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1) einem vor wenigen Jahren erbauten großen zweistöckigen Wohnhause mit gewölbtem Keller nebst einem geräumigen Brennhaus mit Matzboden u. Backofen, großer Scheuer, woruuter zwei gewölbte Keller, jeder zu etwa 25 Stückfässern, befindlich sind, so­dann Stallung zu 20 Stück Rindvieh und für 40 Stück Schweine,

2) gegen 80 Morgen Ackerland, Garren und . Wiesen,

öffentlich an den Meistbietenden unter den als­dann bekannt zu machenden, auch vorher schon bei unterzeichnetem Gerichte einzusehenden Bedingun­gen versteigert werden.

Gießen den 27. September 1831.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

2) Auf freiwilliges Ansuchen der Elisabeth«, Anton Schäfers hinterlassenen Tochter dahier, sol­len nachstehende derselben zugehörige Grundstücke, als

181,4 Klftr. 53 Rth. 9 Schuh Garten aus'm Sand, an Phil. Lops, giebt 15 Alb. 6 pf. Zins d. H. v. Münch,

138,0 Klstr. 40 Ruth. 12 Schuh im halben Zehnten, an Ludwig Becker , s/6 Mste. Part, in Kasten,

317,2 Klftr. 93 Ruth. 11 Schuh das. am vori­gen Stück, 1 Mste. Q % G. Part, in Ka­sten,

516,1 Klftr. 152 Rth. 7 Schuh am Erdkauter­weg, am Hospitalgut, 2 Mste. Med. ins Hospital,

301,2 Klftr. 88 Rth. 15 Schuh auf dem Sand- kaulerweg, an Jac. Hanitsch,

409,4 Klftr. 120 Rth. 14 Schuh Wiese am Heegstrauch, an Heinr. Simon,

64,3 Klftr. 19 Rth. Wiese am untersten Riegel- pfad, an dem Hospitalgut,

Montag den 3. Oktober d. Js., Nachmittags

2 Uhr,

auf dahiesigem Rathhaus öffentlich an den Meist­bietenden versteigert werden.

Gießen am 22. Sept. 1831.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

3) Montags den 3ten October Vormit­tags 10. Uhr soll auf dahicsigem Rathhans eine Schuldverschreibung der Großherzogl. Hessischen Staats - Schulden - Tilgungs-Kasse Lit. G.

Hierzu ei

No. 1088. über 1000 fl. im Zwangsverfahren öffentlich an den Meistbietenden, gegen gleich baare Zahlung, versteigert werden.

Gießen den 15. Septbr. 1831.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

4) Montags den 10. Oktober d. Js. Nack,, mittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus eine Commode, ein Sopha und Spiegel öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 21. September 1831.

Großh. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

5) Freitag den 14. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus nachstehen­de, der Frau Präceptor Schlund, gebornen Noll, gehörige, in der Wiesecker Gemarkung gelegene Wiesen:

241 Rth. Wiese im Selnberg, an Wilhelm Schä­fer, zehntbar,

53 Rth. 3 Schuh daselbst, an Jeremias Bern­hard, zehntbar,

115 Rth. 6 Schuh Wiese am Sauerngraben, an Eberhard Mank, M. S., zehntfrei, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Be­dingungen, öffentlich dem Meistgebot ausgesetzt werden. Gießen den 23. Sept. 1831.

Faber, Hofgerichts-Advocat.

6) Montags den 3. Oktober. Nachmittags 2 Uhr sollen in der Behausung des Hrn. Gerhard Hast auf dem Seltersweg, mehrere Mobiliargegen- stäude, wie Sopha, Stühle, Spiegel, Gläser, Porcellain, mehrere Waschbütten, Küchengeräthe u.dgl. gegen gleich baare Zahlung an den Meistbie­tenden versteigert werden.

Besondere Bekamitmchung.

1) Es wird hiermit zur Kenntniß der bethei- ligten, im Jahr 1811. gebornen Militairpflichti- gen gebracht, daß den 25. October d. I. der Re- crutirungsrath für die Provinz Oberhessen eröff­net und am 29ten Octobr. geschlossen werden wird.

Wer in der vorbemerkten Zeit seine etwaigen Reclamationcn und Beschwerden nicht vorträgt, oder die Beweisführung zur Begründung seines Ge­suchs nicht vollständig erbringt, der hat es sich selbst bcizumessen, wenn er von dem Recrutirungsrathe mit seinem desfallsigen Vorbringen definitiv abge­wiesen wird. Fortsetzung s. Beilage.

e Beilage.