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ist ju verlehnen, und bis Novbr. zu beziehen bei Georg Reiber.

Vermischte Nacljtict)Un.

1) Ich beehre mich hiermit anzuzeige», daß ich nunmehr bei Schuhmacher Heils Wilt- ive, iit den neuen Bäuen, dem Klubb gegen» »iber, wohne.

Carl Brr'rck, Schneidermeister.

2) Hch mache hiermit die ergebenste An- zeige, daß ich mein bisheriges Logis bei Herrn Weidig auf dem Lindenplatz verlassen habe, und von nun an bei Herrn Kupferschmiedmei- ster Balthaser Vogt auf dem Markt wohne.

Carl Haubach, chirurgischer Instrumentenmacher und Messerschmied.

3) Daß ich mein Logis verändert habe, und jetzt bei dem Mrtzgermeister Hrn. Peter Vogt in der Wallthorstraße wohne, wollte ich hiermit anzuzeigcn nicht verfehlen.

Zugleich bemerke ich, daß sowohl bei der Kastenmcister Franz Witlwe auf den» Selzers- ivfg, als auch bei mir alle Sorten Stempel­papier fortwährend zu haben sind.

Ritter.

4) Alle Sorten von Kämmen nach den neuesten Moden, sind in vollständiger Aus­wahl bei mir stets zu haben, und da ich die­selben selbst verfertige, so bin ich im Stande die Willigsten Preise z» stellen. Auch werden zerbrochene Kämme von mir so wieder herge­stellt, daß auch das geübteste Auge die repa- rirteri von den neuen Kämmen nicht zu unter­scheiden vermag.

Giessen im August 1830.

H, Schäfer, Kammmacher wohnh. a. d. Stadtpforte.

5) Ta das neue Rekrntirungsgesetz nun­mehr erschienen ist, und die Recrutirnng im- verzüglich beginnen wird, so ersuche ich alle Mitglieder hiesiger Vcrtretungsgesellschaft, wel­che ihre Einlagen noch gar nicht, oder noch nicht vollständig bezahlt haben, die Bezahlung des Rückstandes nunmehr erfolgen zu lassen.

v- Giessen den 5. August 1830.

T rapp I.

. 6) Es sind in meinem Hausgarten die Stützen unter den Obstbäumen, welche von Redaction und Verlag der Brühl's

Pappelweidenstämmen waren, entwendet W* den. Wer mir den Thäter anzeigt, erhält ei­nen Kronenthaler zur Belobnuna.

Dr. Rebe l.

7) Bei günstiger Witterung ist Morgen Tanzmusik auf dem Hardthof.

8) Der Beitritt zur allgemeinen Mi­litär-Vertretungs «Anstalt, vie bereits ge­gen 800 Personen zählt, kann bis zu Dem Tag vor Dem Loosen statt finden.

Darmstadt Den 24 Juni 1830.

Ernst Emil Hoffmann.

Gottesv ienst am 8. August.

In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Kirchenrath Lieffenbach. Nachmittags Herr Jnspector Engel.

Sonntag Den 8. August haben das Frischbak- Fen, die Bäckermeister: Conrad Kempf am Selzert hor, Ludwig Kämmerer auf dem Markt, Johannes Noll in der Neustadt und Daniel Löber an der Vraudgaffe.

Gelauste v. v. evang. Gemeinve.

Den 1. August. Herrn Professor Dr. von Lindelof, ein Sohn, Heinrich Ernst Karl.

Dens. Dem Burger und Seiler, Phi­lipp Jacob Berger, ein Sohn, Jacob Kon­rad Christian Kaspar Heinrich Johann.

Den 2. August. Herrn Hofgerichts-Ad- vocat Trapp I. ein Sohn, Carl Werner Theo­phil Eduard Ludwig.

Dens. Dem Burger und Schneider, Adam Kratz, ein Sohn, Georg.

Dens. Dem Burger und Schuhmacher, Georg Christoph Seusfelder, eine Tochter, Wilhelmine Johannetle.

ISeervigte bei Vieser Gemeinve.

Den 20. Juch. Herr Friedrich Soldan, Studiosus der Theologie, Sohn des Herrn Pfarrers Soldan zu Rüsselsheim, alt 19 I. 3 M. 8 T.

Den 2. August. Frau Sophie, weiland Herrn Joseph Weisenbruch, Hofkammersecre- tärö allhier, hinterlassene Wittwe, alt 43 I. 5 M. 17 T.

Den 4. August. Johann Philipp Mat­thäus Georg Emil Martin, des Herrn Ge­meinderaths, Adolp Möhl, Sohn, alt 1 j. 7 M.

jen Buch- u. Steindruckerey.