holze, gegen gleich baare Zahlung, meistvietend verstrichen, als

1 .) 25% Klktr. Buchen - Scheidholz

2 .) 79% Klftr. Eichen-Scheidholz,

3 .) 15% Schock Zopfreis,

4 .) 14% Fuder anbrüchiges Holz.

Treiß a. d. L. Mack,

rO1 _ 1,011 Milchlingischer Curator.

[31 ^en 19. April l. I. Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Oberseilbacher Forst dicht bei

Altenbnseck, nachfolgende von Milchlingische Ge­hölze, gegen gleich baare Zahlung, meistbietend ver­strichen, als

1 .) 14 Stück Pfostcnbolz zus. 483 C.Fuß.

2 .) 17 St. kurzes Streckt'olz 1072

3 .) 3 St. langes Streckh. 396

4 .) 1 Buckenstamm 26

5 .) 5 Klftr. Stnckholz

6 .) 8 Stamme Schreiner- u.

Wagnerbolz 621

7 .) 4 Buckenlänge 156

8 .) 2 Klftr. Felgenbolz.

Treiß a. d. L. den 19. Marz 1831.

M a ck,

[4] Donnerstag, den 7. d. M. Nach­mittags 2 Ubr werden in dem Hofe der Frau Boten meist,rin Schäker, am Selterstbor man­cherlei Mobilien öffentlich gegen baare Bezahlung an den Meistbietenden verkauft werden, nament­lich: 1 Sopha, 1 Schreibpult, 1 runder Sopha- tssch, 1 Wernerscher Ofen, 1 neues Catheder, viele Collegbanke, Buchen-Scheitholz, 1 Gar- teubank u. s. w.

[5] Ccit künftigen 18. April und folgende Tage, sollen in dem vormaligen Gasthanse zum Prenß. Hof zu Wetzlar, allerlei Effecten: als Silber, Weißzeug, worunter mehrere Tafel-Ge­decke von Damast und feinem Bildwerk, Bettun­gen, Vorhänge und Leinengeratoe, mehrere So- pba'ü und Canapee's mit dazu gehörigen gepol­sterten Stühlen, Kommoden, Tiscke, Rohrstühle und Bettstellen aller Gattungen, moderne Spiegel, Glaswerk, Porzellain u. Steingut, Zinn, Kupfer, Messing, Kücken- und Kellergesckirr, weingrünc Fässer aller Gattungen, Bouteillcngeruste, Butten und Zuber, eine Kelter, ein Kieferwägelchen, Mistbeetfenster, Vorrathe von Hafer, Heu. Grum­met und Stroh ic. vom Eigenthümcr einer frei­willigen Versteigerung ausgesetzt und an den Meist- bletenden gegen baare Zahlung überlassen werden.

3" g^lchcr Zeit laßt der Eigenthümer einige Fässer, ohngefahr 16 Ohm, feiner und bestge- baltener weißer Rheiugauer und Scharlachberger Weme, aus den Jahrgängen 1811, 1819 und 1822 nebst einigen Ohmen <828r rotben Ingelhei­mer versteigern, und wird der Tag dieser Wein­versteigerung noch besonders in diesen Blättern an­gezeigt werden.

Wetzlar am 1, April 1831.

D. Schmidt.