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A) in der Provinz Rheinhessen

am 1. November zu Guntersblum. Inländische Pferdebesitzer , welche diese Pferde zum Verkauf anbieten wollen, har den dieselben an den bemerkten Tagen auf eine der bestimmten Stationen zu bringen und der Commission zu präsentiren.

Es wird hierbei wiederholt bemerket

1) daß keine Pferde unter vier und über sieben Jahre angenommen werden;

2) daß der Ankauf der Pferde durch ganz freien Vertrag zwischen der Comnustion und den Pferdebesitzern bewirket wird ;

5) daß sobald die Commission ein ihr vorgeführtes Pferd annehmbar gefun­den hat, und über den Kaufprmß mit dem Besitzer einig geworden isi, dem­selben dieser Kaufpreiß baar in Con­ventionsmünze ausbezahlt wird.

Vorstehendes wird in Folge höheren Auf­trags hierdurch zur allgemeinen Kenntniß ge­bracht. Giessen den 18. Juni 1828.

Bürgermeisterei daselbst.

6.) Die Zins - Coupons der Staats- Schulden i Titgungs - Lasse, welche anr Iren Oetober d. I. fällig werden, werden jezt schon in Zahlungen auf Steuern und Com- missariatsgeld angenommen.

Giessen am 27. Juni 1828.

Der Steuer-Einnehmer M a e n d l.

7.) Das erste Heft der Erholungsstun­den für geistige Erheiterung, in das Jour­nal-Institut von Daniel Kühn gehörig, ist vor ohngefähr 3 Wochen aus dem Gasthaus zum Löwen, mitgenommen, bis heute aber wahrscheinlich aus Vergesse..heit noch nicht remimrt worden. Aus besonderen Gründen findet man sich bewogen, hierdurch öffentlich um gefällige-Rückgabe zu bitten.

.8.) Ein unbemittelter hiesiger Einwoh­ner chät am zweiten Psingstfeiertag bei'm Nachhaüsegehen aus den: Vormittagsgottes­dienst aus Versehen ein Gesangbuch in der

Kirche liegen lassen. Derjenige, welcher es mit nach Hause genommen, und den Ei- genthümer nicht kennt, wird ersucht, solches bei Ausgebern gegen eine Belohnung abge­ben zu wollen.

9 .) Indem ich mich mit meinen Wein- Essigen eigner Fabrick bestens empfehle, ver­binde ich hiermit die Anzeige, daß ich von ituii an bei Herrn Theis in Gl a d e nr buch ein Lager unterhalte, wo stets die Efftge in anerkannter Güte und Reinheit, so wie bei mir, zu bekommen sind.

Grosenlinden bei Giessen den 26.I1MY 1828.

Jean Gossi.

Unter Bezug auf obige Anzeige ver­kaufe ich die Maas von diesem Essig zu dem sehr billigen Preis von 10 fr. bei Abnahme einer Viertelohm, einzeln die Maas 12fr.

Gladenbach den 26. Iuuy 1828.

Iaeob Theis.

10 .) Dem verehrten Publikum mache ich hiermit bekannt, daß ich die Hebammen­kunst erlernt habe, und mir von Großher- zogl. hochpreißlicher Regierung die Erlaub- niß errheilr worden ist, in hiesiger Stadt als eine wohlerlernte Hebamme practieirm zuchonnen.

Des Burger und Leinweber Ludwig Arnold Ehefrau, wohnhaft in der Sandgasse, neben dem Bur­ger Jost Stamm.

11 .) Mehrere Hundert Dachziegeln hat der Unterzeichnete in billigem Preis zu ver­kaufen.

Krauß, im Schießhaus.

12 .) Ich mache hiermit die ergebene An­zeige, daß das diesjährige Fr er schießen an hiesigem Schieß haus Samstag den 28ten d. M. seinen Anfang nimmt, und den darauf folgenden Montag, wo die Haupt-Preise herausgeschossen werden, sich endigt.

i Sonn-